KNUSPERHEXE - Ger

Story by Kranich im Exil on SoFurry

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TAGE IM JUNI

Knusperhexe

Aber sie war noch nicht einmal müde!

Nur weil man gähnt, muss man noch lange nicht müde sein.

Leute gähnen ständig, wenn ihnen langweilig ist oder wenn sie anderen zeigen möchten, wie sauber ihre Zähne sind oder wenn aus Versehen eine Fliege in ihren Mund geflogen ist, die sie wieder herauslassen möchten. Wäre ja gemein, wenn die Fliege sich im dunklen Mund ein neues Zuhause suchen müsste. Und es wird auch nicht heller, je weiter sie nach unten krabbelt.

Dass Gähnen nichts mit Müdigkeit zu tun hatte, konnte Hauskatze Minka beweisen. Sie war nämlich eine professionelle Gähnerin. Sie gähnte immer nach dem Aufstehen und nach dem Fressen und nach dem Besuch des Katzenklos.

Und Minka sagte man auch nicht, dass sie früh ins Bett musste, egal wie oft sie gähnte. Sie war abends sogar noch oft draußen unterwegs und kam erst spät nach Hause und Futter hatte sie auch immer in ihrer Schale.

»Wir haben erst Abendbrot gegessen«, hatte Vati gesagt.

»Es gibt jetzt keine Süßigkeiten«, hatte Mutti gemeint.

Und beide sagten, dass Schlafenszeit wäre.

Das war gemein, denn sie gingen ja auch noch nicht ins Bett — und Vati lief manchmal auch noch einmal zum Schrank, um sich ein paar Kressekekse zu holen. Da sagte Mutti dann auch nicht, dass er keine durfte, weil es erst Abendbrot gegeben hatte. Sie sagte, er sollte nicht zu viel essen, da sonst seine Hemden ausleiern würden, aber das war ja nicht dasselbe, wie gar nichts mehr knabbern zu dürfen. Wenn man doch aber Hunger hat!

»Geh ins Bettchen, Kleines«, sagte Vati. »Es ist schon spät.«

Die Kleine vermutete, dass das nur ein Trick war, denn draußen war es noch nicht einmal dunkel. Und wenn es nicht dunkel war, konnte es ja gar nicht spät sein.

»Leo ist auch schon ganz müde, sieh!« Er deutete auf den Stofflöwen in ihrem Arm.

Jetzt wusste sie genau, dass es nur ein Trick war, denn Löwe Leo war niemals müde. Er schlief nie, denn er musste sie ja beschützen vor dem Schwarzen Eber, der herumwanderte, wenn es dunkel war, um unartige Kinder zu klauen.

Aber es war noch nicht dunkel und der Schwarze Eber hatte noch frei. Er brauchte sicher auch etwas Ruhe, bevor er wieder loszog, um Kinder aufzuspüren. Außerdem würde ihn doch jeder sofort sehen, wenn er im Hellen herumliefe. Er ist ja immerhin der Schwarze Eber und nicht der Nurhalbschwarze Eber, der kommt, wenn es noch gar nicht dunkel ist und wenn man noch etwas essen darf.

Aber Mutti und Vati waren nicht einsichtig und versuchten immer neue Tricks.

»Wenn du schnell schläfst, ist bald wieder Morgen und es gibt Frühstück.«

Und das sollte etwas Gutes sein? Wenn es bald wieder Morgen war, dann würde auch bald wieder der Kindergarten anfangen! Darüber hatten sie nicht nachgedacht.

Und dann wäre da wieder die komische Erzieherin, von der niemand wusste, wer sie überhaupt war. Sie benutzte immer ihre große Nase, um damit die Keksdose zu durchkramen. Das war total komisch! Die anderen nannten sie Tapir, aber der Name war doch aus einem Videospiel! Tapiristen gab es doch gar nicht in echt!

Selbst Vati hatte große Augen gemacht und sich die Stirn gerieben, als Mutti gesagt hatte, die seltsame Erzieherin sei ein Tapir.

»Ein was?«, hatte er gefragt. »Hab gedacht, sie ist ein Wildschwein, das sich bloß die Nase hat vergrößern lassen.«

Mutti hatte ihn in die Seite geknufft und bloß gelächelt.

