F.R.E.Z Kapitel 14.1 - Ein anstrengender Tag
Das ist Kapitel 14.1 meiner Fortsetzung von SoldSpirit2 F.R.E.Z. In dem Kapitel tauchen auch erste Charaktere von ihm auf. Jamato und dessen begleitung.
Wie schon bei meinen anderen Geschichten, liegen die Rechte der Original Geschichte beim jeweiligen Autor, hier SoldSpirit2. Die der Fortsetzungen bei mir und die von Digimon bei den jetzigen Rechte Inhaber. Wenn es um Erlaubnisse geht ist SoldSpirit als Autor der Original Geschichte euer Ansprechpartner. Ich bedanke mich hiermit nochmal öffentlich bei im das ich sie veröffentlichen darf.
Kritik oder Anregungen sind natürlich willkommen.
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- Platzhalter für Link der Übersetzung -
Viel Vergnügen beim Lesen, Voten, Kommentieren.
Ein anstrengender Tag
New war nicht sonderlich begeistert über den Psychologen, den man ihm geschickt hatte und verweigerte die Zusammenarbeit mit ihm. Reon war über sein Verhalten verwundert, doch sagte ihr der Psychologe das es nicht ungewöhnlich ist das Patienten Hilfe verweigern und es mit das schwierigste am Job ist. Es dauerte ein guten Tag bis Reon New dazu überreden konnte sich auf die Hilfe einzulassen. Ab dem nächsten Tag folgten einige Gespräche mit New, oft auch im Beisein von Reon und manchmal auch den kleinen. Einige Gespräche gingen auch Zwischen allen dreien. Für Reon war es interessant, die Arbeit eines Psychologen mitzuerleben, auch weil dieser News Vergangenheit zum Thema nahm und wie Jira einige Ursachen dort sah. Da sie Jira auch kannte, war auch interessant für sie zu hören wie New mit ihr Kontakt hatte und wie dieser Kontakt zustande kam.
Es war für sie auch interessant weiteres von seiner Vergangenheit zu erfahren was sie noch nicht wusste, gleiches traf auch auf New zu, da auch Reon vorsichtig einige Dinge preis gab, die auch New noch nicht wusste. Diese gab sie aber auch nur preis weil New sie vielleicht von Nutzen sein konnten. Allerdings war einiges davon auch für den Psychologen schwer zu glauben, auch wegen der Brutalität und Erbatmungslosigkeit von ihr, in der Vergangenheit.
Auch wenn es Reon Gedanklich keine Ruhe lies, warum die Lage im Moment recht ruhig ist, war sie froh darüber, da sie so Zeit für New und die kleinen hatte. Auch konnte New sich so Tag für Tag weiter an Reons neuen Körper und die intime Nähe zu ihr gewöhnen, auch wenn beide bereits intimen Kontakt hatten. Wo er nun Zeit hatte sich darüber Gedanken zu machen und ihr nahe zu sein, wurde es für ihn seltsam real, was es auch war. Doch konnte er sein Glück noch immer nicht fassen das Reon nun weiblich war und er so keine homosexuelle Beziehung führen musste. So sehr er Reons neuen Körper begrüßte und genoss, wollte er sich nicht selbst vorstellen müssen wie es sein muss einen anderen Körper zu haben.
New Stabilisierte sich mit den Tagen, auch dank der Zuneigung seiner beiden Kinder und der Ruhe. Er erfuhr dass seine Mutter sogar den Versuch machte ihn zu kontaktieren bzw. herauszufinden ob das mit der Telefonnummer stimmte. Auf anraten des Psychologen stimmte er zu mit diesem seine Mutter zu besuchen um zu versuchen alte Wunden zu schließen. Reon wollte New erst begleiten, doch befand der Psychologe, das New erst mal allein mit ihm das machen sollte, da es für seine Mutter so bereits schwer genug würde, was Reon verstehen konnte. New beschäftigte auch die Frage von Reon, ob er seine Ausbildung welche er begonnen hatte fortführen wolle, eine Sache an die er bisher nicht mehr gedacht hatte. Sechs Tage nach seinen Zusammenbruch ist er mit dem Psychologen auf dem Weg in die Stadt zu seiner Mutter. Von Reon beauftragt begleitet ihn eine Leibwache von Digimon um ihn zu schützen und Soldaten. Es sind da sie direkt in die Stadt fahren eher unscheinbare aber dennoch starke Digimon.
Im Auto nachdem sie eingestiegen sind, der Psychologe zu New: „Was denken sie, wie wird es laufen?“
New der nachdenklich aus dem Fenster sah sieht zu ihm und antwortet:
„Nicht gut. Sie wird kritisiert und ich bin das Opfer, also nicht akzeptabel für meine Eltern. Ich weiß nicht wie viel es bewirkt hat sie meine Vergangenheit sehen zu lassen und die Gefühle dabei. Jedenfalls sobald sie irgendwas falsch machen ist es für meine Eltern nicht wahr.“
Darauf der Psychologe nachdenklich, während das Auto sich in Bewegung setzt: „Ist durchaus Möglich das sie so reagiert, vielleicht sogar höchst wahrscheinlich. Allerdings sehe ich im Gespräch auch wie sie ist und ihr Verhalten verrät mir vielleicht sogar was mit ihr nicht stimmt, denn das was ich bis jetzt erfahren habe lässt den Verdacht dahingehend zu. Eines sollten sie aber nicht vergessen dabei. Der Besuch soll ermöglichen alte Wunden zu schließen und mit der Vergangenheit abzuschließen, was aber misslingen kann. Doch selbst wenn es misslingt, kann es ihnen weitgehend egal sein, denn sie haben jetzt ihre eigene Familie und der können sie das geben was sie von ihren Eltern gewollt haben.“
New starrt ihn schwer zu deuten an. Der Psychologe und Soldat im Auto der neben dem Psychologen sitzt, sehen das New nachdenklich ist. Nachdem New den Kopf nachdenklich gegen die Scheibe der Autotür gelegt hat und hinaus sieht sagt er:
„Liebe, Zuneigung, einfache Zärtlichkeiten und ein wenig Anerkennung?“
„Ja und einiges mehr. Das ist das was sie ihren Kindern, ihren Töchtern und Reon geben können und diese ihnen schon geben.“
„Töchter. … Das klingt so seltsam, wenn es im Zusammenhang mit mir kommt, so unwirklich, aber irgendwie schön.“, New Gedanken versunken.
„Das ist weil es von einem Moment auf den anderen kam, denn normalerweise haben wir Neun Monate Zeit uns daran zu gewöhnen und sich vorzubereiten, sie wenn ich mich nicht irre gefühlt gerade mal ein paar Minuten.“
„So in etwa 2 Minuten vielleicht. Die Zeit die wir zwischen Beginn des Gespräches und hier zu meiner Mutter brauchten.“, New als er gerade sieht das sie am Haus wo er wohnte ankommen.
Der Psychologe sieht etwas überrascht nach draußen und sagt dann: „Oh schon da. Okay, dann noch ein Hinweis, versuchen sie ruhig zu bleiben. Sie sind nicht mehr auf ihre Mutter angewiesen, was auch passiert oder sie sagt, es kann sie kalt lassen. Das sage ich auch um zu vermeiden das ihre Mutter sie zu etwas verleitet was sie für sich später bereuen.“
Nachdem der Psychologe das sagte öffnet er die Tür und steigt mit dem Soldaten aus dem Auto aus. New sieht beiden nach und weiß nicht ob er aussteigen soll oder lieber sitzen bleiben. So sehr er das klären will, so sehr will er auch lieber so weit wie möglich von seiner Mutter fern bleiben. Während er durch die ihm gegenüberliegende Autotür den Soldat und Psychologe beobachtet die auf ihm warten, erblickt er neben der Einheit Militärpolizei, welche das Haus betreten um es zu sichern auch ein Piximon, eines der Digimon welche ihn auf Reons Anweisung schützen sollen. Der Soldat und der Psychologe lassen New Zeit auch weil die Polizei erst das okay geben muss das alles in Ordnung ist.
Kurz bevor das okay der Soldaten kommt steigt New langsam aus und setzt sich in Bewegung. Der Psychologe folgt ihm über dem Bürgersteig ins Haus. Nur einen Moment später, der Psychologe überraschend zu New, während er in seiner Tasche kramen tut:
„Das hätte ich doch beinahe vergessen. Hier das habe ich selbst gemacht. Ich hatte Reon darum gebeten.“, schließlich nimmt er etwas Flaches unter dem Blick von New heraus und sagt während er es ihm hinhalten tut: „Ich denke mal als Familienvater und wie ich hörte, mehr oder weniger, Ehemann möchten sie sicher gern so was haben.“
New nimmt das etwas kleiner als Hand Große Stück Papier, welches in Folie ein laminiert ist und sieht es sich skeptisch an. Als er es von seiner Weißen Rückseite, welche einem Fotorücken ähnelt umdreht sieht er ein Foto von Reon mit den beiden Kindern vor sich. Ein typisches Familien Portrait.
„Vielen Dank. Ich bin selbst nicht mal auf die Idee gekommen ein Bild zu machen. Schöner Familienvater bin ich.“
„Machen sie sich nicht selbst schlechter als sie sind. Wenn sie ehrlich zu sich selbst sind würden sie selbst merken das bei all dem was passierte, das dies nur ein Detail ist, vor allem weil sie die Drei ja in natura haben. Gerade weil sie im Moment ganz andere Sorgen haben habe ich einfach mal eines für sie gemacht.“, der Psychologe belehrend.
