F.R.E.Z Kapitel 13.1
Nach Langen mal wieder ein neues Kapitel.
Wie schon bei meinen anderen Geschichten, liegen die Rechte der Original Geschichte beim jeweiligen Autor, hier SoldSpirit2. Die der Fortsetzungen bei mir und die von Digimon bei den jetzigen Rechte Inhaber. Wenn es um Erlaubnisse geht ist SoldSpirit als Autor der Original Geschichte euer Ansprechpartner. Ich bedanke mich hiermit nochmal öffentlich bei im das ich sie veröffentlichen darf.
Kritik oder Anregungen sind natürlich willkommen.
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Viel Vergnügen beim Lesen, Voten, Kommentieren.
Am nächsten Vormittag auf dem Gelände des Militärstützpunktes.
„Guten Tag.“Einer der beiden Soldaten, welche gerade ihre Wachrunde machen, spricht seinen Kameraden verwundert an:
„Wer war das? Ich hab die hier schon mehrfach gesehen.“
Sein Kamerad sieht ihn etwas fragend an. Nach einem Moment erwidert er: „Die gerade gegrüßt hat? Die kennst du nicht?“
„Nein, wieso? Ich bin gerade mal ein paar Tage hier.“
„Stimmt du bist einer der neuen, dann verstehe ich das keine Ahnung hast. Doch solltest du die von eben dennoch durch die Unterweisung kennen. Sie heißt Kira und ist ein weibliches Renamon. Sie ist so etwas ähnliches wie die Rechte Hand von der Anführerin Reon, ebenfalls ein Renamon und ihrem Menschen Partner.“
Der neue Soldat schaut Kira interessiert hinterher, bis sein Kamerad ihn wieder anspricht:
„Hast du mir überhaupt zugehört?“
Der neue dreht sich zurück und sieht ihn, während beide weiter ihre Runde machen, an.
„Ja habe ich. Kira, Rechte Hand und weibliches Renamon. Wie es aussieht ist sie im Büro des Generals verschwunden.“
„Dort ist sie regelmäßig, weil sie so etwas wie die Verbindung zwischen uns und der Anführerin unserer Digimon Alliierten ist, auch wenn sie selbst mit ihrem Partner auch immer wieder hier herkommen. Doch seit der General das eine Digimon gerettet hat sind die besuche noch mehr geworden.“, der Soldat am ende selbst etwas überrascht.
„Ich erinnere mich, das darüber schon mal einige was gesagt haben.“, der neue etwas nachdenklich.
„Und was erzählt man so?“
„Nicht sehr viel. Einige sagen es soll angeblich ein Weibchen sein, was auch immer das für eine Rolle spielt. Sie ist fast so groß wie ein Jeep, aber vor allem fällt vielen auf, das seit dem Tag ihrer Rettung, das verhalten aller Digimon überraschend anders ist. Seit dem Vorfall sollen sie angeblich Respektvoller, freundlicher und umgänglicher sein. Ich kann es nicht beurteilen, denn ich weiß ja nicht wie sie waren.“, der neue zu seinem Kamerad.
Der erfahrene Soldat von General Hanson ist etwas nachdenklich. Während er nachdenkt biegen sie in eine der anderen vielen Gassen zwischen den Gebäuden des Komplexes ab. Schließlich meldet er sich wieder zu Wort:
„Jetzt wo du es gesagt hast, bemerke ich es auch. Am Anfang der Allianz gab es immer wieder Probleme, vor allen mit denen die wir vorher gefangen hatten, doch seit dem Vorfall mit dem General ist das kaum noch. Muss auch gestehen das ich, seit wir zusammen kämpfen, sollten die Eindringlinge Probleme machen, selbst jetzt ein anderes Bild von ihnen habe. Ein mal hat schon einer von denen mein Hintern gerettet.“, der Soldat anerkennend.