Bestimmt steckte der Tapir mit dem Schwarzen Eber unter einer Decke. Immerhin brauchte der Eber jemanden, der die Kinder am Tag im Auge behielt und der die ganzen Kekse aß, damit kein Kind zu viel davon bekam. Vor allem vor dem Mittagsschlaf.

»Keine Diskussion!«, hatte Vati gesagt und sie auf ihr Zimmer gebracht, wo sie nun brummig im Bett saß, als er ihr die Decke überstreifte und das Stoff-Stinktier Pupsi neben sie setzte.

Ihr Bauch grummelte, aber Vati konnte es nicht hören. Sicher konnte Pupsi bei dem ganzen Bauchgrummeln gar nicht schlafen.

Aber Vati bemerkte es nicht. Er sagte ihr Gute Nacht, machte das Licht aus und ging zurück nach unten.

Jetzt war sie mit Pupsi und Leo alleine und diskutierte mit ihnen, wie gemein es war, schlafen gehen zu müssen, wenn man noch gar nicht müde war und wenn man noch Hunger hatte.

Leo stimmte zu. Er kam aus dem Wüstenland und dort schien immer die Sonne. Selbst in der Nacht, denn sonst würden die Giraffen ja gar nicht die Bäume sehen und sich ständig die Köpfe stoßen.

Und Giraffen schliefen auch nicht. Das konnten sie gar nicht. Wenn sie nämlich im Bett lägen und ihr Plüschtier in den Arm nahmen, könnten sie ihm nicht mal Gute Nacht wünschen, da ihr Kopf einen halben Kilometer weiter weg läge. Und wenn sie ein Buch in der Hand hielten, um eine Gutenachtgeschichte zu lesen, müssten sie das mit einem Fernglas tun. Oder sie legten das Buch neben den Kopf und müssten dann mit der Zunge umblättern. Aber das wäre blöd, weil die Zunge dann ständig auf der Seitenzahl klebte.

Darum gab es im Wüstenland keine Nacht.

Sie setzte Leo auf die Oberkante des Kopfkissens, von wo er das ganze Zimmer im Blick hatte, um nach dem Schwarzen Eber Ausschau zu halten. Pupsi hielt neben ihr wache.

Hungrig und gar nicht müde rollte sie sich in die Decke ein und schaute zum Fenster.

Draußen wurde es langsam dunkler und der Mond tauchte hinter den Bergen auf. Er lugte in ihr Zimmer und warf blasses Licht auf den Boden. Selbst der Mond machte es draußen hell.

Von wegen spät und ins Bett gehen!

Das Licht wanderte über den Boden bis zum Schrank. Dort bemerkte die Kleine den schwarzen Spalt bei der Schranktür, die eine handbreit offen stand.

Das war seltsam, denn sie hielt den Schrank immer geschlossen.

Pupsi mochte es nicht, wenn er offen war, weil darin wilde Tiere lebten, die Nachts versuchten auszubrechen. Die mussten auch nicht schlafen gehen, sondern wanderten im Dunkeln fröhlich herum.

Trotz des Mondlichtes blieb der Spalt pechschwarz.

Pupsi fand das gar nicht gut. Das Stoff-Stinktier meinte, im Schrank hätte sich etwas bewegt.

Die Kleine sagte, Pupsi wäre bloß müde und würde sich das einbilden, aber Leo stimmte ihm zu.

Etwas raschelte im Schrank.

Bestimmt die Nachttiere, die wach geworden waren. Wenn sie versuchten die Pullover des Mädchens anzuprobieren, würde die Kleine wütend werden. Sicher verloren Nachttiere viel Fell.

Dann wären wieder überall ausgefallene Haare und Mutti würde sagen, dass die Kleine besser auf ihre Sachen aufpassen solle, damit sie nicht so schmutzig werden. Dabei konnte das Mädchen doch nichts dafür, wenn irgendwelche Nachttiere in ihrem Schrank herumwanderten und die Einhornpullover anzogen!

Es raschelte wieder und etwas bewegte sich im schwarzen Spalt.

