Drachenauge - Kapitel 8.2: Wasserscheu

Story by Turmalon on SoFurry

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Kapitel 8 von 24

Hier ist zu beachten, dass Kapitel 8.1 (Jugendfrei) und 8.2 (18+) nahezu den selben Inhalt haben mit eben entsprechenden änderungen für die +18 Version

Ansonsten wünsche ich viel spaß beim lesen und freue mich über jede Art von Komentaren und Kritik

Gruß

Turmalon


Erschrocken zuckte Rianna zusammen, als ein lautes Donnergrollen über sie hinwegfegte. „Na toll, jetzt fängt es auch noch an zu gewittern!“, erklärte sie schmollend, dass ohnehin offensichtliche.

Bereits als sich die ersten Anzeichen eines Unwetter gezeigt hatten, landete Turmalon, Rianna zu liebe, um einen Unterschlupf zu finden. Diesen fanden sie in einem kleinen Wald, der zur restlichen, weitausgebreiteten Graslandschaft eher fehl am Platz wirkte.

Rianna lag zusammengekauert, an Turmalons Brust gelehnt. Einer seiner Flügel war über ihr ausgebreitet und hielt so, im Gegensatz zu dem dichten Blätterdach über ihnen, den Regen und den kühlen Wind von ihr fern.

Sie hatte mittlerweile Gefallen daran gefunden, auch die Nächte auf diese Weise zu verbringen. Er gab ihr ein Gefühl der Geborgenheit, dass sie, seit sie alles hinter sich gelassen hatte, umso mehr brauchte. Aber auch sonst tat Turmalon vieles, damit sich Rianna wohl fühlte.

Es war mittlerweile fast eine Woche vergangen, seit sie die verjüngte Tabea getroffen hatten. Turmalon wäre vermutlich schneller vorangekommen, wenn er alleine unterwegs gewesen wäre. Doch da Rianna nie aus dem Tal, in dem Horin lag, herausgekommen war, gab es für sie viele neue und interessante Orte zu entdecken. Und sei es nur ein Wasserfall, der sich vielleicht fünfzig Schritt in die Tiefe stürzte. So konnte sie sich dennoch den halben Nachmittag damit beschäftigen, diese Spektakel zu betrachten.

Turmalon hielt sich dabei meist in ihrer Nähe auf und döste entweder faul in der Sonne, oder beobachtete Rianna dabei, wie sie alles Neue mit fast kindlicher Begeisterung in sich aufnahm.

Obwohl sie all die Orte, gerne noch viel länger erkundet hätte, wusste sie aber auch, dass ihr Begleiter irgendwo hinwollte. Er beteuerte ihr zwar, dass ihm die Verzögerungen nichts ausmachten. Dennoch wollte sie seine Geduld nicht zu sehr strapazieren.

„Jetzt sag nicht, du hast Angst vor dem Gewitter!“, sagte Turmalon und riss Rianna damit aus ihren Gedanken.

„Nein! Mich hat nur der laute Donner erschrocken“, erwiderte sie murrend. Sie drückte mit ihrer Hand gegen die Unterseite des Flügels. Zwar vermochte sie ihn auf diese Weise nicht anheben zu können, so war es aber ein Zeichen für den Drachen, dies zu tun.

Es gab zwar vor ihr eine Lücke, durch die sie hinaus sehen konnte, doch sah sie dort nur den langen, kräftigen Hals von Turmalon. Überall sonst lag ihre ‚Zeltplane‘ fast bündig auf dem Boden.

Augenblicklich lüftete er seine Schwinge ein Stück. Gleichzeitig zeigte sich sein, durch den Regen, glänzend nasser Kopf und er fragte besorgt: „Ist alles in Ordnung?“

„Ja mach dir keine Sorgen!“, erwiderte Rianna lächelnd. „Ich wollte nur einen Blick nach draußen werfen.“

Daraufhin hob sich der Flügel noch weiter und Rianna hatte nun freie Sicht auf den sie umgebenden Wald. Sie setzte sich auf und sagte dann: „Ich hoffe es hört bald wieder auf.“

Ein weiterer Blitz schlug in der Nähe ein und der Donner ließ sie abermals zusammenzucken.

„Ich habe zwar keine Angst vor Gewittern, aber ich mag sie dennoch nicht!“, rechtfertigte sich Rianna und schaute sich um. Sie hoffte etwas Interessantes zu entdecken, das ihr die Zeit vertreiben würde, während sie darauf warteten, dass der Sturm sich legte.

Jedoch unterschied sich der Wald nicht von dem aus ihrer Heimat. Seufzend ließ sie sich wieder ins Laub nieder und Turmalon senkte wieder seinen Flügel über sie.

„Ich glaube der Regen hat nachgelassen!“, verkündete Turmalon. Davon wollte sich Rianna selbst überzeugen und kam unter ihm hervorgekrochen. Sofort sprangen ihr die ersten Sonnenstrahlen entgegen, die sich durch die langsam aufbrechende Wolkendecke zwängten, zuckte jedoch zusammen, als ein kalter Überrest des Sturmes ihr von den Blättern in den Nacken tropfte. So friedlich der Ort auch war, wollte sie dennoch nicht länger hier bleiben und ging zum Waldrand. Die riesige Graslandschaft, die sich dahinter erstreckte, fand sie sogar wieder sehr beeindruckend. Nur vereinzelt stand hier oder da ein Baum. Ab und zu unterbrach eine Straße oder ein ruhig dahin fließender Bach die ansonsten durchgehende Wiese.