Der neue etwas Lüstern: „Von Kira oder einem der weiblichen Renamon würde ich mich auch gern mal retten lassen. Diese Füchse sehen echt zum anbeißen aus.“
Der Soldat des Generals stoppt und hält seinen neuen Kamerad an der Schulter und sagt im etwas ernsten Ton:
„Sei bloß vorsichtig. Du hast keine Ahnung in was du dich das hinein wagst, oder wie so was aufgenommen wird. Ich finde sie selbst recht attraktiv, doch wenn du nicht aufpasst endest du wie einer der Wissenschaftler und der General würde so etwas sowieso nicht gern sehen.“
„Wissenschaftler?“, der neue Neugierig
„Ja, der mit dem Hundehalsband. Der sollte dir auch schon aufgefallen sein.“
„Ja stimmt, doch habe ich keine Ahnung was mit dem ist, fand das mit dem Halsband die ganze Zeit schon etwas Merkwürdig.“
Der Soldat des General geht weiter und zieht ihn mit, wodurch der neue ihm weiter auf seine Runde folgt. Dabei spricht er weiter:
„Das Halsband das dieses Schwein von uns, damit er nicht vergisst was er jetzt ist. Da.....“
„Wie, was er jetzt ist? Was ist er denn?“, unterbricht ihn der neue neugierig.
„Wenn du mich reden lassen würdest wüsstest du es schon. Er ist Kiras Sklave.“
Der neue bleibt auf der stelle stehen und sagt ungläubig: „Sklave?“
Sein Kamerad stoppt, dreht sich zu seinem neuen Kamerad und sagt ernst:
„Ja, Sklave. Das Schwein hat sie und fünf andere Digimon vergewaltigt. Zu seinem Pech oder Glück war der General sauer und hat ihn einfach fallen lassen. Seine Worte sollen gewesen sein: - Und wenn sie ihn vierteilen. Durch seine Tat hat er unseren beistand verwirkt, sollen die entscheiden was mit ihm wird. - Kira hat ihn dann zu ihrem Sklaven gemacht, damit er das erleidet was sie erleiden musste.“
Der neue ist sichtbar überrascht und etwas geschockt. Dann geht er auf seinen Kollegen zu und sagt:
„Ich hab keine Ahnung gehabt das so was vorgefallen war. Ich rede hier von Flirten und um ehrlich zu sein, ein kleinen Quickie im gegenseitigen Einvernehmen würde ich auch gerne mal versuchen, aber nicht so etwas.“
„Das behaupte ich auch nicht, doch solltest du es nicht lassen können, stelle sicher das sie weiß was los ist.“, der Kollege warnend und dann unerwartet hinterher, „Ach so, bevor ich es vergesse, Kondome benutzen, nicht das du anschließend ein Welpe am Hals hast, auch wenn es unmöglich sein soll.“
„Oh, man weißt du wie Pervers das mit dem Welpe klingt?“
„Übrigens, wie heißt du eigentlich?“, der erfahrene Soldat zum neuen.
„Ich? Lutz Brown. Das steht auch auf der Uniform. Bevor du was sagst, ja ich weiß, seltsame Mischung, genau wie ich.“, der neue am ende Lachend.
In der gleichen Zeit beim General
der Offizier öffnet Kira die Tür zum Büro von General Hanson, worauf sie hinein geht und sich bedankt: „Vielen Dank.“ dann dreht sie ihren kopf wieder nach Vorn „Sie wollten mich sprechen General?“
General Hanson sieht zur Tür des Büros und antwortet: „Ja, es geht um Serina.“
„Sie macht gute Fortschritte, wenn es so weiter geht ist bald wieder die alte. Übrigens Danke für den Arzt den sie geschickt haben, ich hoffe das er New helfen kann.“, Kira beruhigend, während sie im Büro, auf halben Weg zum Schreibtisch steht.