Die Kleine wollte Leo von seinem Aussichtspunkt nehmen und ihn zu sich unter die Bettdecke holen, damit er etwas näher am Schrank war und ihn besser sehen konnte, aber sie traute sich nicht, denn im Spalt war etwas aufgetaucht. Es sah aus wie ein Auge, das ins Zimmer spähte.

Die Pupille bewegte sich und als sie das Mädchen im Bett entdeckte, tauchte auch eine Reihe weißer Zähne auf. Der seltsame Schrankbewohner lächelte.

Vorsichtig drehte die Kleine Pupsi in die Richtung des Schrankes, damit er den Fremdling mit seiner Stinkmagie angreifen konnte, falls dieser sich entscheiden sollte herauszukommen.

Wenn das Mädchen nach Mutti und Vati rief, würde die Schrankgestalt sicher Angst bekommen und verschwinden. Dann würden ihre Eltern aber wieder meckern, dass die Kleine nicht schlief und sich Monster ausdachte, um nicht ins Bett zu müssen.

Dann würde Vati die Schranktür aufmachen, um zu zeigen, dass dort kein Monster war. Aber dort konnte doch auch nichts sein, weil die Nachttiere gut im Verstecken waren! Sie krochen ganz nach hinten in die Ecken oder in die Spitze eines Schuhs. Und dort konnte man sie dann nicht sehen!

Leo meinte, dass er sich noch ein bisschen enger an das Mädchen drücken müsse, um mehr sehen zu können.

Plötzlich grummelte der Bauch der Kleinen.

Der Schrankbewohner machte ein großes Auge und lächelte wieder.

Aus dem schwarzen Spalt tauchte eine Hand auf, die sich über das Holz des Bodens tastete. Die Hand hatte Hufe, die ein schabendes Geräusch erzeugten, als sie langsam die Tür aufschoben.

Toll. Jetzt hatte die Gestalt Lust bekommen, herauszukriechen. Und alles nur, weil das Mädchen keine Kekse bekommen hatte und ihr brummender Bauch den Fremdling deshalb magisch anzog!

Mit einem langgezogenen Knarzen wurde die Schranktür aufgedrückt und der dunkle Spalt vergrößerte sich. Bald war er so breit, dass die Gestalt ihren Kopf hindurchstecken konnte.

Ihre Augen bewegten sich von links nach rechts und begutachteten das Zimmer.

Das Mädchen zog die Decke dichter zu sich und versuchte, so still wie möglich zu sein, damit die Gestalt nicht näher kam.

Aber der Bauch der Kleinen war anderer Meinung und wollte stattdessen nach dem Fremdling rufen. Er knurrte.

Der Schrankbewohner sah wieder zum Mädchen und lächelte.

Der unheimliche Besucher war eine grinsende Giraffe mit großen, dunklen Augen. Das war bestimmt eine aus dem Wüstenland, die nachts nicht schlafen musste.

Der Giraffenkopf bewegte sich wieder und kam weiter aus dem Schrank gekrochen.

Oh nein! Mit dem langen Hals würde die Grinsegiraffe bis zum Bett reichen!

Im Schein des blassen Mondlichts fiel dem Mädchen etwas Seltsames an dem Kopf auf. Die Giraffe war nämlich gar nicht gelb. Und auch nicht besonders haarig. Sie wirkte fahl und glatt.

Dann bemerkte das Mädchen, dass die Giraffe eine Maske aufhatte. Eine Giraffenmaske!

Unter der Maske versteckte sich irgendjemand anderes, der ganz und gar keine Giraffe war. Das Mädchen konnte denjenigen aber nicht erkennen und nicht sagen was er war.

Vielleicht war das einer der Tapiristen.

Der Kopf bewegte sich umher. Ein leises Zischen und Kichern war zu hören, als die Gestalt grinsend das Mädchen im Bett betrachtete. Mit jedem Knurren vom Bauch der Kleinen wurde das Grinsen breiter.

Wieder tauchte die behufte Hand auf und dann eine zweite. Beide winkten ihr zu.

Das Mädchen zog die Bettdecke halb über ihr Gesicht, um sich zu verstecken, und hielt den Atem an.