Turmalon tauchte hinter Rianna auf. Seine Schuppen waren noch immer nass vom Regen und glänzten jetzt umso mehr in der Sonne.

„Macht dir das auch wirklich nichts aus?“, fragte Rianna besorgt. „Nicht das du nachher noch krank wirst!“

„Ich hab schon schlimmere Stürme durchgemacht! Da wird mich so ein kleiner Regenschauer nicht gleich umbringen“, beruhigte der Drache sie und streckte seinen Kopf der Sonne entgegen. Dann legte er sich nieder, damit Rianna wieder aufsteigen konnte.

Sie hatte bereits ihre Hände am Sattel und wollte aufspringen, als sie ein Geräusch hinter sich aus dem Wald vernahmen. Augenblicklich sprang Turmalon auf und drehte sich danach um. Rianna hüpfte überrascht zur Seite und versuchte zu ergründen was los sei. Doch bevor sie ihn fragen konnte erschienen zwischen den Bäumen einige Gestalten.

Knurrend stellte sich Turmalon ihnen langsam entgegen. Augenblicklich warfen sich die meisten auf den Boden und blieben im Geäst, mit den Händen schützend über ihren Köpfen, liegen. Nur einer hatte offenbar den Mut dem Drachen entgegenzutreten und schritt aus dem Wald. Es war einer der Soldaten, die für den Angriff auf die Karawane verantwortlich waren, beziehungsweise trug er die gleiche Rüstung.

„Rak'Zunaih, bitte, ruft euren Drachen zurück!“, flehte er plötzlich in Riannas Richtung und ging dann in die Knie, obwohl Turmalon nur noch ein paar Schritt von ihm entfernt war. Dieser blieb allerdings auch wie angewurzelt stehen als der Soldat den Namen ausgesprochen hatte.

«Nein, das kann nicht sein! Wie konnte er mich dieses Mal finden?», dachte sich Turmalon und teilte diese Gedanken mit Rianna.

„Komm!“, befahl sie daraufhin. Das riss den Drachen aus seiner Starre und er sah sie überrascht an.

„Habt dank Rak!“, erwiderte der Soldat. Woraufhin Turmalon vollends verwirrt war. Dennoch kam er Riannas Kommando nach und ging unsicher zu ihr.

„Offensichtlich halten sie mich für diesen Rak'Zunaih! Aber wieso, was haben sie mit ihm zu tun?“, flüsterte sie ihm leise zu als er neben ihr stand.

«Ich weiß nicht was sie mit ihm zu tun haben! Aber ihnen scheint bekannt zu sein, dass er sein Aussehen ändern kann. Am See in deiner Heimat hatte er auch nicht so ausgesehen, wie ich ihn kannte. Erst da ist mir wieder eingefallen, dass er diese Fähigkeit besaß. Ich hatte dies zuvor nur ein einziges Mal gesehen, war mir aber nie sicher ob mir meine Sinne nicht einen Streich spielten. Aber das sollten wir vielleicht später klären!», meinte Turmalon.

Rianna stimmte ihm nickend zu und begann zu überlegen was sie zu dem Soldaten sagen sollte. „Was wollt ihr?“, fragte sie schließlich und nahm an, dass sie damit am wenigsten einen Verdacht erregen würde.

Der Soldat blickte erschrocken auf und sah verunsichert auf die hinter ihm liegenden Männer. Rianna befürchtete schon, doch das Falsche gefragt zu haben, bis er stotternd antwortete: „W … wir h … haben …“ Dann sah er Rianna wieder direkt an und riss sich zusammen. Dennoch schwang noch immer die Angst in seiner Stimme. „Wir haben euch eben ankommen sehen und nahmen an, dass ihr auf der Suche nach uns seid. Um uns Bescheid zu geben, das wir uns sammeln sollen, weil es bald losgehen würde. Aber vergebt uns, dass wir mit dieser Annahme falsch lagen. Wir werden sofort wieder unserer eigentlichen Aufgabe fortsetzen!“

Ohne eine Antwort abzuwarten, stand er auf und wandte sich ab.

„Warte!“, stoppte Rianna den Soldaten, der sichtlich zusammenzuckte. Langsam drehte er sich wieder zu ihr um und senkte unterwürfig sein Haupt.

„Was war euer nächstes Ziel, bevor ihr hierher kamt?“, wollte Rianna wissen.

„Es gibt in der Nähe einige einzeln stehende Höfe der Menschen. Diese haben wir zum Teil schon angegriffen und waren gerade auf dem Weg zum nächsten“, antwortete er schnell.

„Wieso der Menschen?“, fragte sich Rianna leise genug, dass höchstens Turmalon sie hätte hören können aber nicht der Soldat. Zusätzlich war sie erschüttert über das, was er offenbarte. Nur zu gerne würde sie von ihm wissen, wieso sie das taten. Jedoch befürchtete sie, dass dies zu offensichtlich war und somit sich und Turmalon möglicherweise in Gefahr bringen würde.

„In Ordnung! Aber damit ich es mir ersparen kann, euch nochmals suchen zu müssen, werdet ihr euch zum Sammelpunkt begeben. Bis ihr weitere Befehle erhaltet, werden auch keine weiteren Angriffe unternommen!“, wies Rianna an und hoffte, so weitere Zwischenfälle wie bei der Karawane zu vermeiden.