„Das ist schön, doch um Serinas Gesundheit geht es mir im Moment nicht. Es ist ihr verhalten welches mir verwundert. Ich kenne sie zwar erst seit dem kampf doch allein seit dem hat sie sich sehr verändert.“
Kira lacht ein wenig amüsiert und Antwortet danach: „General, sie müssen noch sehr viel über uns Digimon lernen, wobei wenn ich das von Reon richtig weiß ist das in ihrer Welt auch nichts unbekanntes. Doch um es kurz zu machen, da sie lange Reden nicht mögen, wie mir mein Anhängsel sagte. Ich werde ihnen noch nichts darüber sagen, das will sie selbst. Doch so viel kann ich ihnen sagen. Mit ihrer Rettung haben sie ihren Leuten und ihrer Welt einen Großen Dienst erwiesen.“
Hanson sieht sie etwas misstrauisch an: „Wieso darf ich davon nichts erfahren und wieso sollte ich mit ihrer Rettung, meiner Welt einen Dienst erwiesen haben?“
„Ersteres. Weil es für Serina etwas Persönliches ist. Das sie sich so hat ist eigentlich unnötig, aber sie wird ihnen erst sagen was los ist, wenn sie wieder Fit ist. Sie wissen ja, stolz. Ich kann ihnen aber sagen das es sich für sie lohnen wird. Was den Dienst angeht. General, sie hat ihnen das Leben gerettet, weil sie ihr und den anderen ein sicheres Zuhause und Essen gegeben haben. Sie sollten sich in Sicherheit bringen, doch stattdessen haben sie ihr eigenes Leben riskiert um sie zu retten, damit haben sie sich ihr Vertrauen und Respekt verdient.“
Der General sieht sie, in seinem Stuhl sitzend nachdenklich an, während sie weiter redet.
„Sie haben sich mit der Rettung von Serina, aber nicht nur ihren Respekt verdient. Sie haben mit ihrer Rettung ihrem Volk mehr gutes getan als sie ahnen. Indem Sie, ein Militärischer Anführer, ihr leben für einen von uns riskiert haben, haben sie mehr vertrauen unter den Digimon gewonnen, als mit allem was sie bisher für uns getan haben.“
General Hanson ist etwas überrascht.
„Okay, da ich davon ausgehe das es nichts Sicherhietsgefährdendes ist, werde ich es erst mal darauf beruhen lassen. Mal eine andere Frage, da sie gerade hier sind. An dem Tag des Zwischenfalls und auch seit dem Tag immer wieder fiel im Zusammenhang mit New und Reon der Begriff Digimon Partner, doch ich habe nie wirklich verstanden was es damit auf sich hat.“
„Darf ich?“ , Kira als sie auf den Stuhl zeigt, der am Tisch ihm gegenüber steht.
„Ja nur zu.“
Hanson beobachtet wie Kira sich natürlich elegant, so nackt wie sie als Digimon ist auf den Stuhl setzt und schließlich während Kira's Blick zu ihn geht schmunzelnd antwortet:
„Bevor sie das mit New und Renamon vergleichen, nein das hat nichts mit Liebe zu tun. Ein Digimon Partner ist das, was auch New vor Jahren bekam und mit Reon, als New sein leben an das von Reon band, bevor sie ein Paar wurden. So konnte er Reon davon abhalten sein Leben zu beenden, nachdem er seine Partnerin verloren hatte. Ein Digimon Partner ist so etwas, was sie ein persönlichen Beschützer oder Wächter nennen würden. Das ist und war schon immer die Aufgabe eines Digimon Partners, der die Welt als Digimon Partner betrat.“
Hanson sieht sie in seinem Stuhl sitzend ungläubig an und erwidert:
„Ein Beschützer? Aber wieso? In den ganzen drumherum hat das schon was von einem Scherz. Ich erinnere mich das mein Offizier das schon mal sagte, doch konnte ich es dort schon nicht glauben.“
Kira lehnt sich nach hinten an die Lehne des Stuhles auf dem sie sitzt.
„Nein kein Scherz General und in gewisser weise ist es sogar mit dem Militär, den sie angehören, vergleichbar. Es ist ähnlich wie der Treueeid den ihre Soldaten dem Land dem sie dienen leisten, doch ist das bei einer Verbindung Mensch Digimon Partner Persönlicher, nicht so steril. Eine Besonderheit von Digimon Partnern ist Treue und das es nur zwischen Mensch und Digimon vorkommt. Wenn sie sich dazu entscheiden, entsteht eine besondere Bindung zu dem Menschen, den es beschützen, daher sind auch arge Dispute zwischen beiden nötig, um die Treue zu beenden und sie den Menschen verlassen.“
„Wo ist da der Sinn? Wieso sollte ein Digimon aus einer anderen Welt hier herkommen und einen Menschen Beschützen?“, der General ungläubig.