Als sie an der Haustür ankommen stehen dort bereits Zwei Soldaten, von denen einer ihnen zunickt und signalisiert dass alles okay ist. Im Inneren der Wohnung hören New und der Psychologe seine Mutter, wie sie sich ungläubig über diesen Aufwand und verhalten wundert etwas Meckert. An der Tür warten beide, während der Psychologe klopft und fragt:
„Guten Tag, Victor Mayers, mein Name. Dürfen wir reinkommen?“
New's Mutter steht nur ein paar Meter von der Tür entfernt und sieht ihn etwas fragend an und antwortet etwas patzig:
„Ihre Leute haben auch nicht groß gefragt ob sie hier hereinschneien und herum schnüffeln dürfen. Kommen sie rein und schließen sie die Tür.“
New schweigt und geht mit dem Psychologen in das Haus, dieser antwortet auf die Anfur seiner Mutter, während ihnen 2 Männer der Militärpolizei folgen und an der Wohnungstür innen warten:
„Tut mir Leid, aber das ist eine Anweisung meines Vorgesetzten und der Ehefrau ihres Sohnes.“
Sowohl New als auch dessen Mutter sehen überrascht zu ihm, da beide nicht mit dieser Argumentation gerechnet haben, New vor allem nicht mit dieser Wortwahl. Für New seltsam, aber irgendwie angenehm, das er Reon im Zusammenhang mit ihm als Ehefrau bezeichnet. Noch während New über den Satz nachdenkt seine Mutter zu ihm:
„Du bist jetzt auch schon verheiratet?“
Noch bevor New antworten kann antwortet der Psychologe:
„Ich würde vorschlagen dass wir uns erst mal setzen und dann die Fragen beantworten, welche auf unseren beiden Seiten bestehen.“
„Meinetwegen.“, New's Mutter bevor sie sich umdreht, ohne ihnen überhaupt dir Hand zu geben zu haben, um und geht Richtung Wohnzimmer.
Beide folgen ihr. Seine Mutter setzt sich in einem Sessel an der Stirnseite des Tisches und New mit dem Psychologen auf das Sofa. New weiß nicht Recht was er währenddessen denken soll, alles ist recht ungewöhnlich und die Überraschenden Aussagen, die jetzt schon auftreten, überfordern ihn im Moment ein wenig. Nachdem alle sitzen, beginnt Mayers:
„Offiziell verheiratet sind sie nicht, aber aus dem Blickwinkel und den Traditionen seiner Partnerin ist deren Beziehung gleichwertig einer Ehe, somit ist er ihr Ehemann. Zu den Wachen. Der General ist durch seine Partnerin und die Fähigkeiten welche ihr Sohn besitzt gezwungen für seinen Schutz zu sorgen, sollte ihm was passieren würde seine Partnerin mit ihren Soldaten, im schlimmsten Fall mit tödlicher Rache vergelten.“
New kann nicht glauben was er hört, auch weil Mayers es so offen und wohl übertrieben seiner Mutter sagt. Doch gleich darauf New's Gedanke: „Übertrieben? Ist es wirklich übertrieben gewesen?“
Durch die Antwort seiner Mutter wird er aus den Gedanken gerissen:
„Was bitte soll er haben das jemand das machen sollte.“
„Für den General ist er allein schon deshalb wichtig weil er ihm einen Verbündeten verschafft hat. Neben der Tatsache das ihr Sohn sein Leben riskierte um seine jetzige Partnerin zu Retten ist ihr Sohn auch der Vater ihrer Kinder. Um ehrlich zu sein, man muss sie um ihren Sohn beneiden. Mut, Hilfsbereitschaft, Toleranz und ein paar andere Dinge welche ich über ihn erfahren habe, das ist beeindrucken.“
Seine Mutter zieht überrascht die Augenbrauen hoch und bekommt einen Sichtbar angenehmen Gesichtsausdruck.
„Man muss halt Wissen wie man mit ihnen umgehen muss.“, prahlt sie Mutter etwas.
New schweigt und würdigt ihr während der Antwort keines Blickes. Sein Blick schweift zum Fenster wo er auf dem Fensterbrett das Piximon von vorher landen sieht. Aufmerksam beobachtet es die Umgebung und sieht auch ein mal ein Blick ins Fenster.
„Ja, wohl wahr. Erziehung ist nicht jedermanns Sache und sie scheinen da ja alle Register gezogen zu haben.“
Darauf New's Mutter, fast schon stolz auf sich:
„Man muss den Kindern nur klar machen wer der Boss ist und sie auf trapp halten, damit aus ihnen mal was Gescheites wird. Würde man sie hätscheln, tanzen sie einen auf der Nase herum und wie sähe das den anderen gegenüber aus.“
„Rabeneltern würde dann vielleicht von den Leuten kommen.“
„Sie sagen es, genau das und ich muss mich von meinem eigenen Kind Tyrannei vorwerfen lassen.“, New's Mutter selbstsicher.
New kommt sich im Moment veräppelt vor, denn zu seiner Überraschung bestätigt Mayers ihr Verhalten auch noch. Doch noch bevor er lange Zeit hat sich zu wundern spricht Meyers weiter:
„Kindes Missbrauch wäre der Rechtlich korrektere Begriff. Werte Frau, ich weiß nicht ob sie es mitbekommen haben, aber ihr Sohn hat bereits vor Jahren mindestens einmal versucht Selbstmord zu begehen und wurde durch ein Wesen, welches wie seine jetzige ist davon abgehalten. Ein Mensch muss einiges Durchmachen bevor er zu so einem Schritt greift und das sind schwerwiegende Dinge welche dort passieren.“
„Wie bitte?“, New's Mutter empört.
New dreht seinen Kopf zu ihr und sagt ruhig bevor Mayers antworten kann: „Willst du wissen was meine jetzt Ehefrau sagte und Tat, als ich vor Wochen in der Militärbasis halb Tod zusammenbrach?“, dann sofort danach fällt ihm in weiteres Detail ein „Oh und bevor ich es vergesse. Zu jenem Zeitpunkt waren wir gerade mal mehr oder weniger gerade Mal Freunde.“
Da seine Mutter ihn nur etwas ratlos ansieht redet Mayers weiter: „Ich sage es ihnen werte Frau. Sein, zu jener Zeit noch männlicher Partner drohte den gesamten Komplex zu zerstören sollte ihr Sohn beim Versuch einzudringen getötet werden, zudem war trotz der Tatsache das sie ehemalige Gefangene waren und immer noch im Gebäude gefangen waren das einzige was sie wollten, ärztliche Hilfe für ihren Sohn. Später änderte er für die Beziehung zu ihren Sohn sein Geschlecht und verbrachte jede freie Minute am Krankenbett ihres Sohnes. Ihre Enkel haben sie ja bereits gesehen.“
Das Gespräch wird für New seltsam auch weil er manchmal nicht weiß was der Psychologe erreichen will oder weil er nicht verstehen kann wieso seine Mutter so reagiert wie sie reagiert.
Nach dem Treffen im Auto, Mayers zu New:
„Und was sagen sie zu dem treffen?“
New etwas Ratlos und enttäuscht: „Recht seltsam, vor allem ihr verhalten. Anfangs kam ich mir vor als wenn ich auf der Anklagebank sitze.“
„Das kann ich mir denken, das war etwas was ich nicht geplant habe und leider im treffen nicht an sie weitergeben konnte. Es war ein Test, den ich ihre Mutter unterzogen habe, leider ist er wie erwartet ausgefallen. Interessanter konter am Anfang, hat mir auch zugespielt. Ich habe eine gute und eine Schlechte Nachricht, welche wollen sie zuerst?“
„Die Gute.“
„Das Verhalten ihrer Mutter hat nichts mit ihnen zu tun. Es gibt nicht wofür sie sich irgendwie verantwortlich fühlen müssen, oder sich sagen müssten was sie angestellt hätten. Mit Menschen wie ihrer Mutter ist es extrem schwer auszukommen, es sei denn man weiß welche Knöpfe man drücken muss, wie sie gesehen haben. Sie können auf sich selbst ein wenig stolz sein das sie das so lange ausgehalten haben, ohne zu zerbrechen. Die Schlechte Nachricht ist, sie wird sich ohne Therapie und wahrscheinlich selbst mit, nicht ändern. Sie werden immer nur ein klein wenig und kurz Achtung bekommen sofern ihre Mutter durch sie Lob oder Anerkennung bekommt, oder in ihrem tun bestätigt wird. Ich denke mal dasselbe Problem gibt es bei ihrem Vater. Mein Rat, auch wenn wir versuchen könnten da was zu machen, ignorieren sie ihre Mutter und sparen sie sich den Aufwand. Nutzen sie die Zeit welche sie an ihr verbrauchen würden für ihre eigene Familie.“
New legt den Kopf nach hinten auf die Rückenlehne des Autositzes, und sagt etwas nachdenklich:
„Auch wenn sie Recht haben, so einfach ist es nicht. Zudem bin ich bereits vor Jahren daran Zerbrochen.“
„Stimmt, denn es ist ihre Mutter und mit der Bricht es sich nicht so einfach. Aber ….“
New hebt seinen Kopf wieder und sieht zu Meyers und unterbricht ihn:
„Das worum es eigentlich geht ist das ich es bis jetzt durchmachen musste, das vergisst man nicht einfach.“
„Das ist wahr, doch auch das liegt bei ihnen. Nur sie können sich entscheiden damit abzuschließen. Vergessen werden sie nie, aber New, was bringt es ihnen sich die Vergangenheit zu klammern wenn die Zukunft vor ihnen liegt? Eine Zukunft mit ihrer eigenen Familie. Einer Familie bei der sie mehr bekommen als sie von ihren eigenen Eltern wollten.“
So bekannt die Worte für New sind, klingen sie im Moment ganz anders als sonst. Die Worte machen mehr Sinn und gehen tiefer als bisher. Die Fahrt zu General Hanson mit dem er heute, laut Kira, wegen seiner alten Lehrstelle sprechen kann, zieht sich in die Länge während er das geschehene überdenkt. Doch auch Erinnerungen der letzten Wochen drängen hervor. Erinnerungen an Reon, der wegen des Verlustes von Myu die er liebte, sich wie er Jahre vorher das Leben nehmen wollte. Oder die Erinnerung an dem Tag als er im Krankenzimmer des Stützpunktes aufwachte und schließlich erfuhr das Reon nun weiblich ist, zudem noch fast jede freie Minute an seinem Bett verbrachte. New bemerkt das die letzten Wochen ihn mit sehr vielen extremen Gegensätzen konfrontiert haben. Vor allem in extrem kurzer Zeit, oder im Vergleich zu seiner Vergangenheit.