Das Winken hielt eine ganze Weile an. Leises Zischen und Kichern. Grinsen.

Aber das Mädchen durchschaute den Trick. Das waren kein liebes Winken und kein nettes Lächeln. Es war die vorgetäuschte Freundlichkeit einer Hexe, die das Mädchen zu sich in den Schrank locken wollte, um es dort zu fressen.

Als die Tapirhexe bemerkte, dass die Kleine nicht zu ihr kommen wollte, verschwanden ihre Hände wieder im Schrank und kehrte kurze Zeit später mit einem Gegenstand zurück. Er war rund und das Mädchen dachte, es wäre ein Ball. Aber es war eine Kokosnuss.

Die Hexe trommelte mit ihren Hufen auf der Nuss und erzeugte klackende Töne. Sie gab ein kurzes, unheimliches Trommelkonzert, während sie die Kleine mit der Giraffenmaske anglotzte.

Leo sagte, dass das Mädchen nicht darauf hereinfallen dürfe. Hexen würden nämlich gar keine Musik mögen und sie nur nutzen, um Kinder anzulocken.

Die Kleine gab ihm recht und versteckte sich unter der Bettdecke. Jeder wusste, dass Schrankmonster nichts gegen Decken ausrichten konnten.

Die Kleine zog ihre Füße dichter an den Körper, da die Unholde gerne nach hervorschauenden Körperteilen suchten, um daran ziehen zu können.

Sie lag still unter der Decke und lauschte.

Sie konnte die Hexe auf der Kokosnuss trommeln hören. Das Getrommel schien sich langsam durchs Zimmer zu bewegen, rüber zum Schreibtisch und dann zurück zum Fenster.

Es kreiste um das Bett, wurde lauter und leiser, langsamer und schneller. Das Schlimmste aber war, dass es näher kam.

Die Kleine drückte Leo und Pupsi an sich und lauschte der unheimlichen Musik.

Dann wurde es plötzlich still. Kein Trommeln mehr, kein Zischen, kein Kichern.

Das Mädchen lauschte angespannt.

Ein leises Rascheln war zu hören.

Die Kleine konnte nicht genau sagen, woher es kam. Dann spürte sie plötzlich, dass sich die Bettdecke bewegte. Nur ein winziges bisschen. Sie glaubte, die Bewegung sei von Leo oder Pupsi gekommen, aber das war sie nicht.

Wieder Rascheln. Jemand zupfte an der Bettdecke und zog sie ganz langsam zu sich.

Die Hexe wollte die Decke klauen!

Das Mädchen griff den Stoff, um der Hexe Widerstand zu leisten. Es konnte spüren, wie das Zupfen und Ziehen stärker wurde.

Mehr Rascheln. Diesmal an anderer Stelle. Erneutes Zupfen und Ziehen. Die Hexe probierte ihr Glück abermals.

Die Kleine hielt die Decke erbittert fest und spürte, wie zwei Hände aus verschiedenen Richtungen am Stoff zogen.

Die Hexe schaffte es jedoch nicht, die Bettdecke wegzuziehen und das Zupfen ließ nach. Monster hatten keine Chance gegen Decken!

Es wurde wieder still.

Plötzlich wurde die Kokosnuss unter die Decke geschoben.

Das Mädchen zuckte zusammen und zog seine Knie an, um die Nuss nicht zu berühren.

Die Frucht saß nun dort mit ihr unter der Decke. Das Schlimme daran war, dass die Kokosnuss den Stoff anhob und dort nun ein Spalt war, durch den die Hexe hereinstarren konnte.

Und das tat sie auch — mit ihren großen Augen hinter der Maske und dem breiten Grinsen.

Der Schutzschild war gebrochen und blitzschnell fuhren die Hände der Hexe unter die Decke, griffen den Stoff und rissen ihn davon.

Die Hexe zischte laut, als sie sich über das Mädchen beugte, das panisch zu schreien begann.

Schnitt!

Nein, das geht so nicht!

Hexen zischen doch nicht, sondern lachen. Vor allem wenn sie gerade ein Kind gefunden haben, das sie zu sich in den Schrank zerren wollen.