„Ehrlich gesagt, wissen wir es auch nicht. Es passiert extrem selten und wird noch seltener niedergeschrieben. Der Vorfall mit New und Reon, welcher zu den beiden kleinen Mädchen geführt hat, brachte aber eine Alte Legende zu Tage. Diese Legende sagt das bereits vor sehr langer Zeit, vielleicht Hunderten oder Tausenden Jahren, sich ein Mensch und Digimon so nahe kamen, wie Reon und New und auch daraus Nachwuchs hervorging. Vielleicht sind die Digimon Partner eine Folge dieses Ereignisses.“
„Soll das heißen das seit Hunderten Jahren Digimon in unsere Welt kommen, ohne das wir davon wissen?“, General Hanson überrascht.
„Ich weiß es nicht. Es ist auch möglich das es in der Legende genau andersherum war, womöglich ist es auch in umgekehrter Richtung möglich. Doch selbst wenn, ist die Zahl der Digimon welche als Partner diese Welt betreten wohl verschwindend gering. Auch weil es bestimmte Voraussetzungen braucht um es erst mal so weit kommen zu lassen. Welche weiß ich aber nicht. vielleicht war vor New, auch eines der wenigen Male wo es passierte“
„Warum haben wir vor dem Konflikt nie etwas davon erfahren? Es ist ja nicht so das ein Digimon schwer von Menschen zu unterscheiden ist.“
Kira ist nachdenklich und antwortet nach einigem überlegen: „Ich weiß noch nicht sehr viel über diese Welt, aber so viel das sie nicht immer so stark bevölkert war. Vielleicht sind einige der Sichtungen schlicht mit den Jahrhunderten vergessen worden. Vergessen sie auch nicht, das viele Digimon auch nicht sehr viel größer sind wie Menschen, das sehen sie ja an mir und Reon. Doch überrascht es mich dennoch das sie rein gar nichts von besuchen der Vergangenheit wissen.“
„Woher sollen wir davon wissen? Das erste mal als ich mit euch Konfrontiert wurde war, als die Einbrüche in unsere Welt begannen und die ersten Menschen verletzt und Schäden sichtbar wurden. Wenn sie wie die Drachen aus unseren Legenden auftreten würden dann wäre das was anderes, das wäre für jeden sichtbar.“
„Drachen?“, Kira ahnungslos.
„Ja Drachen. .... Ach ja, kennen sie ja nicht. Es gibt verschiedene Versionen, wie sie und andere Fabelwesen dargestellt werden. Asiatische Drachen sehen aus wie Schlangen mit Beinen und Hörner. Westliche sehen eher aus wie Serina, nur mit Schuppen, Reptilien Kopf, langen Schwanz und Flügel. Neben ihrer manchmal immensen Größe haben sie auch gemeinsam das sie angeblich Feuer speien konnten. Doch das sind nur erfundene Phantasie Wesen, wie geflügelte Pferde, Weiße Pferde mit Horn, der Höllenhund mit 3 Köpfen oder die Chimäre ein Wesen aus Schlange, Adler und Löwe und einige andere.“
Kira sieht den General mit weit geöffneten Augen an und ist etwas sprachlos und ungläubig. Nach einem Moment sagt sie:
„General. Ein paar der die sie eben beschrieben haben, ähneln Digimon und teils recht Mächtigen.“
„Wollen sie mir etwa sagen das die Drachen welche wir für Fabelwesen, Erfindungen der Fantasie einiger Menschen, hielten wahrlich existiert haben? Nicht nur das, sie waren auch noch Digimon?“
„Es kann sein. Ich habe weder in meiner Welt, noch hier eines der beschriebenen Wesen je selbst gesehen, ich kenne nur die Beschreibungen und die sind verblüffend ähnlich. Es kann auch simpler Zufall sein. Selbst wenn nicht muss ich Feststellen das es irgendwann aufhörte.“
Hanson sieht sie während er in seinem Sessel sitzt, nachdenklich an und grübelt.