„Verstanden!“, kam zur Bestätigung von dem Soldaten, während er schon Anstalten machte, sich wieder umzudrehen. Doch dann fragte er noch: „Vergebt mir die Frage! Sollen wir den Befehl weitergeben, wenn wir auf andere Gruppen stoßen?“

„Ähh … Natürlich sollt ihr ihn weitergeben!“, erwiderte Rianna und dachte darüber nach, wie viele dieser Gruppen in Eboria unterwegs seien.

Der Soldat verharrte noch einen Moment. Als er sich aber sicher schien, dass von Rianna nichts mehr kommen würde, wandte er sich abermals ab und verschwand so plötzlich wie er auftauchte. Sobald er den Waldrand erreichte, schlossen sich ihm auch die dort zurückgebliebenen Gestalten an.

„Lass uns schnell weg von hier!“, schlug Rianna vor und ging rasch auf Turmalon zu.

Nach dem der Drache sich gerade in die Lüfte erhoben hatte, fragte sie: „Was sollte das gerade?“

«Ich weiß es nicht!», gestand dieser. Er überflog den Wald und Rianna versuchte die Soldaten ausfindig zu machen, ob sie irgendwo das Dickicht wieder verlassen würden.

„Hoffentlich habe ich das richtige getan!“, überlegte sie und richtete ihren Blick wieder nach vorn.

«Du hast ihnen weitere Angriffe untersagt. Und wenn ich mir das vor uns so ansehe, war dies die beste Entscheidung, die du treffen konntest», versuchte Turmalon sie zu beruhigen. Daraufhin sah sie an seinem Kopf vorbei, um zu erfahren worauf er hinaus wollte. Mit Entsetzen erkannte sie einen der Bauernhöfe, von denen der Soldat gesprochen hatte.

Das Haupthaus und die Scheune waren zum Teil abgebrannt. Einzig und allein der Sturm von vorhin hatte wohl dafür gesorgt, dass sie nicht gänzlich den Flammen zum Opfer gefallen waren. Davor lagen etliche Kühe, Pferde und anderes Getier tot auf Weide. Menschen entdeckte Rianna dort unten keine. Sie hoffte einfach, dass diese rechtzeitig fliehen konnten.

«Woher warst du dir eigentlich sicher, dass er dich meinte, als er dich mit Rak’Zunaih ansprach?», fragte Turmalon unvermittelt und brachte Rianna so auf andere Gedanken.

„Ich wusste es nicht!“, gab Rianna zu. Dabei fühlte sie seine Überraschung. „Der Soldat, der mit uns sprach, war in meine Richtung auf die Knie gegangen und sah mich flehend an. Daher hab ich dich einfach zurück gerufen, um meinen Verdacht zu bestätigen. Zumal glaube ich nicht, dass sie sich so unterwürfig verhalten hätten, wenn dieser Rak’Zunaih bei ihnen gewesen wäre.“

«Vermutlich hast du Recht! Entschuldige, dass ich so unbedacht auf ihn losgegangen bin.»

„Du musst dich dafür nicht entschuldigen! Wer weiß wenn du es nicht getan hättest, ob es mir dann überhaupt aufgefallen wäre“, beteuerte und strich ihm dabei über den Hals.

„Danke!“ brummte er schließlich leise.

„Trotzdem sollten wir beide uns mal über das von eben und Rak’Zunaih unterhalten!“, schlug Rianna vor. Um es aber nicht wie eine Forderung klingen zu lassen, fügte sie hinzu: „Natürlich nur wenn du dazu bereit bist!“

«Das werden wir!», versprach der Drache und flog eine sanfte Linkskurve. Nun hielt er auf einen einzelnen, sehr hoch wirkenden Berg zu. «Aber erst später. Wir sind nämlich gleich endlich da!»

Turmalon landete auf einem Großen Plateau oberhalb des Fußes des Berges. Schon lange bevor sie den Boden erreichten, war Riannas Aufmerksamkeit nur noch auf das Meer gereichtet. Der Berg, den sie erreicht hatten, lag direkt an Eborias Nordküste und so sah sie zum ersten Mal den Ozean. Rianna war augenblicklich abgesprungen, als Turmalon sicher den Boden erreichte. Sie trat bis an den Rand des Plateaus und betrachtete die riesige Menge an Wasser die vor ihr lag. Am Ufer direkt unter ihr lag sogar ein kleines Dorf und sie nahm sich vor, es heute oder morgen zu besuchen.

„Kommst du mit?“, brummte Turmalon laut und holte sie so wieder aus ihrer Begeisterung.

Sofort drehte sie um und lief zurück zu ihrem Begleiter. Gemeinsam gingen die beiden zu dem Eingang einer Höhle. Sehr viel interessanter als das Loch im Berg, war ein großer Teich unmittelbar daneben. Hier war eine kleine Oase in einer sonst kargen Gegend entstanden. Viele saftige grüne Pflanzen wuchsen rund um den Teich, der von einem kleinen Bach gespeist wurde. Die Quelle befand sich irgendwo über ihnen. Das Wasser floss über eine Felskannte, in einem breiten Rinnsal an der fast senkrechten Wand in das Teich. Wo es jedoch wieder austrat konnte Rianna nicht erkennen.

Da sie Turmalon aber nicht noch einmal warten lassen wollte, hielt sie sich nicht länger mit diesem Gedanken auf und ging weiter.