Habt ihr noch nie etwas vom irren Hexenlachen gehört? Richtig. Darum muss die Hexe lachen, wenn sie die Bettdecke wegzieht.

Also noch einmal mit Lachen!

Die Hexe deckt das Mädchen wieder zu und zieht die Bettdecke gerade. Sie hockt sich vors Bett und lugt durch den Spalt mit der Kokosnuss.

Der Schutzschild war gebrochen und blitzschnell fuhren die Hände der Hexe unter die Decke, griffen den Stoff und rissen ihn davon.

Die Hexe lachte laut, als sie sich über das Mädchen beugte, das panisch zu schreien begann.

Schnitt!

Nein, es ist doch nicht irgendein Lachen, sondern ein Hexenlachen!

Hexen lachen nicht wie der Angestellte im Kiosk, der gefragt wird, ob man für Simkarten ein Internetkabel benötige! Die lachen auch nicht wie der Heini an der Gemüsetheke, bei dem jemand vegetarischen Brokkoli bestellt hat!

Hexen müssen irre lachen. Ein irres und bescheuertes Hexenlachen! Ein gestörtes Lachen, wenn sie ein Kind in die Bratpfanne werfen und überlegen, ob sie dazu den bunten Pfeffer oder den mit Knoblauch nehmen sollen.

Also auf ein Neues!

Die Hexe deckt das Mädchen erneut zu und zieht die Bettdecke wieder gerade. Sie hockt sich vors Bett und lugt durch den Spalt mit der Kokosnuss.

Der Schutzschild war gebrochen und blitzschnell fuhren die Hände der Hexe unter die Decke, griffen den Stoff und rissen ihn davon.

Die Hexe lachte irre und bescheuert und dachte über den passenden Pfeffer nach, mit dem sie die Kleine braten würde, als sie sich über das Mädchen beugte, das panisch zu schreien begann.

Schnitt!

Das ist noch nicht gut so.

Wir arbeiten hier nicht mit irgendeinem völlig gestörten Hexenlachen, sondern mit einem gestörten Lachen, das Wiedererkennungswert haben soll!

Das muss ein ikonisches Lachen sein, eines das selbst Oma Gisela zuordnen kann, wenn sie es nachmittags beim Tee hört.

Also brauchen wir hier ein völlig gestörtes Lachen, das jeden in den Wahnsinn treibt, der es hört.

Erneut!

Die Hexe deckt das Mädchen zu und zieht die Bettdecke gerade. Sie hockt sich genervt vors Bett und fragt sich, wann es endlich Essen gibt.

Der Schutzschild war gebrochen und blitzschnell fuhren die Hände der Hexe unter die Decke, griffen den Stoff und rissen ihn davon.

Die Hexe lachte völlig gestört, als sie sich über das Mädchen beugte, das vom Gelächter langsam wahnsinnig wurde und Oma Gisela verschluckte sich am Tee, als sie den hysterischen Lärm vom Balkon aus hörte.

Schnitt!

Irgendwie gefällt mir das immer noch nicht. Es ist so — irgendwie nicht ganz so überzeugend.

Es muss ein irres Lachen sein, aber auch gestört und surreal. Ein Lachen, das den Körper vor Entsetzen zum Beben bringt, aber auch so krank ist, dass alles um die Hexe herum mit ihr zu lachen beginnt.

Stell dir einen wilden Löwen vor, der auf dich zugestürmt kommt und so laut brüllt, dass du vor Entsetzen und Verstörung fast einen Herzanfall bekommst. Aber dieser Löwe trägt einen Fruchtkorb auf dem Kopf und Rollschuhe an den Pfoten, mit denen er in einem Erdloch hängen bleibt und sich beim Brüllen und Rennen überschlägt, wodurch ihm die Früchte um die Ohren fliegen.

So irre, entsetzlich und irgendwie völlig gestört lustig muss das Lachen sein.

Aber das mit dem Hunger finde ich gut. Wenn sich die Hexe fragt, wann es Essen gebe. Das sollte aber etwas subtiler sein.

Also noch einmal!