„Da ist was dran. Ich habe zwar nur die Erinnerung von den paar Fragmenten die ich in meinem Leben so beiläufig mitbekommen habe, aber dort ist auch nichts was jünger ist wie die Legenden.“, wieder denkt er kurz nach und sagt da „Wir werden die Frage nicht hier und jetzt lösen können, daher müssen wir das später klären. Zurück zu Reon. Sie ist also News Digimon Partner und beschützt ihn Richtig?“
„Nein.“
„Wie Nein? Sie sagten doch das es so ist.“
„Nein General. Es war so! Das was New und Reon jetzt verbindet geht weit über das hinaus. Was die beiden jetzt verbindet ist nur noch Liebe und diese Verbindung ist, wie sie an den beiden Kindern der beiden sehen, weit Mächtiger als die Barrieren welche unsere Welten Trennen.“
„Soll das heißen das jeder mit Digimon Nachwuchs haben könnte?“
Kira wird etwa Nachdenklich. Ihr wird etwas unangenehm, da sie an den Vorfall mit ihrem Jetzigen Sklaven denken muss. Ihre Körperhaltung wird Merkbar zurückhaltender. Nach einem Moment sagt sie dann merkbar bedrückt:
„Nein, wie sie an mir vor einigen Wochen ja gesehen haben und eines der male fiel in meine Fruchtbare Zeit. Ich denke es müssen schon einige wichtige Voraussetzungen dafür erfüllt sein und so was wie Liebe ist wohl eine der Grundvoraussetzungen. Einfache Freundschaft oder Partnerschaft als Beschützer, wird wohl nicht ausreichen. Bedenken sie das bei New auch noch der Faktor Digimon Seele dazu kommt. Doch das ist nur meine Meinung, wissen tut das wohl niemand genau, nicht mal die beiden selbst.“
„Ja stimmt, der Vorfall bevor es zu dem Zwischenfall mit Reon kam. Haben sie es den gut verkraftet?“
Kira ist etwas überrascht und antwortet etwas Zaghafter:
„Im Moment geht es, doch es hat einige Dinge für mich schwerer gemacht. Allerdings ist an viel Intimitäten jetzt in der Zeit des Konfliktes eh nicht zu denken.“
Hanson wird klar was sie meint.
„Das ist nicht wahr. Selbst wenn wir bereits in einem Direkten Konflikt wären, ist gerade eine gewisse Menge Intimität wichtig. Das muss kein Sex sein oder Liebe wie bei Reon. Freundschaft und jemand der einem das Gefühl von Geborgenheit gibt reicht da schon. Wobei in Konflikten leider auch immer der Tod mit eine Gefahr ist. Unterschätzen sie Beziehungen und Intimität nicht. Viele Militärmächte wissen von diesem Faktor und die Positive Wirkung auf die Moral und Motivation der Truppe.“
Kira ist ein wenig überrascht über die Ansicht von General Hanson, vor allem da sie etwas anders ist als die sonst strickt Militärische Ordnung und Distanz.
„General, wie das, wo sie selbst gegen Intimitäten unter ihren Soldaten sind?“, Kira etwas ungläubig.
„Das mit innerhalb des Militärs hat seine Gründe, es soll verhindern das Entscheidungen durch so etwas beeinflusst werden. Dennoch ist es auch da nicht ganz verboten. Bei meinen Leuten geht es bei erlaubten Intimitäten, um Beziehungen zu Menschen außerhalb des Militärs, was auch meist den Vorteil hat das diese im Ernstfall nicht in Gefahr sind.“
„Verstehe. Ja macht schon Sinn. Doch Gefühle kommen und lassen sich nicht steuern, das sehen sie bei New und Reaon. Ich möchte auch jetzt nicht weiter darüber sprechen. Allerdings wo wir bei New sind, mir ist zu Ohren gekommen das er eigentlich beim Kennenlernen von Reon eine Ausbildung begonnen hatte. Da er seit dem die meiste Zeit bewusstlos im Krankenzimmer gelegen hat und er keinen Kontakt zu denen, wo er lernte hatte, weiß niemand was mit ihm passiert ist. Könnten sie da irgendwas machen, nicht das er Probleme bekommt?“
Hanson sieht sie etwas nachdenklich an und antwortet: „Was sollen wir da machen? Das was wir machen ist geheim. Zudem das schlimmste was passieren kann ist das er den Ausbildungsplatz verlieren tut. Mehr Konsequenzen hat es meist nicht.“
„Oh und bekommt man so einen schnell wieder, wenn man es mal verloren hat?“