„Du lässt dich viel zu schnell ablenken!“, bemerkte Turmalon lächelnd. Rianna errötete und sah verlegen zu Boden. Als sie vor dem Eingang der Höhle standen, wurde Rianna erst bewusst wie riesig er war. Turmalon hätte auch dann noch bequem hindurch gepasst wenn er noch einmal so groß gewesen wäre. Hinter einem kurzen Gang befand sich dann ein Raum, an dessen gegenüberliegenden Wand ein weiterer Durchgang war und vermutlich tiefer in den Berg führte. Jedoch wurde es dort zu dunkel um etwas zu erkennen. Hier drin war es im Vergleich zu draußen angenehm kühl, weshalb Rianna anfangs eine Gänsehaut bekam.

„Wo sind wir hier eigentlich?“, fragte sie neugierig und beobachtete wie Turmalon langsam in der Höhle umher streifte. Sorgfältig untersuchte er selbst den kleinsten Winkel und drehte dabei nahezu jeden Stein einzeln um. Alles musste beschnuppert werden und selbst ein paar versteckte Nischen, die sich über ihm befanden, blieben nicht unentdeckt.

Rianna versuchte zu ergründen, wonach der Drache suchte. Allerdings konnte sie selbst nichts Besonderes entdecken. Für sie war dies eine ganz normal Höhle. Erst auf den zweiten Blick überdachte Rianna diese Vorstellung noch einmal. Nun war sie sich nicht mehr so sicher ob ein nahezu ebener Boden und eine kuppelförmige Wölbung der Decke, tatsächlich so natürlich sind. Dennoch sah es nicht so aus als wäre es per Hand bearbeitet worden.

Schließlich beendete Turmalon seine Erkundung vor dem Durchgang, der tiefer in die Höhle führte. Er streckte jedoch nur seinen Kopf in den Durchgang, zog ihn dann aber einige Momente später wieder schnaubend heraus. Er hielt inne, als der Laut wiederhallte und wandte sich dann wieder an Rianna.

„Mein elterlicher Hort“, antwortete Turmalon endlich und kam Rianna somit zuvor, die gerade ihre Frage wiederholen wollte.

„Wie lange warst du schon nicht mehr hier?“, wollte sie nun stattdessen wissen.

„Seit ich aus meinem Ei geschlüpft bin? noch nie!“, erwiderte er und Rianna spürte, dass eine gewisse Trauer darin mit schwang. „Seit etlichen Jahrzenten bin ich aber der erste Drache, der diesen Hort wieder betritt. Ich kann mir nicht erklären, was mich hierher gezogen hat und wieso ich so viele Erinnerungen an diesen Ort, und an die, die hier lebten habe. Erinnerungen an zwei Geschöpfe, die ich noch nie getroffen habe und trotzdem glaube sie zu kennen.“ Vor Riannas geistigem Auge erschienen plötzlich die Bilder zweier Drachen. Einer rot wie der Himmel zur Abenddämmerung, der andere schwarz wie die Nacht. Offensichtlich teilte Turmalon seine Gedanken mit ihr. Da es aber nicht ihre eigenen waren und die Bilder schnell wieder verschwanden, konnte sie sich nicht viele Details einprägen.

„Erinnerungen, die so frisch sind, dass ich es nicht glauben wollte, als Rak‘Zunaih behauptete sie seien bereits vor vielen Jahren getötet worden. Ich dachte es war wieder nur eins seiner Spielchen, um den Hass in mir weiter zu schüren. Doch nun befürchte ich, dass diese verdammte Echse Recht hatte.“ Das Bild, was er ihr jetzt zeigte, verstörte sie zusehends. Sie sah einen Mann, oder zumindest glaubte sie dass es einer war. Er hatte zwar die Statur eines Menschen aber seine Haut war überall von dunkelgrünen Schuppen bedeckt. Was aber am deutlichsten herausstach, war sein Gesicht. Seine Form ähnelte der von Turmalons, wobei die Schnauze nicht ganz so ausgeprägt war. Er besaß keinerlei Haare auf dem Kopf. Stattdessen zog sich eine Reihe kleiner Hörner, über den Augen beginnend, an der Seite des Schädels entlang und wurden nach hinten etwas länger und dicker. Der Rest des Körpers wurde von, zwar ungewöhnlicher aber dennoch nicht unpassender Kleidung verdeckt.

„Wer oder was war das?“, fragte Rianna, nachdem sie sich wieder gefasst hatte.

„Das war Rak’Zunaih oder zumindest so, wie er sich mir meistens gezeigt hat!“, antwortete Turmalon. „Ein Lyzarie oder Echsenmensch, wenn man es so will. Sie leben in den Sümpfen jenseits des großen Gebirges und deiner Heimat.“

„So jemanden habe ich noch niemals gesehen!“, stellte Rianna fest und überlegte, ob sie je irgendwelche Geschichten über eine solche Rasse gehört hatte. „Wenn nicht nur er die Fähigkeit hat, sein Aussehen zu ändern, sondern alle seiner Art. Könnte es dann sein, dass der Soldat von vorhin auch ein Lyzarie war? Oder jene, welche die Karawane angegriffen haben?“

Turmalon dachte einige Zeit über diese Frage nach, erwiderte dann: „Möglicherweise! Es würde zumindest einiges erklären.“

„Allerdings!“, stimmte sie ihm zu. „Stellt sich nur noch die Frage: Wieso machen sie das? Allerdings nehme ich nicht an, dass du darauf eine Antwort hast.“ Der Drache schüttelte den Kopf und bestätigte so ihre Vermutung.

Rianna sah sich nochmals in der Höhle um, bis ihr Blick an dem Durchgang hängen blieb, der tiefer in sie hinein führte. „Was ist dort unten?“, wollte sie darauf hin wissen.