„Lassen sie mich raten.“ New etwas neugierig „Die Emotionalen extreme die ich in den letzten Wochen erlebte, von den Kindern, bist fast erschossen werden in mehrfach hin und her, sind für sie sicher genauso schwer zu Therapieren, wie für mich zu verstehen und zu verarbeiten.“
Der Therapeut lacht leicht und sagt dabei: „Und das ist noch eine untertriebene Annahme.“, dann etwas nachdenklicher „Allein schon weil ich nur erahnen kann was sie erlebt haben und wie es Emotional ist.“
Als sie dem Stützpunkt näher kommen spürt New etwas, was er nicht deuten kann auch weil es sehr schwach ist. Es macht ihm nicht viele Gedanken da in der letzten Zeit so vieles passierte und es zu schwach ist als das es von Bedeutung ist. Als sie nur ein paar Minuten später in den Stützpunkt hineinfahren, kommen die Erinnerungen an die Rettung von Reon. Es ist immer wieder seltsam für ihn, wenn er nun offiziell und mit Begleitschutz hierher kommt. Sein für Digimon inzwischen geschulter Blick erkennt auf dem Stützpunkt einige Digimon Frei umher laufen, fliegen oder zu stehen. Einige scheinen die Soldaten bei der Bewachung zu helfen. Für ihm ebenso ein Gegensatz zu dem Tag als er sie im Fünften Untergeschoss eingefärcht und gefangen, beim ersten Mal, aufgefunden hat. Das Auto stoppt vor einem Gebäude, welches wie alle hier aussieht. Der Beifahrer steigt aus und geht zur Tür des hinteren Teils des Autos, dort wo New sitzt. New entfernt den Sicherheitsgurt während der Soldat die Tür öffnet.
Er steigt etwas nervös aus und bemerkt eine Gruppe Digimon welche sich nur ein paar Meter entfernt gesammelt hat, jene welche ihm auf dem Weg hierher begleitet haben. Nachdem sie bei New angekommen sind setzen sich alle in Bewegung und gehen in das Gebäude. Der Weg zum Genaral ist etwas weit, da sie einige Gänge durchlaufen müssen, bis sie bei seinem Büro ankommen. Für New ist es seltsam das mehr als ein Dutzend Menschen und Digimon in seiner Nähe sind. Digimon um ihn zu schützen und Soldaten um den General vor den Digimon zu schützen, welche ihn beschützen.
So viel Aufwand nur wegen ihm. Schließlich kommen sie am Ende der Endlosscheinenden Flure bei der Tür des Befehlshabers an. Beide Gruppen gehen zur Seite an die Wand und einer der Soldaten klopft. Nach einem Moment bekommt er ein Herein und öffnet die Tür für New. Diese geht mit einem Piximon welches sich auf seine Linke schulter gestellt hat in das Büro des Generals, diese sieht ihn von seinem Sessel aus an und sagt ruhig:
„Hallo New. Wie ich sehe hat Reon für Bewachung gesorgt.“
„Guten Tag. Ja hat sie, genau wie sie hier. Haben sie Angst vor es?“
General Hanson lächelt etwas und sagt etwas amüsiert: „Tja, wir alle haben unsere Vorschriften.“, er zeigt zum Sesel auf der anderen Seite des Tisches „Setzen sie sich“, dann etwas witzelnd „Und nein, zur Not habe ich eine Fliegenklatsche im irgendwo im Büro rumliegen.“
New geht etwas amüsiert weiter zum Sessel und das Piximon fliegt von seiner Schulter herunter und landet auf einem etwa Hüfthohen Regal, während New sich hinsetzt. Die Fliegenklatsche interessiert es nicht, da es kein Schimmer hat was das sein soll.
Als New sitzt lehnt sich der General nach hinten und sagt: „Wie mir Kira sagte haben sie sich Gedanken darüber gemacht ob sie die Lehre fortführen wollen, haben sie sich entschieden?“
New sieht ihn an und antwortet ruhig: „Ja. Ich würde sie gern weiter machen, auch weil auf Dauer dort im Bunker hocken nicht prickelnd ist. Einzig Reon und die Kleinen machen es erträglich.“
„Bunker Koller, nennen wir das. Das geht vielen so.“ dann etwas ernster „Ihnen ist aber klar dass es Personell einiges an Aufwand macht, da sie beschützt werden müssen?“
„Ist es ihnen zu aufwendig?“
Der General sieht ihn etwas schmunzelnd an, als hätte er mit der Frage gerechnet, schließlich antwortet er: „Das ist nicht worum es mir geht. New, es gibt Menschen die damit nicht klar kommen das ihnen überall hin einer am Hacken hängt. Für ihren Schutz zu sorgen ist vergleichsweise wenig Aufwand für uns, doch sie haben in der Schule und Betrieb halt immer Militärpolizei oder Soldaten in der Nähe.
New wird klar was er meint und erwidert etwas übertrieben: „So wie Schmeißfliegen die man nicht los wird.“
Der General lacht etwas und antwortet: „Ja so in etwa.“
„Ich denke mal damit komme ich klar, sofern man mir Raum zum Atmen lässt. Mehr Gedanken mache ich mir da ob Schule und Betrieb das Akzeptieren.“
Der General beugt sich nach vorn und lehnt sich mit den Armen auf den Tisch und sieht New an, dann sagt er ruhig: „Ich habe bereits meinen Offizier, den welchen Reon als erstes nach ihrem Eindringen kennen gelernt hat, sich um die Sache kümmern lassen und sowohl Schule als auch Betrieb würden sie dort anknüpfen lassen wo sie aufgehört haben.“, New überrascht das zu hören, da es eher ungewöhnlich hält, der General weiter „Natürlich war der Betrieb anfangs nicht gerade gut auf sie zu sprechen, doch spätestens als das Militär und die Tatsache bekannt wurde das sie selbst nicht dafür verantwortlich waren, das es zu den Fehlzeiten kam, war es okay. Beide haben auch zugesagt die Wachen zu dulden, letztlich müssen sie es, egal ob sie wollen oder nicht. Das einzige um das zu unterbinden wäre sie zu kündigen.“
„Wow, das ging schnell.“, New überrascht.
„Nein, genau genommen nicht, ich habe als Kira das ansprach direkt den Auftrag erteilt sich darum zu kümmern. Seitdem sind nun etliche Tage vergangen und nebenbei konnte ich so noch etwas über sie erfahren. Beide wissen auch nichts Genaues und das soll auch so bleiben. Ich kann nicht verhindern das Reon ebenfalls Wachen schickt, so gern ich es würde, weiß aber inzwischen das sie so umsichtig ist unscheinbare Wachen, wie das Piximon hier, zu wählen.“ General Hanson lehnt sich zurück in den Sessel und sagt mit etwas Bewunderung „Nachdem was ich, im Betrieb und Schule, aus ihrer Vergangenheit erfuhr hätte ich jemanden wie sie nie im Leben zum Militär gelassen. Aber da ich weiß was sie hier veranstaltet haben, Respekt. Nur wegen Reon hier allein einzudringen und es auch noch zu schaffen ihn zu befreien und den Stützpunkt auf den Kopf zu stellen, bedarf Mut und Köpfchen. Zumal sie das alles ohne Militärische Ausbildung bewerkstelligt haben.“
New lehnt sich in den Sessel und sieht ihn etwas schwer deutend an. Mit vielen hätte New gerechnet, doch kein Lob, darauf New einwendend: „Es sind aber einige Verletzt und einer dabei getötet worden.“
„Ich weiß und je nach dem wen sie fragen, wird es unterschiedlich beurteilt. Genauso kann man sagen, das auch uns Schuld trifft, denn wie man an der jetzigen Situation sieht, hätten wir es mit anderem vorgehen auch anders haben können und viel eher eine Zusammenarbeit mit den Flüchtenden Digimon, statt bekämpfen dieser, haben können und damit vorher schon viele Soldaten und Digimon retten können. New, solche Dinge kann man nicht immer verhindern und letztlich ist es auch eine Frage des Beweggrundes und da haben sie sich aus Moralischer Sicht wenig vorzuwerfen. Selbst wenn ich sie zur Rechenschaft ziehen wollte, könnte ich es, allein wegen Reon nicht. Zudem da sie nicht dem Militär angehören könnte ich sie nur zivilrechtlich anklagen, was wegen der Geheimhaltung nur schwer möglich wäre.“
„Da habe ich wohl Glück gehabt.“
„Meinen sie?“
„Ja. Wieso den nicht? Sie sagten ja ich kann kaum belangt werden.“
„Ja Rechtlich, doch sie waren als sie hier zusammenbrachen halb Tod. Ich würde daher eher sagen ein unentschieden, oder sie haben ihre Strafe bekommen.“, Hanson richtet sich etwas auf und nimmt eine Akte welche neben ihm liegt und legt sie zu New „Zurück zum Thema. Das sind ein paar Infos zu den aktuellen Schulzeiten, Themen und Betrieb. Es stehen auch ein paar Vereinbarungen drin, welche mit Betrieb und Schule getroffen wurden, und letztlich für sie, im Alltag nicht wirklich relevant. Das einzige was erwähnenswert ist, sie können jederzeit die Schule oder Betrieb verlassen wenn nötig, ohne es begründen zu müssen. Wenn sie sich entschieden haben ab wann sie wieder Fortsetzen wollen rufen sie einfach an, dann wird sie ab dann ein Fahrzeug abholen und an ihr Ziel fahren.“
„Danke.“ New etwas ungläubig.
„Haben sie noch Fragen?“, Hanson neugierig.