Hanson ist etwas nachdenklich und antwortet schließlich: „Nicht unbedingt, da kommt es auch auf seine Leistungen und dem Grund des Verlustes der ersten Ausbildungsstelle an, denn Firmen wollen keine Unzuverlässigen Schüler.“ Hanson ist kurz still und reibt mit der rechten Hand sein Kinn, nach einem Moment sagt er: „So gesehen ist es für ihm nicht gut, es kann ihm einiges erschweren. Jedoch kann ich nicht wegen ihm eine geheime Operation aufdecken.“
Kira denkt einem Moment nach und antwortet dann: „Das ist mir klar aber sie sind doch ein mächtiger Mann und haben Beziehungen zu noch mächtigeren. Wenn sie New's fehlen irgendwie erklären so das es für keine Seite ein Problem ist, dann sollte das bei denen doch Eindruck machen, oder?“
„Theoretisch schon, doch überschätzen sie meinen Einfluss auf diese Menschen, letztlich entscheidet die Firma, wo er als Lehrling angefangen hat, ob sie sich damit zufrieden gibt. Mir stellt sich in dem Zusammenhang auch die Frage, will er sie denn weiterführen? Wenn ja muss dahingehend auch einiges geklärt werden, denn wenn ja muss er auch den Bunker sie jetzt wohnen verlassen und sich unter viele Menschen begeben, viel hin und her fahren. Er wäre den Großteil des Tages unterwegs. Ich frage mich ebenfalls ob Reon das so gut findet.“
Kira ist nachdenklich und verschränkt die Arme vor ihrem Oberkörper. Während sich sich wie vorher Hanson über das Kinn streicht sagt sie: „Da haben sie Recht, ohne Schutz für New wird Reon das sicher kaum erlauben.“
Noch während Kira nach ihrem Satz nachdenkt sagt Hanson anschließend überraschend: „Versuchen sie erst einmal in Erfahrung zu bringen wie er zu dem Thema steht. Vielleicht kann ich dann, bei Interesse irgendwas machen.“
Kira und Hanson unterhalten sich noch einen Moment bis beide sich freundlich trennen und ihrer Arbeit nachgehen. Sie geht noch einige auf den Stützpunkt lebende Digimon besuchen und Serina. Gegen Mittag macht sie sich auf den Weg zurück zum Bunker in dem sie mit Reon und einigen anderen lebt. Die fahrt in einem Fahrzeug der Menschen, welches sie dort hinbringt ist für sie immer noch seltsam. Abgesehen von der Technik selbst, welche für sie sehr interessant ist, muss sie bei der Tatsache das sie ein Mensch in gewisser weise bedient, etwas seltsam. Ihr ist klar das es nur ist da sie selbst nicht fahren kann und sie nicht offen gesehen werden soll, dennoch etwas angenehm amüsant.
Kira's Blick geht dabei immer wieder nach, auch wenn sie oft durch Wald und Stadt blockiert wird, doch gerade das ist für sie das interessante. Häuser, Fahrzeuge, Bekleidung, selbst die primitiven Tiere welche sie gezähmt haben, Dinge welche sie aus der Digiwelt nicht kennt. Allerdings wird sie dieses mal von Ron's kleinen Problem und New's Lehrstelle abgelenkt. Was werden beide zu den Dingen sagen? Geht es New besser? Die Minuten verrinnen und ehe sie es bemerkt hält das Auto auch bereits vor dem Eingang des Bunkers. Sie steigt aus und beugt sich noch mal zurück ins Auto:
„Vielen dank fürs herbringen.“
„Gern geschehen Mam.“
Nach dem bedanken schließt sie die Autotür und geht Richtung Bunkertür. Auf beiden Seiten neben der Tür des Hauptbunkers, knapp Fünf Meter von ihr entfernt stehen Digimon als erste Wache und Teil der ersten Verteidigungslinie, verhüllt in einem Umhang. Obwohl der Bereich um den Bunker nach dem Einzug der Digimon für Menschen gesperrt wurde und Militärisch gesichert, will man am Tage sicher gehen das niemand sofort sieht wer dort ist. Eines der Digimon öffnet ihr die schwere Tür, worauf sie sich auch diesmal bedankt. Sie tritt ein und geht an weiteren Wach Digimon vorbei zum Wohnbereich von Reon und New. Die Meter durch die Flure zu Reon ist Kira nachdenklich und läuft diese ohne sich Gedanken darüber zu machen wo sie hin muss, sie kennt inzwischen die Wege innerhalb des Bunkers. Angekommen klopft sie deutlich an der Tür zu Reons Wohnbereich und tritt ein. An der Tür stehend, die Türklinke in der Hand sagt sie zu Reon welche nur ein paar Meter entfernt ist:
„Hallo Reon. Hättest du mal einige Minuten Zeit?“
Reon sieht zu ihr und antwortet: „Denke schon, was ist?“
„Ich sollte mich doch mal schlau machen.“, antwortet Kira mit einem zwinkern.