„Das würde ich auch gerne wissen! Leider konnte ich nichts mehr erkennen. Ich kann zwar bei Nacht genauso gut sehen wie am Tag, aber in völliger Finsternis sind auch mir Grenzen gesetzt!“

„Dann benutzen wir doch einfach eine Fackel! Am Teich draußen standen einige Bäume. Holz sollte also kein Problem sein. Dummerweise habe ich keinen Zunder und Feuerstein … noch eine Sache von vielen die ich vergessen habe, mit zu nehmen …“ Ein wenig wehmütig dachte Rianna an ihr Zuhause und wie gut sie es, trotz der Umstände die ihr Vater ihr bereitete, eigentlich hatte. „… oder zurückgelassen habe.“ Sie schwieg eine Weile bis sie sich daran erinnerte, was sie in den letzten Tagen alles erlebt hatte. Es gab zwar ein paar Momente auf die sie auch gerne hätte verzichten können. Jedoch glich der Rest dies mehr als genügend aus. Dann sah sie wieder zu Turmalon hinüber, welcher ihr gegenüber saß. Er wartete offenbar noch immer darauf, dass sie ihre Idee zu Ende spann.

„Können Drachen nicht auch Feuer speien? So was habe ich zumindest immer in einigen Geschichten gehört“, fiel ihr daraufhin ein.

Turmalon schnaubte darauf hin und erklärte dann: „Können wir mit Sicherheit! Nur gab es niemand der es mir hätte beibringen können!“

„Es tut mir leid“, entschuldigte sich Rianna, da sie ihre Aussage bereute. „Ich habe unten am Ufer ein Dorf gesehen. Was hältst du davon, wenn ich morgen hinuntergehe und mir dort, dass was mir fehlt, besorge. Vielleicht erfahre ich ja auch etwas über den Hort! In solchen Dörfern gibt es bestimmt immer irgendwelche Geschichten die man sich darüber erzählt. Mit ein wenig Glück ist ja auch etwas dabei, was uns weiterhilft.“

„Eine guter Einfall“, erwiderte Turmalon, „soll ich dich herunterbringen oder willst du selbst runterklettern?“

„Ich denke, ich werde die sichere Methode bevorzugen!“, antwortete Rianna. „Jetzt aber werde ich mir ein Bad draußen im Teich gönnen. Das ist nämlich unbedingt mal wieder nötig! Nicht nur bei mir.“ Zwinkerte lächelte sie dem Drachen zu. Schließlich entledigte Rianna sich ihrer Rüstung und der Kleidung die sie darunter Trug. Fein säuberlich faltete sie diese zusammen und legte sie zum Rest ihrer Sachen. Anschließend nahm sie noch einige Gegenstände aus ihrer Tasche, die sie für ihre Körperpflege benötigte, und verließ die Höhle.

Zwar hatte Turmalon nicht vorgehabt ihr zu folgen, da er seiner Meinung nach sauber war, aber den Anblick, den die nackte Schönheit ihm geboten hatte, änderte seine Meinung schlagartig. Er musste zugeben, dass er sich nicht an ihr sattsehen konnte, denn ihr Anblick entfachte in ihm ein etwas anderes Feuer als jenes, über das sie zuvor noch gesprochen hatten.

„Wusste ich doch, dass dich das überzeugt!“, schmunzelte Rianna und graulte Turmalon unter dem Kin, als er neben ihr auftauchte.

Der Tag neigte sich schon dem Ende hin, als die beiden aus dem Hort traten. Die Sonne verschwand bereits hinter dem Berg, welcher daher einen riesigen Schatten über das Land vor ihnen warf. Da es aber, abgesehen von dem kurzen Regenschauer am Nachmittag, den tanzen Tag sonnig war, hatten die Felsen genügend Wärme gespeichert.

Kaum erreichten die beiden den Teich, legte Rianna die Sachen, die sie mitbrachte, auf den Boden und tastete sich vorsichtig durch das Wasser. Dieses war zwar nicht gerade warm aber auch nicht eiskalt. Eigentlich hatte es genau die richtige Temperatur um sich von der Hitze des Tages abzukühlen.

Immer weiter ging sie in den Teich hinein, bis sie an der Felswand der gegenüberliegenden Seite ankam, an dem ein gleichmäßiger Strom herunter plätscherte.

Rianna setzte sich ins Wasser, schloss ihre Augen und lehnte sich mit dem Rücken gegen die Wand, sodass ihr der sanfte Wasserfall über den Kopf floss.

Es dauerte eine ganze Weile, bis sie sich wieder vorbeugte und ihre Augen öffnete. Turmalon saß noch immer am Ufer und beobachtete aufmerksam, was sie tat. Er schien tatsächlich nicht viel von der Idee zu halten, ein Bad zu nehmen. Daher überlegte sich, wie sie den wasserscheuen Drachen heranlocken konnte.

Keinen Augenblick später lehnte sie sich wieder zurück und griff zwischen ihre Schenkel und begann leise und vergnügt zu stöhnen. Sie wollte zwar nur so tun als ob, konnte aber dennoch nicht der Versuchung widerstehen und ließ den einen oder anderen Finger kurz über ihre Schamlippen wandern.

Vorsichtig öffnete Rianna die Augen und blinzelte, ob ihr Plan funktionierte. Aber anstelle den Drachen in den Teich, hatte sie etwas anderes an ihm hervorgelockt. Die Spitze seines, ansonsten nicht sichtbaren Penis lugte nun neugierig aus ihrem Versteck.