New sieht ihn überrascht an und fragt: „Wie läuft die Allianz?“
Hanson ist überrascht über diese Frage und lehnt sich auf den Tisch, dann antwortet er: „Ganz gut. Das Verhältnis zwischen Soldaten und Digimon ist inzwischen in Ordnung und besser als am Anfang der allianz. Wie ich schon andeutete ist auch die Zahl der Toten gesunken, allein bei den Soldaten, dazu kommen die Überlebenden Flüchtlinge. Gerade die Flüchtlinge unabhängig davon ob sie sich Reon anschließen oder nicht, stellt uns allerdings vor einige Organisatorische Schwierigkeiten, doch nichts was sich nicht lösen lässt. Serina geht es auch immer besser.“
„Klingt gut und wie kommen sie mit der Tatsache, das nun Digimon hier auf der Basis Frei rumlaufen zurecht?“
„Gute Frage. Anfangs war ich nicht gerade froh über die ganze Sache. Wir waren verbündet, das ja aber erfreut war ich nicht. Nachdem Serina mir und meinem Offizier das Leben auf solch selbstlose weise rettete, hat sich das etwas geändert. Sie machen mich noch nervös, aber da hier nur vertrauenswürdige sind und beide Seiten Regeln aufgestellt haben und einhalten ist es okay.“
New muss beim Thema Serina und Selbstlosigkeit an Myu denken. Darauf New etwas bedrückt: „Ich weiß was sie meinen, es ist ähnlich dem Opfer was Myu für mich und Reon gab, nur das sie starb. Allerdings hatte ich nie bedenken was Reon und Myu betraf.“
„Warum nicht?“, Hanson neugierig.
New sucht nach den richtigen Worten und merkt dabei das Hanson die Antwort wichtig ist. Er merkt auch ohne Fähigkeiten von Jira das sein Interesse nicht Militärisch sondern Persönlich ist, schließlich antwortet er etwas unsicher:
„Schwer zu beschreiben. Es fing schon mit Jira an, welche nur so was wie Telepathischen Kontakt mit mir, aus der Digiwelt, hatte und mich schon vor Jahren vom Selbstmord abhielt. Dazu kommt die Art wie Myu auftauchte, Bewusstlos und leicht verletzt. Zudem habe ich beide zufällig mal allein beobachten können, als sie bei mir im Zimmer waren und ich vor der Tür. Killer und Monster verhalten sich nicht so wie die beiden. Was Reon tat als ich im Koma war wissen sie ja und was sie jetzt ist.“, das SIE betont New besonders.
Hanson ist etwas Nachdenklich und antwortet nach einem Moment ebenso nachdenklich: „Sie haben von Anfang an positive Erfahrungen mit ihnen gehabt. Wir nur Negative in Form von verletzten und Zerstörungen.“
„Mit ihnen gute Erfahrungen gemacht? Ja und Nein.“
„Was wollen sie damit sagen?“, Hanson irritiert.
„Jira, Reon und Myu haben mir nichts getan, im Gegenteil, Jira half mir und ich den beiden anderen. Gerade die Hilfe für die beiden hat mir aber noch bevor ich auf das Militär traf fast das Leben gekostet, als mich eines von IceDevimon's Snimon auf der Straße erwischte und die Halbe Brust aufschlitze. Myu heilte mich dann grob. Das nächste wäre der Schuss ihrer Leute auf Kira, welchen ich mit selber Intensität gespürt habe, das aus Hunderten Metern Entfernung. Dann die üble Erfahrung mit IceDevimon. Glauben sie mir, es ist kein schöner Anblick zu Dritt hunderten Gegnern gegenüberzustehen und Myu zu sehen, welche permanent attackiert wurde, bis sie die Gegner besiegte. Das was hier passiert ist war ja bereits Thema.“
Hanson hat sich wieder in den Sessel gelehnt und antwortet etwas überrascht: „Das zu hören, gebe ich ihnen recht, klingt sehr übel. Doch sie differenzieren die Erfahrungen viel weiter als wir das können, das ist gut doch was sich mich gerade etwas wundert ist: Wieso heilte Myu ihre Wunde nur Grob und nicht ganz?“
„Weil selbst das teilweise heilen mir wohl ein paar Wochen Lebenserwartung gekostet hat. Sie erklärten, das je nachdem wie lange eine Verletzung zum heilen bräuchte man an Lebenszeit einbüßt um sie sofort zu heilen. Daher haben sie die Wunde nur so weit geheilt das sie nicht mehr Tödlich ist und auszuhalten war, um mir möglichst wenig Zeit zu nehmen. Wie sie sehen, so schön die Fähigkeit von ihr klingt, sie hat auch für den, welchen sie heilt einen Preis.“
Hanson antwortet ruhig nachdenklich: „Klingt nach einer Gratwanderung, sonst tötet man jemanden dessen Leben man retten will. Schon irgendwie Ironie.“, dann etwas neugierig: “Wie ist es bei ihnen, mit ihrer Fähigkeit?“
New ist etwas überrascht das er nun auf das Thema kommt. Er ist etwas unsicher, auch weil er sich selbst nicht mal im Klaren ist. Jedoch wird ihm klar dass die Frage kommen musste, allein schon aus militärischer Neugier. Schließlich antwortet er während er sein rechtes Bein auf das Linke legt:
„Fragen sie mich was Einfacheres. Ich weiß nicht mal was es ist. Bevor ich zusammenbrach konnte ich eine Erinnerung von Kira sehen, doch ich konnte nicht und kann es immer noch nicht steuern. Als ich wach wurde, spürte ich an Reon das was nicht stimmte, das er anders war, doch da hatten wir Körperkontakt. Dabei konnte ich auch fühlen was sie für mich empfindet und das die Gefühle aufrichtig sind.“
„Und von Kira haben sie gerade die zwei unschönsten Erfahrungen abbekommen, so weit ich weiß. Wieder Segen und Fluch zugleich.“
„Sie sagen es. Wie es scheint gibt es nichts ohne Preis.“
Plötzlich sieht Hanson ihn fast Hinterhältig an und fragt schließlich: „Wo wir gerade bei Reon sind, wie fühlt man sich als Papa?“
New ist einen Moment sichtbar Sprachlos, während er General Hanson ansieht, dieser lächelt nur freundlich, als hätte er mit der Reaktion gerechnet. Schließlich antwortet New etwas ratlos:
„Wie es halt so ist. Schön aber auch irgendwie unwirklich. Der Therapeut sagte schon das es so ist weil ich mich faktisch nicht drauf vorbereiten konnte.“
Hanson etwas locker lachend: „Vergessen sie die Worte von dem dazu, der hat keine Ahnung. Egal wie lange sie wissen dass sie Kinder bekommen, sobald sie da sind ist alles anders.“, dann etwas kräftiger lachend sagt er, „Kinder sind wie ein Krieg den man nicht missen möchte, nur das Kriege und Schlachten vorhersehbarer sind. Da sie jung sind wissen sie sicher noch besser als ich wie sie als sie jünger waren, drauf waren. Ich gebe ihn einen Rat als General, Mensch und auch Vater, genießen sie die Zeit so lange sie können. Die Zeit ist schneller vorbei als ihnen lieb ist. Bevor sie denken das ich sterben meine, das meine ich nicht. Warten sie ab bis die kleinen, sofern bei ihren möglich, in die Pubertät kommen, dann werden sie sich nach Krieg sehnen, der ist einfacher zu bändigen.“
New ein wenig verlegen: „Wie es scheint habe ich bisher da Glück.“
„Ja wahrscheinlich.“, Hanson wir nachdenklich „Dürfte ich noch eine persönliche Frage stellen?“
„Ja.“
„Wieso haben sie das alles für Reon auf sich genommen, bis hin zu dem Eindringen hier? Ich weiß, sie hatten positive Erfahrungen mit den beiden, doch alle diese Risiken die sie eingegangen sind, für jemanden den sie kaum kennen und damals war Reon noch männlich.“
Das Piximon welche die Unterhaltung teils gelangweilt beobachtet wird nun neugierig.
New antwortet unsicher: „Das ist schwer zu beantworten. Die Positiven Erfahrungen mit Jira und den beiden sind wohl ein Faktor. Der zweite ist einer den ich selbst nie verstand, obwohl er ein Rüde war begann ich etwas für ihn zu empfinden. Ich versuche es mal kurz zu fassen. Alles was passierte bewies dass sie die Opfer sind und für mich hatte das Leben längst seinen Wert verloren, das einzige was mich die Jahre am Leben hielt, war die Hoffnung mal in deren Welt zu gehen und meine Digimon Partner dort zu suchen.“
„Sie meinen die, deren Seele jetzt in ihnen ist?“
„Ja, Jira.“
„Verstehe. Gefühle sind Mächtig und zusammen mit der Tatsache, dass ihr Leben ihnen nicht mehr viel bedeutete, erklärt einiges. Denn nichts ist gefährlicher als jemand der nichts mehr zu verlieren hat. Was sie sagten macht es für mich schon etwas verständlicher.“, Hanson ruhig und mitfühlend.
Es herrscht ein Moment schweigen in dem beide sichtlich nachdenklich sind bis sich schließlich Hanson aufrichtet und dann ruhig und etwas amüsiert sagt, „Bevor ihre Partnerin ein Bataillon herschickt um sie mit Gewalt zu befreien, machen wir Schluss für heute. Na ja und ich habe auch noch Arbeit. Sie wissen Bescheid und sollten sie was wissen wollen, sie wissen wo sie uns und mich finden.“
Hanson steht langsam auf gefolgt von New. New ist über das plötzliche ende überrascht, vernimmt aber nichts Negatives. Das Piximon fliegt während sie sich zum Abschied die Hand reichen auf New's rechte Schulter. New verlässt das Büro und geht in Begleitung hinaus zu den Fahrzeugen. Während alle langsam einsteigen bleibt New vor dem Auto stehen und sieht sich neugierig und nachdenklich im Stützpunkt um. Der Stützpunkt ist fast nicht wieder zu erkennen, im Vergleich zu seinem ersten Mal hier. Er sucht nach Digimon und findet an vielen Stellen welche. Hier macht eines sich einen Spaß mit einem Soldaten, worauf diese selbst drüber lacht. An einer anderen Stelle sieht er einen Soldaten der grimmig auf ein Digimon vor ihm sieht. An einer weiteren stelle sieht er Zwei Soldaten und Zwei Digimon welche scheinbar Karten spielen.