„Verstehe, ich komme.“
Kaum ausgesprochen geht Reon zur Tür und sieht wie sich Kira umdreht und in Bewegung setzt, dabei sagt diese:
„Komm mit zu mir, da haben wir ein wenig Privatsphäre.“
Reon folgt Kira etwas zwiespältig, da sie neugierig ist was sie herausgefunden hat. Es dauert nicht lange bis sie in Kiras kleinen Einzelraum ankommen und diese nach dem eintreten von Reon die Tür schließt.
„Setz dich ruhig wenn du willst.“, Kira während sie sich auf dem weg zu ihrem Bett macht.
Kira setzt sich während Reon es sich auf dem nächsten Stuhl nur ein paar Meter von ihr entfernt bequem macht.
„Und was wollte der General?“, Reon ruhig.
„Ihm hat Serina's verhalten irritiert und dann wollte er wissen was es mit Digimon Partner auf sich hat. Ich habe da auch bei einigen Digimon nachgefragt, doch was ich erfahren habe wird dir nicht gefallen.“
„Wieso das?“, Reon irritiert.
„Nachdem was ich erfahren habe, sollte die Hitze nachdem du Schwanger bist aufhören, es dauert nach der Befruchtung vielleicht ein paar Stunden, doch da ist der Haken. Eine Befruchtung kann auch Tage nach dem Sex noch passieren, das heißt, egal ob die Hitze jetzt oder die nächsten Tage verschwindet, du kannst nicht sicher sein was der Grund ist. Es kann in beiden Fällen das ende des Zyklus sein oder eine Schwangerschaft.“
„Verstehe. Kann ich halt nichts anderes machen als mich überraschen zu lassen. Mir ist beides Recht.“, Reon ruhig.
„Es gäbe noch eine Möglichkeit, du könntest die Menschen Ärzte um Rat fragen. Eine andere aber aber recht offene ist mal andere Digimon zu fragen, ob sie es am deinem Geruch feststellen können.“
Reon sieht sie etwas überrascht an, antwortet dann ruhig aber klar: „Nein. Wir sind zwar verbündete und sie scheinen bis jetzt alles zu halten, doch in dem Fall behalte ich das privat, auch gegenüber den anderen Digimon. Ich sage auch New noch nichts, denn das bringt nichts, wenn selbst ich nichts genaues weiß.“
„Kann ich verstehen.“ dann wird Kira etwas ruhiger und etwas unsicherer „Es gibt da noch eine Sache die ich dem General mal gegenüber angesprochen habe. Ich hatte es in den Erzählungen über New mitbekommen und wollte ihm fragen ob er helfen kann.“
„Bei was helfen?“, Reon während Kira einen kurzen Moment Pause macht.
Kira etwas nervös weiter: „Ich habe mitbekommen das New so etwas wie eine Ausbildung hatte als ihr euch kennengelernt habt, das ist wohl so etwas wo ihm Wissen beigebracht wird. Da er seitdem er bei unserer Befreiung Bewusstlos wurde dort ja nicht hingehen konnte, fragte ich den General ob er da versuchen kann das er kein ärger mit denen bekommt oder diese Ausbildung verliert.“
„Gute Idee, Kira. Ich bin ehrlich gesagt nicht mal auf die Idee gekommen, was das angeht. Was hat er gesagt?“, Reon ruhig und etwas erfreut.