Mit einem frustrierten Seufzer beendete Rianna ihre Scharade und erhob sich wieder aus dem Wasser. Sie ging auf Turmalon zu und blieb unmittelbar vor ihm stehen. Es wunderte sie nicht, dass sein Kopf direkt zu ihrem intimsten wanderte. Deutlich hörte sie, wie er einige tiefe Atemzüge machte, um ihren süßlichen Geruch aufzunehmen.

Rianna ahnte was als Nächstes kommen würde und hielt ihm daher mit den Händen an der Schnauze. Mit einem leichten Druck darauf, verhinderte sie, dass er sein Maul öffnete. Nicht, dass er es nicht dennoch hätte tun können. So wusste Turmalon nun aber, dass sie dies jetzt nicht wollte. Nun ging sie einige Schritt zurück ins Wasser und zog den Drachen, der ihr bereitwillig folge, mit sich.

„War das denn wirklich so schlimm?“, fragte Rianna als nun beide mitten im Teich standen. Dabei legte sie eine Hand unter sein Kinn und hob so seinen Kopf auf ihre Augenhöhe.

„Es ist unnötig!“, erwiderte Turmalon und entwand sich ihrer Hand.

„Stell dich nicht so an. Ich werde dir auch helfen“, versprach sie und kehrte zurück ans Ufer.

Sie wickelte aus einem Tuch ein Stück Seife und einen Schwamm. Beides tauchte sie kurz ins Wasser und kehrte dann zurück zu Turmalon.

„Na los jetzt! Leg dich hin. Je schneller wir fertig sind, umso eher darfst du mir helfen mich zu waschen“, versprach sie, seifte den Schwamm ein und begann damit über seinen Hals zu wischen.

„Sieh dir das an! Ich habe gerade mal einen Teil deinen Halses geschafft und der Schwamm ist schon völlig dreckig!“, beschwerte sich Rianna, während sie den Schwamm vor seine Nase hielt. „Und du behauptest, du hättest so was nicht nötig. Das wird ja ewig dauern, bis ich dich von dem ganzen Schmutz befreit habe. Ab sofort wird jedes Mal, wenn sich die Gelegenheit ergibt, ein Bad genommen. Sonst las ich dich nicht mehr an mich heran!“

Seine Antwort darauf war ein langgezogenes Schnaupen, dass zu einem blubbernden Geräusch überging. Rianna schüttelte lächelnd den Kopf, als sie sah, dass Turmalon, selbigen Unterwasser getaucht hatte.

Wie Rianna befürchtete, brauchte sie ziemlich lange, bis sie fertig war.

Sie fischte nach dem Kopf des Drachens, den er die ganze Zeit Unterwasser gehalten hatte. Nur ab und zu war die Spitze seiner Schnauze an der Oberfläche erschienen, um nach frischer Luft zu schnappen. Ohne Widerstand ließ er sich aus dem Wasser heben und sah zu ihr auf.

Sofort prustete er lauthals los und meinte: „So lass ich dich aber nicht mehr an mich heran. Nimm gefälligst ein Bad!“

Rianna sah an sich herunter und begriff, was er meinte. Sie hatte mit vollem Körpereinsatz gearbeitet und sah nun dementsprechend aus. Ihr ganzer Körper war von einer unregelmäßigen, rot-braunen Schmutzschicht bedeckt.

„Sei still und dreh dich auf die Seite! Es fehlt nur noch der Bauch und wir sind fertig“, erklärte sie gespielt eingeschnappt und wartete darauf, dass er ihr Folge leistete.

Da sich Turmalon jedoch auf den Rücken drehte, hielt Rianna es für die beste Idee, auf seinen Bauch zu steigen. Wie sonst auf seinem Rücken, saß sie nun auf seiner Unterseite. Mit dem nach vorne gebeugten Oberkörper und den Gespreizten Beinen, hatte Turmalon wieder frei Sicht auf ihre Vulva. Dies erweckte wieder die Lust in ihm, die sich in der Zwischenzeit verkrochen hatte.

„Du könntest ja schon einmal damit beginnen mich wieder von dem Schmutz zu befreien“, schlug Rianna, wie als Stichwort für ihn, vor. Doch als sich die Spitze seines Gemächts aus seinem Versteck zwängte, bereute sie schon fast wieder ihren Wunsch und sie konnte sich schnell denken, was nun folgen sollte.

Rianna hatte ihren Gedanken noch nicht ganz beendet, als dieser bereits bestätigt wurde.

Abwechselnd leckte Turmalon, mit seiner Zunge, langsam über die Innenseiten ihrer Schenkel und zum Schluss über ihren Po. Anschließend setzte erneut an und bei jedem Mal, kam er ihrer Scham ein Stück näher.

Mit geschlossenen Augen legte sich Rianna flach auf Turmalons Bauch, schmiegte sich an seine warmen Schuppen und gab sich seinen sanften Berührungen hin. Er wusste offensichtlich ganz genau, wie er ihr einheizen konnte.

„Wenn du nur faul auf mir herumliegst, wirst du aber nicht fertig!“, meinte Turmalon nach einer Weile.

Zittrig machte sich Rianna wieder daran ihre Arbeit zu vollenden.

Mit einem klaren Ziel vor Augen reinigte sie auch den Rest seiner Unterseite. Schließlich hatte sie die Spitze seines vollausgefahrenen und hypnotisch auf und ab wippenden Gliedes vor ihrer Nase. Längst war sie wieder dem betörenden Geruch verfallen, den es verströmte.