Alles in allen scheint es für New als würden sich die Digimon und Soldaten akzeptieren und verstehen, wenn es auch Ausnahmen gibt. Es sind bereits alle in den Fahrzeugen, als New etwa eine Minute später ebenfalls einsteigt und sich die Kolone anschließend in Bewegung setzt.
Auf dem Rückweg vom Stützpunkt
„Haben sie was Interessantes gesehen das sie so lange brauchten zum einsteigen?“, der Therapeut neugierig.
„Den Stützpunkt bei Tag und mit Digimon. Ist schon ein seltsamer Anblick, im Gegensatz zu dem wie es am Anfang war.“
„Ja, wohl wahr. Es ist auch für mich und andere seltsam, doch man gewöhnt sich daran. Wie lief das Gespräch mit dem General?“
„Ganz gut. Überraschender weise war alles bereits geklärt und ich muss nur noch überlegen ab wann ich weiter mache. Na ja und das plötzliche ende hat mich etwas überrascht.“
„Der plötzliche Schluss des Gespräches?“
„Ja.“
„Daran gewöhnt man sich mit der Zeit, das ist bei Offizieren normal.“
Sie wechseln noch ein paar Worte und schweigen danach. New ist etwas in den Gedanken vertieft wie es wohl sein wird unter den Voraussetzungen eine Lehre zu machen. Es vergeht einige Zeit und sie durchfahren gerade das letzte Waldstück welches nahe der Stadt liegt, als sie sich einer Nebelwand nähern, welche aus dem Waldstück kommt, welches rechts neben der Straße ist und bis zur Straße reicht.
„Das ist ein Digi-Warpfeld! Jemand dringt in diese Welt ein.“, kommt die Meldung von einem der begleitenden Digimon, eines welches Fliegend den Konvoy von drei Fahrzeugen begleitet.
Der Offizier der in New's Wagen sitzt sagt zu ihm: „Das Hawkmon, welches unseren Konvoy begleitet, sieht nach um wen es sich handelt, wenn wir Glück haben sind es nur Flüchtlinge. Wir sollten auf jeden Fall hier weg und das schnell bevor es Ärger gibt.“
Der Offizier schaltet das Funkgerät über sein Lautsprecher teil im Ohr an und befielt dem Konvoi: „Mit Maximal Geschwindigkeit in die Stadt, sie ist nicht mehr weit. An alle Digimon, wenn es Feinde sind beschäftigt sie so lange bis Verstärkung kommt, wir bringen New zu Reon in Sicherheit.“
Noch während der Anweisung beschleunigen die Fahrzeuge und kaum das der Offizier die kurze Meldung an den Stützpunkt beendet hat gibt es die erste Detonation in einiger Entfernung, im Wald. Kurz danach fallen die Motoren der Fahrzeuge aus und bleiben wenig später stehen.
„Verdammt, das muss ein Elektromagnetischer Effekt sein.“, der Soldat welcher ebenfalls im Auto sitzt nervös.
„Da es Detonationen gibt bedeutet das wohl, es sind Feinde und wir sitzen hier auf dem Präsentierteller. New, Doktor, kommen sie mit, wir bringen sie in den Wald, weg von dem Feld.“, der Offizier im ruhigen Befehlston.
New und der Psychologe steigen mit den anderen Soldaten aus dem Auto aus und machen sich auf dem Weg, weg vom Digi-Warpfeld. Das Piximon welches auf der Hutablage saß und auf ihm aufpasst, folgt New. Als sie einige Meter hinter der Straße sind rennt der Offizier zu den Soldaten des Führungsfahrzeuges. New sieht dem Offizier immer wieder nach, während er mit dem Soldat und Psychologe in den Wald rennt und der Nebel lichter wird. Als New und seine Begleiter nicht mehr zu sehen sind ist der Offizier bereits bei den Soldaten und befielt:
„Foster , gehen sie zu den Soldaten vom uns nachfolgenden Fahrzeug und sagen sie ihnen sie sollen mit ihnen hier, eine Verteidigungslinie zwischen dem Feind und den Zivilisten Bilden. Sie sollten alles was sie an Waffen tragen können mitnehmen und am Waldrand verdeckt Position beziehen. Ich und zwei von ihnen begleiten die beiden von hier weg. Los!“
Kaum ausgesprochen rennt Foster los zu den Fahrzeug welche etwa Fünfzig Meter weiter steht. Die Soldaten beim Offizier bewaffnen sich wie dieser mit allem was sie an Waffen finden. Direkt nach Aussprache des Befehls rennt der Offizier gefolgt von zwei Soldaten durch den leichten Nebel in Richtung Wald, zu New und dem Psychologen. Während er rennt sind weiter Detonationen zu hören und der Kontakt zur Digimon Eskorte ist abgebrochen. Als er den Rand des Waldes erreicht und nach hinten sieht, erkennt er dass auch seine Soldaten nun auf dem Weg zum Wald sind. New betritt mit den anderen den Wald, welcher auf dieser Seite etwas dichter ist. Sie rennen, sofern möglich. Sie sind fast Zweihundert Meter im Inneren des Waldes als New plötzlich zusammenbricht. Er kniet sich auf dem Waldboden mit den Händen abstützend. Der Offizier und Psychologe sehen erschrocken zu ihm zurück und stoppen. Das Piximon sieht sie Hektisch um, ob ein Feind in der Nähe ist der übersehen wurde. Sofort geht der Psychologe zu New und fragt:
„Was haben sie?“
„Angst.“, New sichtlich irritiert.
„Das ist normal in der Situation, dafür müssen sie sich nicht schämen, wir haben alle angst.“
New schüttelt verneinend den Kopf und sagt schwerfällig:
„Es ist nicht meine Angst, welche ich fühle. Sie ist von einem der Digimon. Wer auch immer da ist, es sind nicht alles feindliche Digimon.“
„Selbst wenn sie recht haben, wir können nichts tun. Wir können von Glück reden wenn wir es heil zurück schaffen.“, der Psychologe, welcher nun etwa Zwei Meter entfernt ist zu New.
Sofort nach dem Offizier der Psychologe, welcher New an den Oberarmen fasst und vor ihm hockt: „Versuchen sie das was sie fühlen zu blocken. Versuchen sie an was anderes zu denken oder was ihnen einfallen tut.“
New versucht mit geschlossenen Augen und nach unten gerichtetem Kopf das was er fühlt zu verdrängen, was schwer ist da er selbst auch angst hat und nicht weiß was wessen Gefühle sind. In seinem Kopf herrscht Chaos, seine Gedanken rasen von einem zum anderen. Er kann die Angst bändigen, doch kaum geschafft kommen Bilder und Wahrnehmungen Chaotisch auf ihn zu. New erkennt das die Bilder von mindestens einem der Digimon sind. Es sind aktuelle und scheinbar Fragmente von Erinnerungen.
„Das sind Zwei Gruppen von Digimon. Flüchtlinge und eine Gruppe von Soldaten welche wohl hinter ihnen her war und zufällig den Übergang mit ihnen gefunden haben und ihnen gefolgt sind. Sie sind genauso in Gefahr wie wir und ein paar wohl schon Tod.“, New etwas unsicher.
„Das ändert an der Tatsache, das wir nichts machen können, nichts. Selbst die Digimon welche uns begleiten können nicht unterscheiden wer, wer ist und werden genug Probleme haben selbst am Leben zu bleiben. Wir können nicht ewig stehen bleiben wir müssen weiter, weg von hier.“
New hört was der Offizier sagt, doch verschwindet sein Bewusstsein in den Tiefen der Bilder und Stimmen. Mit Mühe gelingt es ihm nach einem Moment sich auf die die Stimmen der ängstlichen zu konzentrieren. Im Gedanken sagt er ohne sich was dabei zu denken:
„Habt keine Angst. Keine Panik. Versteckt euch oder verteidigt euch, wenn ihr könnt. Gemeinsam seid ihr Stark. Ihr seid nicht allein. Ihr seid in der Welt der Menschen, wir sind nahe. Digimon sind bei euch um euch zu helfen, daher verteidigt euch nur, wenn ihr angegriffen werdet.“
Plötzlich herrscht Stille und nur die Stimme eines weiblichen Digimons, welches fast panische angst hat spricht unsicher zu ihm:
„Ist das wahr was du sagtest? Wir sind nicht allein.“
Erschrocken antwortet New in Gedanken: „Du hast mich gehört?“
„Ja. Wer auch immer du bist.“
„Halte durch, wir haben Hilfe gerufen, es dauert aber noch. Haltet durch so lange ihr könnt. Es werden auch Menschen kommen, greift sie nicht an, sonst müssen sie sich auch gegen euch verteidigen.“
„Danke.“, antwortet die Stimme ängstlich.
Es ist seltsam für New, denn so ängstlich sie war, sie hatte auch neuen Mut und Zuversicht in ihrer Stimme, als hätten seine Worte ihr Kraft gegeben. Sein Kontakt reißt ab und kehrt mit weiteren chaotischen Bildern zurück in die Realität. Als er wieder in der Realität ist hört er die aufgeregt Stimme des Psychologen:
„Was ist mit ihnen? Kommen sie zu sich, New!“
„Ich hatte Kontakt.“, antwortet er etwas irritiert.
Der Offizier sieht ihn etwas irritiert an und fragt neugierig: „Was meinen sie damit?“
„Ich habe mit einem der flüchtenden Digimon gesprochen, aber nur kurz.“
Das Piximon welches sich immer noch etwas abseits ist hört das überrascht und sieht direkt auf New.
„Wie auch immer, wir müssen weg. Kommen sie!“, der Offizier befehlend.
New steht wackelig auf und geht langsam mit dem anderen weiter in den Wald. Der Psychologe hält ihn an der Hand um ihm Führung zu geben. Sie sind etwa Einhundert Meter weit als er erneut stehen bleibt. Wieder fühlt er die angst der anderen Digimon. Er fühlt und weiß innerlich das er ihnen helfen kann, aber nicht wie das gehen sollte, da er nur Mensch ist. Jedoch will er nicht wieder weglaufen und wieder jemanden deshalb sterben zu sehen. Der Tod von Reons Begleiterin bewies bereits das Weglaufen und Verstecken allein nicht vor dem Tod schützt und sie bewies das man was erreichen kann wenn man den Mut hat. News Entscheidung ist getroffen, er wird nicht weiter weglaufen. Nachdem die Entscheidung getroffen ist, fühlt er sich gut und Stark, als hätte sie ihm Kraft gegeben. New dreht sich um und geht im Normalschritt in Richtung Kampfgeschehen, was sofort von den beiden Begleitern bemerkt wird.