Kira antwortet nach der Reaktion etwas gelassener aber dennoch nervös: „Er scheint, auch wenn er scheinbar hier Macht hat, selbst nicht viel Einfluss auf sie zu haben. Zudem merkte er an, das auch davon abhängt ob New sie überhaupt weiterführen will. Wenn ja würde er vielleicht versuchen was er da machen kann. Naja und ich hatte da so den Gedanke das es für New vielleicht gut sein könnte dort weiter zu machen, denn es ist etwas bekanntes und gewohntes. Leider hätte das auch wieder einen Haken, denn er wäre fast den ganzen Tag weg und immer wieder unterwegs.“
Reon lehnt sich an die Rückenlehne des Stuhles und ist nachdenklich. Kira sieht sie etwas nervös an. Sie kann sehen das Reon sie nicht direkt ansieht und in Gedanken ist, doch nach einiger Zeit antwortet Reon ruhig, während sie zu Kira sieht:
„Ich weiß nicht recht. Deine Idee kann ich nachvollziehen, doch weiß ich nicht ob das so gut ist. Ich will nicht das ihm was passiert. Hier bei uns ist er bewacht, dort draußen ist das schwieriger.“
„Ich weiß, doch ich fürchte das es für ihn auch nicht gut ist wenn er sich hier verschanzt und verkriecht. Sicher er scheint sich etwas gefangen zu haben, doch habe ich Zweifel. Das du seine Sicherheit ansprechen würdest und dahingehend bedenken hättest konnte Hanson schon vorhersehen, doch ich denke mal das würden wir schon irgendwie Organisieren können auch mit Wachen von uns, wir müssen nur unauffällige nutzen. Wobei mir gerade einfällt, es hätte sogar neben den Nachteilen auch einen Vorteil, sollte es hier einen Zwischenfall geben, dann wäre New vielleicht nicht hier und außer Gefahr.“
Reon ist kurz nachdenklich und antwortet:
„Ich verstehe was du meinst, ich selbst möchte auch nicht den Ganzen Tag hier drin sein. Da wir ja auf Mögliche Zwischenfälle vorbereitet sein wollen haben wir ja entsprechende Pläne, daher kann ich das Argument nachvollziehen, dennoch macht es New draußen auch angreifbarer. Glücklich bin ich mit der Idee nicht, aber ich kann deine bedenken verstehen und stimme dir teilweise zu. Ich werde ihn mal darauf ansprechen und sollte er das wollen, werde ich das Akzeptieren. Danke das du dir da Gedanken gemacht hast.“, Reon ruhig und lächelnd.
„Wie geht es ihm?“
„Es hat sich seit dem du ihn das letzte mal gesehen hast nicht viel geändert. Er kann schon mal ein wenig lachen und spielt mit den kleinen. Er hat auch keine Probleme mit einfachen Körperkontakt, doch man sieht ihm an des es ihm zu schaffen macht, wie es ihm jetzt geht.“, Reon ruhig und besorgt.
„Wollen wir hoffen das der Arzt den Hanson geschickt hat helfen kann.“
„Ja wollen wir es hoffen. Ich weiß nur Bruchstücke von dem was er bisher erlebt hat, doch das was ich weiß reicht um zu verstehen wie es ihm ergangen sein muss.“
„War deine Kindheit ähnlich?“
Reon ruhig: „Nein Kira, aber siehe dich an, siehe dir all die Digimon an welche hierher kommen, all jene welche jeden Tag in der Digiwelt um ihr Leben fürchten. Das was wir mitgemacht haben ist etwas anders aber auch ähnlich. Ich denke es ist bei einigen der Digimon so, das die Tatsache das sie ein Ziel, etwas Frieden und eine Aufgabe haben, das einzige ist was sie davon abhält wie New zusammen zu brechen. Kira, ich selbst wollte mein Leben beenden als Myu sich geopfert hatte, um mich und New vor IceDevimon zu retten, das einzige was mich damals aufhielt war, das New sein Leben an meines band. Jetzt haben wir zwei Töchter und ich liebe ihn. Anders als er hatte und habe habe ich ihn, der mich durch die schwere Zeit hilft und sei es nur durch seine präsens, da Jira nicht so für ihn da sein konnte wie sie es wollte.“
Kira ist nachdenklich und etwas bedrückt. Ihr Blick ist nach unten gewandt. Dann sie etwas emotional: „So gesehen hast du recht. Ich selbst kenne die Schrecken und ich habe an dem Abend als wir drei zusammen waren, erlebt wie eng eure Verbindung ist. Obwohl ich zwischen euch war, habe ich für euch nicht existiert.“
Darauf Reon etwas amüsiert: „Als Digimon hättest du wissen müssen das man sich nicht vor einem anderen Digimon unbemerkt hinter einer Tür verstecken kann und spionieren. Ja, New ist etwas besonderes und das in mehreren Dingen.“