Duerfen Tiere Tiere fressen?

Story by SquashTFC on SoFurry

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Das ist meine erste Geschichte, die ich auf SoFurry hochgeladen habe. Ich hoffe sie gefällt Dir.


Einst, vor vielen tausend Jahren, lange bevor der Mensch auf der Bildfläche erschien, da konnten die verschiedenen Tierarten miteinander sprechen. Der Löwe regierte mit seiner Familie über das weite Reich, in dem sich die Lebewesen mit der Natur im Einklang befanden. Doch nicht alle waren zufrieden. Hier beklagten sich die einen über zu wenig Wasser, während andere mit Überschwemmungen zu kämpfen hatten. In solchen Fällen waren die Tiere aufgerufen einander zu helfen und sie taten es so gut sie konnten.

Es gab jedoch eine Debatte die nie zu einem Ende kam. Es waren die Pflanzenfresser, allen voran die Esel, die sich immer wieder darüber beschwerten, wie unfair es doch seihe, dass die Raubtiere sie fräßen. Die Löwen, selbst als Fleischfresser, schenkten diesen Klagen zu Anfang nicht viel Aufmerksamkeit. Letztendlich würden sich mit entsprechenden Gesetzen nur selber kompromittieren. Als es aber nach einiger Zeit zu Massenaufständen unter den Pflanzenfressern kam sah sich der Löwe gezwungen zu Handeln. Er berief eine Konferenz ein, zu der jede Tierart einen Vertreter schicken sollte.

Am Tag der Versammlung herrsche ein buntes Treiben. Vielerlei Stimmen redeten durcheinander und es war ein riesiger Tumult, bis der Löwe mit seiner gewaltigen Stimme Einhalt gebot. Er erzählte den Tieren, warum sie sich so zahlreich hatten versammeln sollen und bat um Vorschläge, wie man das Problem lösen könnte.

Das Gnu, welches eine lange und beschwerliche Reise auf sich hatte nehmen müssen sprach zuerst. Es schlug vor, dass die Raubtiere sich die Körper der Pflanzenfresser erst dann einverleiben könnten, wenn sie eines natürlichen Todes gestorben waren.

Dem Esel war das aber noch nicht genug. Es bestand darauf, die Raubtiere sollten sich doch einfach ebenfalls von Pflanzen ernähren.

Die Hyäne meinte, ihr gefalle da die Idee vom Aasfressen doch noch besser. Sich auf Grünzeug umzustellen brächte sie nicht über sich.

Der Wolf hingegen war skeptisch. Er meinte, auf diese Weise würden nicht alle Raubtiere genug Nahrung finden. Außerdem seihe die Jagd doch das halbe Vergnügen am Fressen, fügte er an.

Die Pflanzenfresser waren außer sich. Wie kann das Töten ein Vergnügen sein? Der Esel bestand darauf, man solle den Wolf von der Versammelung auszuschließen.

Da meldete sich der Fuchs zu Wort. Er gab zu bedenken, dass die Jagd auch für die Pflanzenfresser nützlich sein könne. Gäbe es zu viele ihrer Art würden nicht mehr alle genug zu Fressen finden.

Das führte zu einem gewaltigen Aufruhr. Das Zebra rief, es würde lieber verhungern als zwischen den Zähnen eines Raubtieres zu enden.

Der Löwe wollte grade versuchen, die Menge zu beruhigen, als er ein Wesen bemerkte, das er nie zuvor gesehen hatte. Er konnte es nicht kennen, denn es war ein Mensch.

Als der Löwe frage, was es sei, zuckte es zusammen und schrie in einer unverständlichen Sprache. Es kamen weitere Menschen angelaufen. Einer trug einer trug eine zugespitzten Holzstab bei sich. Bevor jemand reagieren konnte warf er diesen nach dem Löwen. Der Stab durchbohrte seinen Hals und durchtränkte die prächtige Mähne mit Blut. Der Löwe röchelte und fiel tot zu Boden.

Die Tiere waren erschüttert. Man hatte ihren Herrscher ermordet. Aus Angst das nächste Opfer zu sein, stoben sie in alle Himmelsrichtungen davon.

Seit diesem Tag meiden die meisten Tiere die Menschen. Einige hielten es jedoch für klüger, sich mit dem Feind zu versöhnen. Bis heute tauschen einige Tiere ihre Eier, ihre Milch, ja selbst ihr eigenes Fleisch, um von den Menschen Wohlwollen und einen Zuhause zu bekommen. Ein Teil der Wölfe wurde zu Hunden, die Katzen ließen sich dazu herab etwas zu schrumpfen und die Pferde stellten sich als Transportmittel zur Verfügung.

Doch alle andern lebten von nun an in Schrecken. Der Mensch stellt ihnen, nach wo er nur kann, mit allerlei Fallen und Waffen. Die wilden Tiere fürchten sich so sehr sich zu zeigen, dass seither keine Massenversammlungen wie zu alten Zeiten mehr stattfanden. Gespräche wurden nur noch konspirativ unter Artgenossen geführt. Bald war es gänzlich verlernt, tierartenübergreifend zu kommunizieren.

Die große Konferenz von damals geriet dennoch nicht in Vergessenheit. Die Hyänen ernähren sich seit dem zumindest Teilweise von Aas und den Gnus ist es zu Tradition geworden, alljährlich die gefährliche Reise zum Versammlungsort auf sich zu nehmen.

Doch die große Debatte, ob es nun rechtens ist, dass Pflanzenfresser von Fleischfressen gefressen werden, die konnte nie geklärt werden. Vermutlich ist das auch besser so, denn schließlich hat sich das Konzept der Nahrungskette seit Anbeginn allen Lebes bewährt.