Ohne noch länger zu zögern, nahm sie gierig die Eichel in den Mund und umspielte die weichen Stacheln dessen Ende, die allerdings auch wie wiederharken wirken konnten, mit der Zunge.

Freudig nahm sie seine Lusttropfen entgegen, die sie auf dem Gaumen zergehen ließ.

Rianna öffnete schlagartig ihre Augen, als Turmalon seine Zunge durch ihren Schritt zog und dabei auch, ein Stück weit in sie eindrang. Durch seine Vorarbeit hatte sich auch bei ihr bereits etwas ihres Liebessaftes angesammelt, von dem sie der Drache nun mit Wonne befreite.

Als Rianna den Ansatz seines dunkelroten Schaftes erreichte, ließ sie den Schwamm achtlos neben sich ins Wasser fallen und begann mit beiden Händen an ihm auf und ab zu fahren.

Turmalon ging dafür nun auch einen Schritt weiter. Er stieß seine Zunge so tief in ihren nassen Spalt, wie es nur ging. Dort ließ er das flexible Werkzeug alle möglichen und unmöglichen Bewegungen vollführen. Mal bewegte er sie schnell, mal langsam. Mal zog er sie heraus, nur um sie augenblicklich wieder hineinzustoßen oder er schlängelte sie hin und her.

All dies ließ Rianna schnell ihrem Höhepunkt entgegen klettern. Doch hatte sie mittlerweile auch gelernt, dass so lange Turmalon nicht ebenfalls davor stand, er ewig so weiter machen konnte, ohne dass es ihr kam. Wieso dies so war, hatte sie jedoch noch nicht herausgefunden.

Rianna gefiel es, so lange vor der Schwelle zu stehen. Allerdings auch nur für eine gewisse Zeit. Denn irgendwann würde sie zu dem Punkt kommen, an dem sie sich nichts sehnlicher wünschte wie der erlösende Orgasmus.

Noch konnte sie die süße Tortur für eine Weile aushalten.

So geschickt der Drache aber auch mit seiner Zunge war, wollte Rianna nun mehr. Sie rückte nun soweit vor, bis sich sein Arm langer Penis senkrecht an ihren Körper schmiegte. Auf seinem Bauch kniend, presste sie ihre Scham an sein Glied und ließ sie über die regelmäßig verteilten Verdickungen gleiten. Zur gleichen Zeit drückte sie mit den Händen ihre Brüste an seinen Schaft und bearbeite weiterhin seine Spitze mit dem Mund. Ein zufriedenes Schnaufen des Drachens bestätigte sie in ihrer Arbeit.

Nach einer Weile legte Rianna sich auf den Rücken, ohne mit ihren Bemühungen nachzulassen. Schließlich entließ sie seinen Schaft und ließ ihn zu ihrer Körpermitte gleiten. Als seine Spitze ihre Pforte erreichte, führte Rianna sie langsam in sich hinein.

Ein langgezogenes Stöhnen entglitt ihren Lippen als sein mächtiges Glied begann, sie auszufüllen. Und auch Turmalon schien es sichtlich zu genießen. Dabei war es bisher nur seine Eichel, die in sie eingedrungen war. Doch bestand für Rianna keinen Zweifel, dass sie so viel wie möglich von dem Drachen in sich spüren wollte.

Immer weiter glitt er dank der ausgiebigen Vorarbeit in sie hinein, bis der Erste der, zum Ansatz hin immer dicker werdenden Knoten in ihr verschwand. Kurz überkam sie ein leichtes Zittern, als seine Eichel an ihren Muttermund anstieß, in der ihr fasst alle Kraft aus den Glieder schwand. Stöhnend rekelte sie sich vor Wonne und begann nun leicht mit der Hüfte auf und ab zu wippen. Turmalons Kopf erschien neben ihr und hatte zum Ziel ihre linke Brust mit seiner Zunge zu verwöhnen. Er knetete sie mit dem langen Werkzeug förmlich durch, während die gespaltene Spitze mir den harten Nippeln spielte. Doch wollte die andere Seite nicht vernachlässigt werden. Daher wanderte Riannas linke Hand zu ihrer rechten Brust und tat es Turmalons Zunge gleich.

Ihre rechte Hand hingegen suchte nach etwas ganz anderem. Rianna führte sie zu ihrer gut gefüllten Spalte, wo sie anfing ihren Kitzler zu streicheln.

Erst ganz gemächlich aber mit der Zeit immer schneller und fordernder waren die Bewegungen ihrer Finger mit der sie die kleine Lustperle reizte.

Abermals wollte Rianna vollen Körpereinsatz beweisen und nahm nun auch ihre Füße zu Hilfe, mit denen sie den Penisansatz massierte.

Eher versehentlich drang sie dabei auch in den Schlitz ein in dem sich das Glied normalerweise versteckte.

Mit einem lauten Zischen bäumte sich Turmalon plötzlich auf, da er an dieser Stelle wohl sehr empfindlich war, und spießte Rianna mit einem Mal, fast bis zu Hälfte, auf seinen Penis.

Erschrocken und durch den endlich aufkommenden Höhepunkt schrie Rianna ihre ganze Lust hinaus. Ihr ganzer Körper wurde durchgeschüttelt, bis sie kurz das Bewusstsein verlor und ermattet auf dem Bauch des Drachens liegen blieb.