„New, was tun sie?“, der Psychologe verwundert, nachdem sich News Hand von ihm getrennt hat.
New stoppt und sieht nach hinten, dann antwortet er selbstsicher: „Ich höre auf wegzulaufen und werde denen Helfen die Hilfe brauchen.“
„Wie wollen sie das machen, sie sind wie wir nur ein Mensch und ohne Waffen fast wehrlos.“, der Offizier belehrend.
Gesagt getan. New dreht sich wieder um und geht weiter. Er fühlt sich stark, nicht nur Mental sondern auch körperlich, als hätte seine Entscheidung etwas in ihm befreit. Er vernimmt die schnellen Schritte des Offiziers der ihn zurück halten will, welche aber nach einigen Schritten plötzlich stoppen, dann werden News Schritte schneller. Das was jener sagt verhallt ungehört im Wald. New rennt nun in Richtung Kampf, gefolgt von den Flügelschlägen des Piximon, welches für seinen Schutz zuständig ist. Seine Geschwindigkeit ist hoch, höher als er sie für möglich hielte, doch es gibt wichtigeres als dieses nebensächliche Detail. Auch die leichten schmerzen welche ihm überall am Körper ein unangenehmes Gefühl bereiten ignoriert er. New kann mit den Ohren den Ort des Kampfes genau fixieren und läuft zielstrebig darauf zu. Es dauert nur ein Bruchteil der Zeit welche sie bis zu der Position seiner Entscheidung brauchten um von dort bis zum Rande des Waldes zu kommen und den dort versteckten Soldaten. New sieht deren Angst aber auch Entschlossenheit den Befehl ihn und den Psychologen zu schützen, auszuführen. Es dauert nur in paar Herzschläge bis New an ihnen vorbei kommt und sie Wortlos stehen lässt. Der Nebel wird mit jedem Meter den er sich dem Kampf nähert dichter, ist aber schon viel durchsichtiger als am Anfang.
„Was war das?“, einer der Soldaten welche die Verteidigungslinie am Waldrand bilden.
Der Soldat neben ihm sieht dem was sein Kollege sah nach und antwortet nervös:
„Keine Ahnung, es war zu schnell. Da es uns nicht angegriffen hat wird es hoffentlich kein Feind gewesen sein. Ich hoffe das die Verstärkung sich beeilt, seit dem Ausfall der Autos sind schon zehn Minuten vergangen.“
New lässt all jene, welche ihm helfen und schützen sollen hinter sich und sprintet Richtung des Kampflärms. Seine Konzentration ist auf das was vor ihm liegt beschränkt, was sonst passiert und er fühlt blendet er aus, selbst die Angst. Obwohl er sich dem geschehen mit rasanter Geschwindigkeit nähert, kommt ihm die Zeit wie eine Ewigkeit vor, welche er bis zum Zentrum des Warpfeldes braucht.
Im Zentrum des Warpfeldbereiches
Gelegentliche Explosionen erschüttern den Bereich und immer wieder schlagen leuchtende Geschosse und andere Attacken irgendwo in Bäumen und dem Boden ein, das kann New auch ohne es deutlich zu sehen hören. Als der Wald dichter wird verlangsamt er auf Schritttempo und schlängelt sich zwischen den Bäumen durch. Seine Ohren horchen nach jedem verdächtigen Geräusch, welche aufgrund der Menge unterschiedlicher Geräusche und der Lautstärke einiger schwere Arbeit haben. Wie er es mal von Reon hörte, kann er sogar die Anwesenheit der anderen Digimon fühlen, nur in Richtungen dafür aber viele. Er merkt das es einige gibt welche sich nicht regen aber wohl leben, was wohl die Flüchtlinge sein müssen, so vermutet er. Seine Aufmerksamkeit geht zu einer einem Digimon, welches während er sich auf den Weg zum Feld machte mit einer Gruppe hinzukam, doch nicht aus dem Feld sondern von außerhalb.
„Vorsicht Reon, hinter dir!“, eine unbekannte tiefe Stimme.
Reon dreht sich überrascht nach hinten. Sie sieht aus den Augenwinkeln und spürt die Hitze einiger Feuer Geschosse die nah über sie hinweg fliegen. Nur eine Kopfdrehung später sieht Reon den Einschlag der Flammengeschosse in das feindliche Ultra Digimon, welches dadurch nach hinten geschleudert wird. Reon nutzt die Gelegenheit und springt zu dem Ultra Digimon, welches durch die Attacke bereits sehr angeschlagen ist. Es dauert nur wenige Sekunden bis sie dort angekommen ist und das gegnerische Digimon kampfunfähig macht, gleich danach sieht sie abermals nach hinten, nun zu dem Ort wo die Stimme herkam, welche sie gewarnt hat. Überrascht sieht sie ein ihr unbekanntes Kyubimon, welches sich in den Kampf eingegriffen hat und sich angreifenden Digimon entgegen stellt. Jedoch hat sie keine Zeit sich lange anzusehen was es macht, ist aber Froh einen weiteren Unterstützer zu haben. Noch bevor sie sich richtig umgesehen hat schlägt knapp neben ihr bereits eine Attacke in den Körper des besiegten Gegners ein. Nach einem kurzen Blick auf die Stelle sieht Reon nach oben und sieht ein Snimon auf sich zu kommen, welches bereits die nächste Attacke plant. Reon springt schnell Richtung Baum und umkreist ihn. Da das Snimon ihr wie geplant die Flugbahn geändert hat, springt sie plötzlich nach oben und überrascht das Snimon von hinten und macht es mit einem starken Kick kampfunfähig. Die Wucht des kicks lässt das Snimon fast Zwanzig Meter durch die Luft zu Boden fliegen.
Nach dem Kick landet sie in der Baumkrone des Baumes und orientiert sich. Sie sieht Digimon, welche sich nicht regen und verstecken. Einige der Digimon, welche sich verstecken und angegriffen werden, beginnen sich zu verteidigen. Für Reon ein etwas Seltsames verhalten, doch von Vorteil, da sie zwar wahrgenommen werden können aber nicht sofort gesehen werden und der Kampf die Angreifer ablenkt. Während Sie zum nächsten Ziel spring, einem Starmon welches eines der flüchtenden angreift, hat das Kiyubimon seinen eigenen Gegner. Während um das Kyubimon herum inzwischen 5 Champion, 3 Rokie und 1 Ultra Digimon Kampfunfähig oder meist Tod liegen, rennt ein Antylamon auf es zu mit vorbereiteter Attacke. Das Kyubimon sieht sich überrascht um und sieht es von hinten links auf es zu rennen.
Das Kyunbimon dreht sich schnell um. Das Antylamon ist noch fünf Meter entfernt. Nervös, da es beinahe überrascht worden wäre fokussiert es das Antylamon, dabei sind die Beine des Kyubimon sprungbereit um auszuweichen. Während es weiter näher kommt sagt das Kyubimon ohne nachzudenken aber konzentriert im Gedanken: „Nein.“ Plötzlich ohne Vorwarnung bleibt das Antylamon mitten in der Attacke stehen, mit der Faust nur noch einen Meter entfernt und fällt zu Boden. Dem Kyubimon erscheinen unschöne Erinnerungen und Gefühle von Digimon, welche es bereits kennt, doch nicht weiß was sie in dem Moment sollen. Das Antylamon beginnt sich aufzurichten, doch bleibt letztlich auf den Knien sitzen. Es starrt das Kyubimon nur leer an. Das Kyubimon dreht sich langsam weg und beobachtet die Reaktionen, doch außer den leeren folgenden Blick des Digimon passiert nichts. Das ganze hat nur einen Moment gedauert, doch erschien wie Minuten. Das Kyubimon macht sich auf um noch die restlichen Angreifer mit den anderen dazugekommenen Digimon aufzuhalten.
Doch es gibt nach gut einer Minute für das Kyubimon nichts weiter zu tun, da Reon und die anderen dazugekommenen Digimon inzwischen auch die letzten Angreifer besiegt haben. Da es nichts zu tun gab und Reon alles im Griff hatte und es nur stören würde, wenn es sich in einen Zweikampf einmischen würde, der eh für Reons Digimon mit einem Sieg enden würde, beobachtet das Kyubimon das Geschehen nur einige Meter von Antylamon entfernt. Nachdem der letzte Feind besiegt ist schwenkt Reons Aufmerksamkeit schnell wieder zu dem unbekannten Kyubimon welches etwa 20 Meter entfernt in einem unförmigen etwa Zehn Mal Zehn Meter großen lichten Bereich des Waldes steht. Das Kyubimon selbst ist emotional in einem Chaos, da es von Freude bis Angst von einem zum anderen schwankt. Es ist das erste Mal das es in der überlegenen Art in einen Kampf verwickelt war und ihn gewonnen hat.
Reon geht zu dem Kyubimon, welches sie auf dem Weg zu ihm lächelnd beobachtet. Während Reon zu dem Kyubimon geht, gehen die ersten ihrer Begleiter zu den verletzten Kameraden und Flüchtlingen. Es dauert nicht lange und Reon ist angekommen und fragt neugierig vor ihm stehend: „Danke für die Hilfe. Wer bist du?“
„Kleinen Moment ich will etwas versuchen.“, das Kyubimon bevor es seine Augen schließ und ein Moment später das Gesicht etwas angestrengt verzieht.
„Hallo? Bist du noch da?“
Stille folgt auf den stummen Ruf, während Reon gleichzeitig fragt: „Wer bist du?“
„Hallo, bist du noch da?“, kurze zeit später erneut.