Die Hexe denkt sich, dass der Aufnahmeleiter einen an der Waffel hat, deckt das Mädchen zu und zieht die Bettdecke gerade.

Sie hockt sich vors Bett und man hört ihren Bauch grummeln. Jedoch nur ganz subtil!

Der Schutzschild war gebrochen und blitzschnell fuhren die Hände der Hexe unter die Decke, griffen den Stoff und rissen ihn davon.

Die Hexe brach in lautes Gelächter aus, das die Brust des Mädchens zum Erzittern brachte.

Das Lachen war so irre, dass das ganze Zimmer zu beben schien. Selbst Leo und Pupsi rissen ihre Köpfe herum, drehten sie dreimal im Kreis, bis Watte aus ihren aufgerissenen Hälsen quoll und begannen lauthals mitzulachen.

Bald schon hatten alle Plüschtiere in einen Chor des kranken Gelächters eingestimmt, aus dem sich die Hexe wie ein gestörter Dirigent erhob, um eine Symphonie des Wahnsinns anzuleiten.

Dann streckte sie ihre Hände nach dem Mädchen aus.

Die panischen Schreie der Kleinen mischten sich in den Chor des blasphemischen Wahnsinns, während glühende Kokosnüsse durch die Luft flogen.

Schnitt.

Sehr schön. Das war genau richtig so. Wirklich wiedererkennbar.

Aber wir haben die Müslischüssel vergessen. Woher sollen die Zuschauer wissen, dass wir Müsli bewerben, wenn dort keine Schüssel mit Müsli vorkommt?

Also alles noch einmal, aber mit einer Schüssel Müsli!

Die Hexe malt sich aus, wie gut es sich anfühlen würde, den Aufnahmeleiter mit bloßen Händen zu erwürgen, während sie das Mädchen zudeckt und die Bettdecke gerade zieht.

Sie hockt sich vors Bett und man hört ihren Bauch grummeln. Immer noch sehr subtil, aber ungleich zorniger.

Der Schutzschild war gebrochen und blitzschnell fuhren die Hände der Hexe unter die Decke, griffen den Stoff und rissen ihn davon.

Die Hexe brach in lautes Gelächter aus, das die Brust des Mädchens zum Erzittern brachte.

Das Lachen war so irre, dass das ganze Zimmer zu beben schien. Selbst Leo und Pupsi rissen ihre Köpfe herum, drehten sie dreimal im Kreis, bis Watte aus ihren aufgerissenen Hälsen quoll und begannen lauthals mitzulachen.

Bald schon hatten alle Plüschtiere in einen Chor des kranken Gelächters eingestimmt, aus dem sich die Hexe wie ein gestörter Dirigent erhob, um eine Symphonie des Wahnsinns anzuleiten.

Dann streckte sie ihre Hände nach dem Mädchen aus.

Die panischen Schreie der Kleinen mischten sich in den Chor des blasphemischen Wahnsinns, während glühende Kokosnüsse durch die Luft flogen.

Und eine Schüssel Müsli.

Schnitt.

Die Hexe sitzt mit dem Mädchen auf ihrem Bett.

Beide haben eine Schüssel Müsli in der Hand.

Die Getreideflocken sind so irre knusprig, mit einer feinen Kokosnote.

Die Hexe schaut zur Kleinen und merkt, dass ihr Müsli fast alle ist.

Schmunzelnd zieht sie einen bunten Karton hervor, schüttelt ihn, gibt mit ihren Hufen ein kleines Trommelkonzert und füllt die Müslischüssel des Mädchens wieder auf.

Jetzt ist das Mädchen endlich nicht mehr hungrig und auch Leo und Pupsi freuen sich.

So einfach und schnell kann man am Abend den Heißhunger besiegen und gleichzeitig irren Spaß dabei haben.

Außerdem ist der Knusperspaß auch noch schonend für die Zähne — für einen perfekten Gutenacht-Snack.

»Coco Crunch — So köstlich hast du Kokos noch nie geknabbert.«

Diesmal soll noch der Hinweis erscheinen, dass Coco Crunch sowohl Pflanzen- als auch Fleischessern den vollen Kokosgeschmack bietet.

End of chapter

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Update 2020-04-12