Weitere Sekunden vergehen bis, eine verängstigte Stimme antwortet. „Meinst du mich?“
„Ja und die anderen welche mit dir geflohen sind. Ihr seid jetzt in Sicherheit, eure Verfolger sind besiegt.“
Wieder Sekunden schweige, bevor die skeptische Antwort kommt: „Bist du sicher?“
„Ich denke schon. Ihr könnt vor kommen, wenn ihr wollt, damit wir uns um die verletzten kümmern können. Helft uns bitte, einige Menschen werden bald kommen und euch helfen.“
Plötzlich wird das Kyubimon durch Reon aus den Gedanken gerissen.
„Hallo, was ist mit dir? Geht es dir nicht gut?“, Reon zu dem Kyubimon.
Es öffnet die Augen und sieht sie an.
„Es geht mir gut, doch was machst du hier?“
„Meinen Partner beschützen. Kennst du mich?“, Reon ernst aber ruhig.
Das Kybimon geht, zur Überraschung von Reon, zwei Schritte vor und schmiegt seinen Kopf sanft an ihren Bauch und erwidert erst etwas scherzend und beim zweiten Satz gefühlvoll: „Wieso musste ich dich dann beschützen, wenn du mich beschützen wolltest? Weißt du überhaupt welche angst ich gerade um dich hatte?“
Reon sieht irritiert nach unten zu dem Kopf des Kiyubimon. Ihre Gedanken kreisen etwas hin und her nach den beiden Sätzen. Dann nach einem Moment landet ein einzelnes Piximon welches Reon beauftragt hat New zu schützen auf dem Rücken des Kyubimon und nickt, darauf Reon überrascht: „New, du?“
„Ja, sieht man das nicht?“, er irritiert über die Frage.
Antylamon
Währenddessen, werden sie in einiger Entfernung von einem Digimon beobachtet. Es sieht wie Kyubimon seinen Kopf anhebt und beide ein Gespräch beginnen. Wie das Renamon schließlich mit ihren Händen nach dem Kopf des Kyubimon greift. Daraufhin wieder einige Worte fallen, welche zu Verwirrung beim Kyubimon führen und schließlich ein zärtlicher Kuss des Renamon, bevor es den Kopf des Kyubimon umarmt. Es ist für das beobachtende Digimon Surreal, inmitten von Tod und Zerstörung des Krieges solch innige Zärtlichkeit zu sehen. Positive Gefühle und Liebe, welche im Krieg kaum mehr Platz haben.
Das Digimon kommt aus seinem Versteck vor und setzt sich langsam in Bewegung, zu den beiden Digimon.
Während sich das Digimon langsam zu den beiden begibt, fragt Reon während sie New's Kopf los lässt: „Was ist mit dem Antylamon dort los? Es ist eines der Feinde, das weiß ich, doch wieso regt es sich kaum?“
New dreht sich um und sieht zu ihm. Er geht in Richtung Antylamon und antwortet zu Reon: „Ich weiß nicht. Es wollte mich von hinten angreifen, doch einen Meter vor mir fiel es zu Boden. Ich glaube ich bin dafür verantwortlich, weiß nur nicht wie. Ich sah als es zusammenbrach bekannte üble Erinnerungen.“
Reon folgt ihm zu dem Digimon. Der Weg ist nicht weit daher sind beide schnell am Ziel und New bleibt etwa einen Meter vom Digimon entfernt stehen und sieht es an. Das Antylamon folgt ihm wie die ganze Zeit mit seinem entsetzten Blick. Reon ist die ganze Zeit achtsam ob sie Anzeichen erkennt das es angreifen will.
„Vielleicht hat es mit Jira zu tun. So was in der Art hat Myu mit mir mal gemacht.“
New sieht zu Reon und antwortet: „Ja vielleicht. Nur selbst wenn, ich habe keine Ahnung was ich tat. Das einzige was ich weiß ist das ich in dem Moment dachte, - Nein -. Fast wie eine Anweisung. Ich war auch etwas nervös, weil ich beinahe überrascht worden wäre.“
New sieht zurück zum Antylamon und spricht es an: „Was ist mit dir?“
Es schweigt als hätte es nicht verstanden was er sagte, doch dann plötzlich: „Ist das was ich sah wahr? Tun wir solche Dinge?“
„Du hast es gesehen? Die Erinnerungen an die Grauen, welche euer Krieg verursacht? Das sterben von Familien?“
Der Blick des Digimon geht beschämt nach unten und antwortet: „Ja als ich dich angegriffen habe. Ich selbst habe so etwas nie gemacht. Ich habe das Grauen nicht nur gesehen sondern auch die Emotionen gefühlt.“
New und Reon sind etwas überrascht, dann antwortet New: „Ja, es ist so! Das waren die Erinnerungen von einen Digimon, das wir aufgenommen haben.“
Plötzlich kommt eine Frage von einem Digimon, nervös aber mutig: „Zu wem gehörst du und wieso habt ihr uns verfolgt und angegriffen?
Das Antylamon sieht auf und zwischen Reon, welche Links vor es und New welcher in Kyubimon Gestalt direkt vor es steht, vorbei. Dort steht ein etwa 1,60 Meter großes weibliches Digimon. Blauer Körper und weißer Bauch. Es hat Ähnlichkeiten mit einem Flamedramon, doch dennoch anders. Es sieht den unterdrückten Zorn bei ihr und antwortet:
„Ich habe mich vor einer Woche IceDevimon angeschlossen. Davor bin ich einige Wochen allein umhergeirrt. Unsere Aufgabe war es Verräter zu Strecke zu bringen. Digimon welche unsere Welt an die Menschen, verraten wollen.“
Das blaue Digimon geht weiter Richtung Antylamon und sagt dabei aufgeregt und ungläubig „Was?“, als es bei Kyubimon vorbei kommt, welches mit seinen Ohren neugierig ihren Schritten folgt, berührt sie versehendlich dessen Schulter, ohne es weiter zu beachten. Reon sieht die Szene neugierig mit an, aber sieht nicht das New seinen Kopf mit etwas zusammengepressten Augen nach unten macht. Als das Digimon beim Antylamon angekommen ist greift es etwas rabiat mit den Händen dessen Gesicht und sagt dem ins Gesicht.
„Ich bin Zahrani. Ich bin mit den anderen, aus meiner Heimat, vor IceDevimons Killerschwadronen geflohen und habe versucht mich mit ihnen aus dem Krieg fern zu halten, um zu überleben. Bis gestern habe ich nichts von der Welt der Menschen gewusst und bis heute nicht einen gesehen. Nicht nur die Soldaten von IceDevimon, sondern auch andere Kriegsherren haben unsere Familien getötet, wahllos ohne Gnade, nur weil wir uns nicht anschließen wollten, um den Krieg fern zu bleiben. Jetzt weißt du wieso wir Verräter sind!“
Das Antylamon sieht sie geschockt an und bricht überraschend zusammen. Zahrani lässt es überrascht los und es fällt zu Boden. Zahrani nimmt ihre Rechte Hand und legt sie auf ihr Gesicht. Reon merkt das sie erschöpft und sehr durcheinander ist. Sie geht zu Zahrani und nimmt sie in den Arm. Als New wieder die Augen geöffnet hat, geht Reons Aufmerksamkeit wieder zu ihm. Sie dann unerwartet für ihn, ruhig und mit Gefühl:
„Gehst du zu den anderen. Hilf den anderen Flüchtlingen und unseren überlebenden.“
Er sieht sie etwas überrascht an und antwortet mit einem Lächeln: „Ja, mache ich.“
New dreht sich nach Rechts und geht ruhig an Reon vorbei. Das zu dem er wurde ist für ihn etwas unwirklich und kaum erfassbar. Es überrascht ihn dass er mit dem für ihm fremden Körper so problemlos umgehen kann. Er vermeidet es aber zu sehr daran zu denken um nicht Gefahr zu laufen das ihm all das bewusst wird und er nicht mit zurecht kommt. Während er zu den anderen Digimon geht welche durch die Begleitung von ihm und Reon langsam zu einer Gruppe zusammengeführt werden und helfen die Verletzten einzusammeln, sieht er das eines bereits Meldung macht und so die Soldaten nicht lange auf sich warten lassen werden. Reons bitte erscheint ihm jetzt ein wenig absurd, da er auf allen vieren nichts wirklich machen kann außer helfen suchen, was aufgrund der Tatsache das er wie andere Digimon Artgenossen von Natur aus wahrnehmen.
New konzentriert sich auf diese Fähigkeit und sieht nach ob es noch irgendwo jemanden gibt der sich versteckt. Es dauert nicht lange bis er gut Fünfzig Meter weiter ein vereinzeltes eher schwaches Digimon wahrnimmt. Nachdem er einen seiner Begleiter gesagt hat das er noch ein verirrtes Digimon holt setzt er sich Anfang schnell, später gemächlich in Bewegung um den Flüchtling nicht zu verschrecken. Auch während des näher kommen bleibt das Digimon wo es ist und regt sich nicht, kann New feststellen. Nach ein paar Minuten ist New in Mitten des Waldes angekommen und sieht hinter einem dicken Baumstamm ein total verängstigtes Elekmon, welches wohl nicht mal sein kommen bemerkt hat.
„Keine Angst, du bist jetzt in Sicherheit.“, New freundlich.
Doch so einfach wie er sich das vorstellte wird es nicht. New muss geschlagene Zehn Minuten alles an Überredungskunst Aufbieten, was ihm einfällt, um das verängstigte Digimon zum mitkommen zu überreden. Am Ende des Rückweges kommt es auf New's Rücken mit ihm zu den anderen, welche sofern verletzt inzwischen vom ersten Sanitäter verarztet werden. Zahrani hilft Reon das ganze ein wenig zu ordnen und mit einigen ihrer Begleiter die Opfer einzusammeln. Zahrani zeigte sich überraschend geschickt darin Dinge zu organisieren. Nach gut einer Stunde ist bereits die Verstärkung da und die Flüchtlinge werden mit Fahrzeugen zum Sammelplatz gebracht, wo sie registriert werden und New mit Reon auf dem Weg zum Bunker. Die Fahrt dort hin bleibt nicht ohne kurze Gespräche und Zärtlichkeit.
Ein Kyubimon im Wohnzimmer
Reon zu Jira, in ihrem Wohnzimmer des Bunkers, da es als einziger Raum der Offiziersbereiches eine Doppeltür hat, welche das hereinkommen von New in der jetzigen Form erlaubt. Während New auf dem Boden liegt und schläft, nimmt Reon mit Jira Kontakt auf. Es dauert nur einen Moment bis sie vor ihr steht.
„Jira was ist mit New los?“
„Ich weiß es nicht. Ich weiß das was seltsames passiert ist, doch was genau meinst du?“, Jira unsicher.
Reon sieht sie verwundert an und antwortet: „New verliert scheinbar immer mehr die Kontrolle über deine Fähigkeiten oder gewinnt sie, ohne zu wissen wie er es macht. Telepathie, digitation, Erinnerungen lesen und das was du mit mir, in der Digiwelt über Myu gemacht hast, nur direkt und mehr. Während wir reden liegt meine Hand auf einem Schlafenden Kyubimon, namens New.“
Jira sieht sie ungläubig an und erwidert: „New ist digitiert?“
„Ja und er hat es selbst nicht mal mitbekommen bis ich ihn das sagte.“
„Das ist heute passiert, Richtig?“
„Ja, das ist noch nicht lange her.“
Jira setzt sich in der leere und denkt unter den Augen von Reon nach. Jiras rechtes Bein ist angewinkelt und der rechte Arm liegt darauf. Nach etwa einer halben Minute sagt sie zu Reon:
„Ich habe eine Vermutung was passiert.“
Reon geht einige Schritte bis sie vor Jira steht und erwidert: „Und was?“
„Auch wenn ich mich hier verschanzt habe um Auswirkungen auf ihn zu vermeiden, scheint der Körper von New immer wieder mal auf meine Daten zugreifen zu können und so auch Fähigkeiten. Mir fiel es mehrfach schwach auf das irgendwas in meinen Daten liest, doch konnte die Quelle nicht orten.“
„Was bedeutet das?“
Jira sieht zu Reon hoch und antwortet etwas Ratlos: „Ich weiß es nicht. Wenn er einige Dinge, wie die von dir erwähnten gemacht hat und nicht weiß wie, dann scheint sein Unterbewusstsein die Daten gelesen zu haben und Richtig benutz zu haben, doch sein Verstand kennt die Info nicht. Reon, wenn New selbst digitiert ist bricht das die Grenze der Spezies und stellt Fragen, welche sich niemand vorstellen kann, geschweige deren Antworten. Wie ist das bei einem Menschen möglich?“
„Was wird mit ihm, bleibt er so?“, Reon neugierig.
„Ich weiß es nicht. Aufgrund der Attacke die du erwähntest, welche Myu in der Vergangenheit von mir einsetzte, nehme ich mal an es kam zu einen Kampf. Es kann sein das es nur durch die Ausnahmesituation dazu kam und der Körper sich früher oder später wieder in die Menschenform zurückverwandelt.“
Reon setzt sich neben Jira und fragt ruhig: „Du wolltest dich New beibringen wie er deine Fähigkeiten benutzen kann, wieso hast du das nicht getan?“
Sie sieht zu Reon und antwortet: „Seltsamerweise ist es für mich scheinbar nicht möglich innerhalb New mit ihm zu Kommunizieren, anders als mit dir und Änderungen außerhalb seines Körpers zu machen, siehe Schutz bei IceDevimon.“, plötzlich schweigt sie und ist sichtlich nachdenklich.
„Was hast du Jira?“, Reon irritiert, währen Jira zum Boden sieht.
Jira sieht wieder nach oben zu Reon's Gesicht und antwortet etwas zuversichtlicher: „Ich hatte gerade eine Idee, wobei ich nicht weiß ob es klappt. Es ist etwas seltsam aber könnte klappen.“
„Was Jira!“, Reon bohrend.
„Ich kann mit dir hier reden, weil es einfacher ist, als mit New. Die Idee ist, das ich New über dich das Wissen gebe, da ich bei seiner Mutter auch Erinnerungen weiterleiten konnte.“
„Meinst du das klappt?“
„Ich weiß nicht genau, aber vielleicht ist die digitation sogar von Vorteil dafür. Warte einfach mal einen Moment.“, daraufhin schließt Jira ihre Augen und schweigt. Reon beobachtet sie ein wenig unbeholfen und neugierig. Sie spürt nichts, was darauf hindeuten könnte das Jira etwas tut. Allerdings wird Reon hier mit Jira in seinem Verstand wieder bewusster das er nun weiblich ist. Das bringt sie dazu nach unten zu ihrer Leistenregion zu sehen wo wie zu erwarten nichts zu sehen ist. Das nächste sind die Gedanken an die beiden Töchter, welche real nur Meter entfernt sind. Reon driftet in Gedanken immer mehr ab zu den schönen Erfahrungen welche ihr die Kinder und die Partnerschaft mit New gebracht haben. Ihre Gesichtszüge werden sichtbar fröhlich, währen sie so darüber nachdenkt. Plötzlich wird sie aus den Gedanken gerissen:
„Reon, hallo.“
Reon sieht überrascht nach links zu Jira, welche sie ein wenig fragend ansieht und das Wort ergreift.
„Wow, jemand den ich kenne?“
Reon mit einem Lächeln: „Ja, New und die kleinen. Das hier sein hat mich an meine Weiblichkeit erinnert und die Kinder die ich dadurch habe.“
„Du scheinst mit der Veränderung deines Körpers gut zurechtzukommen, wenn du es sogar fast vergisst, dass du mal Männlich warst.“
„Überraschenderweise, ja. Wobei vom Körpergefühl her hat sich nicht viel verändert, eher im inneren und die Liebe zu New macht es auch einfacher. Er und die kleinen bewahren mich wohl auch davor, zu dem zu werden was ich mal war, trotz der Tatsache das ich mit der Allianz meinen selbst auferlegten Pazifismus ablegen musste.“
„Das freut mich. Auch wenn ihr ein seltsames Paar seid, ihr passt zusammen, vielleicht gerade wegen der unterschiede. Ich habe ihm jetzt über dich versucht das was ich ihm direkt schicken wollte zukommen lassen. Ich hoffe das es angekommen ist.“
„Und nun?“, Reon neugierig zu ihr.
Jira sieht nach vorn in die Ferne und antwortet ruhig: „Warten, mehr können wir nicht machen. Ich versuche das was passiert zu verstehen doch es ist nicht leicht. Fakt ist das Dinge in New in ganggesetzt wurden, welche wir nicht kennen und nicht verstehen.“
„Hat das was mit der Legende zu tun, wonach es so etwas wie unsere Kinder bereits in der fernen Vergangenheit gab? Demnach könnten ja viele Digimon bereits Digimon-Mensch Hybride sein.“
Jira sieht sie nachdenklich an und sagt unsicher: „Legenden haben oft ein wahren Kern, wenn es so war ist es möglich, das der Unterschied zwischen uns nicht mehr so riesig ist wie wir dachten. Vielleicht ist das der Grund, weshalb wahrscheinlich sein Körper auf meine Daten zugreifen kann, doch das alles ist letztlich nur Spekulation.“, dann nach einem kurzen Moment nachdenken „Allerdings ist da noch die digitation und die ist Real.“
Reon und Jira bleiben eine Weile schweigend dort sitzend, beide wissen dass die Zeit dort anders empfunden wird. Nach einigen Minuten Reon nachdenklich vor sich hin:
„Unterbewusstsein und Bewusstsein?“
Jira sieht etwas irritiert zu ihr und fragt neugierig: „Was ist damit?“
Reon sieht nach links zu Jira und antwortet etwas unsicher: „Du sagtest das sein Unterbewusstsein auf seine Daten zugreift, aber sein Bewusstsein die Info nicht bekommt. Wenn dem so ist könnte das auch ein Indiz sein weshalb du Probleme hast mit ihm zu Kommunizieren. Vielleicht gibt es einfach keinen direkten Pfad zwischen beiden oder eine Barriere.“
Jira macht überrascht die Augen weit auf und sagt: „Stimmt das könnte einiges erklären, doch ändert das zu wissen nichts. Wenn es denn so sin sollte.“
„Wenn du nicht den direkten Weg gehen kannst versuche Umwege, wie seine Ohren und Augen. Wenn du es schaffst über die Wege zu gehen, kannst du akustisch und visuell mit ihm Kontakt aufnehmen, sofern es ihm nicht schadet.“
Darauf Jira überrascht: „Interessante Idee. Ich kann es später mal versuchen.“, dann schüttelt sie etwas ungläubig den Kopf und sagt: „Das ich selbst nicht darauf gekommen bin.“
Reon bleibt noch etwas bei Jira bevor sie sich neben New legt und einschläft. In dem Wohnbereich der Digimon wird es spät da sich New's digitation schneller als ein Lauffeuer verbreitet und entsprechend Diskussionen darüber entstehen.
Währenddessen in der Stadt.
Das Interesse eines zehn Jährigen Jungen und seiner Begleiterin geht in eine Richtung der Stadt. Einem Stadtteil in dem in den Vergangenen Monaten öfters ungewöhnliche Dinge passierten. Seine Begleiterin sieht ihn neugierig an und erkennt dass er etwas in der Ferne sucht und sieht, auch wenn es nicht mit den Augen sichtbar ist. Die Sternenklare Nacht ist ruhig und angenehm. Keine Wolke würde etwas in der Luft, sofern es leuchtet verbergen.
„Wie es schein kommen wir der Verbindung die du fühlst näher, Jamato. Was auch immer es ist, es ist hier in der Stadt.“
Er antwortet nicht.
„Willst du weiter gehen.“
Er schüttelt verneinend den Kopf.
„Okay, dann suchen wir Morgen weiter und schlafen für heute erst mal etwas.“
Währenddessen in Reon's Schlafzimmer
Der Schlaf von Kara, einem von Reon's Töchtern ist ungewöhnlich unruhig.
„Jam...ma…to?“