Wegen der plötzlichen Bewegung war Turmalons Eichel und mindestens ein oder zwei der Knoten durch den Muttermund gedrungen. Der Drache kam nun direkt in Rianna Gebärmutter, und da seine Ladung nicht entweichen konnte, schwoll ihr Bauch sichtlich an. Zwar wollte er sich wieder aus ihr entfernen, doch hinderten ihn die nun erhärteten Stacheln an seiner Eichel daran.

„Das war unglaublich!“, waren Riannas erste Worte, nachdem sie wieder zu sich kam. Sie versuchte ebenfalls das Glied aus sich herauszuziehen, erinnerte sich dann aber daran, dass dies für eine Weile nicht möglich war.

Dann bemerkte sie den Bauch der sich gebildet hatte und fragte: „Ob deine Saat wohl in mir fruchtet?“ Dabei streichelte sie sanft über die Halbkugel.

„Würdest du dir das denn Wünschen?“, erkundigte sich Turmalon daraufhin. Doch statt einer Antwort lächelte sie ihn nur kurz an und sah dann wieder auf ihren Bauch.

Rianna wachte mit einem Stöhnen auf den Lippen auf. Mit verschlafenen Augen beobachtete sie wie Turmalons lange gespaltene Zunge, eine ihrer Brüste massierte. Er hatte Gefallen daran gefunden, sie auf diese oder ähnliche Weise zu wecken. Vorausgesetzt er schaffte es, vor ihr wach zu sein, da er mittlerweile zu einem Langschläfer geworden ist.

Zur Begrüßung strich sie ihm mit einer Hand über den Kopf. Mit der zweiten Verwöhnte sie ihre, von Turmalon völlig vernachlässigte, andere Brust.

„Ah endlich wach!“, begann er und hörte, zu Riannas bedauern, mit seinen Liebkosungen auf. „Sieh dir das an!“

Rianna blinzelte einige Male und glaubte, dass es bereits wieder Tag wäre. Schon bald erkannte sie allerdings, dass das Licht nicht von draußen hinein schien, sondern aus dem inneren der Höhle kam. Überall an der Decke und den Wänden gaben kleine Kristalle ein schwaches leuchten von sich. Es war nicht mit Tageslicht zu vergleichen, reichte aber vollkommen aus um alles erkennen zu können. Auch der Weg tiefer in die Höhle war nun ausgeleuchtet.

„Wieso haben diese Steine nicht heute Nachmittag geleuchtet?“, fragte Rianna und bewunderte das Spiel der verschiedenfarbigen Kristalle.

„Vielleicht tun sie das ja nur wenn es dunkel ist“, mutmaßte Turmalon.

„Du meinst wie Glühwürmchen? Die leuchten ja auch immer nur wenn es dunkel wird“, erklärte Rianna, woraufhin der Drache sie fragend ansah. Aber anstatt herauszufinden was sie meinte, stand er auf und ging zu dem nun beleuchteten Durchgang. Kurz schüttelte er seinen Kopf, so als ob er seinen letzten Gedanken loswerden wollte. Turmalon schaute nochmals zurück zu Rianna, die noch immer auf ihrem Nachtlager lag. Schnell verstand sie, dass er tiefer hineingehen wollte und nur darauf wartete, dass sie ihm folgte. Kurz überlegte sie sich etwas überzuziehen, grinste dann aber verwegen. Wem würden sie hier schon begegnen. Außerdem schien in der Höhle eine immer gleiche und angenehme Temperatur zu herrschen. Splitterfasernackt wie sie war und noch immer erregt, sprang sie auf und lief ihm hinterher. Es fühlte sich ungewohnt an aber keinesfalls unangenehm so herumzulaufen. Etwas woran sie sich durchaus gewöhnen könnte.

Gemeinsam gingen sie nun den leicht abschüssigen Gang entlang.

Nach einer Weile teilte sich dieser, weshalb Turmalon stehen blieb. Kurz sah er sich beide Wege an. Einen Moment später hatte er eine Entscheidung getroffen und führte seinen Weg fort. Für Rianna unterschieden sich die beiden Gänge nur unwesentlich und sie nahm an, dass der eine so gut war wie der andere.

Einige hundert Schritt später kamen sie an eine weitere Weggabelung. Abermals wählte Turmalon eine Richtung aus und ging unbekümmert weiter.

Als sich der Weg jedoch zum dritten Mal teilte, wuchs in Rianna die Befürchtung, dass sich verlaufen würden, wenn dies so weiter ginge. Daher fragte sie: „Weißt du wo wir lang müssen oder rätst du einfach nur? Das hier kommt mir wie ein Labyrinth vor! Nicht dass wir am Ende nicht mehr herausfinden!“

„Keine Angst! Ich habe einen guten Orientierungssinn“, versuchte der Drache sie zu beruhigen. Dann begann er zu lächeln. „Aber selbst wenn nicht, irgendetwas sagt mir, dass wir den Roten steinen Folgen sollten!“

Rianna sah sich irritiert um. Erst jetzt viel ihr der Unterschied, den er meinte, auf. Denn nur auf dem Weg dem sie folgten, war zwischen den vielen, verschieden Farbigen Kristallen, ab und zu auch ein roter versteckt.

„Außerdem!“, fuhr Turmalon fort und nutzte ihre Ablenkung aus, um mit seiner Zunge durch ihren Schritt zu fahren. Ein wohliges Kribbeln breitete sich von ihrer Scham im ganzen Körper aus und entlockte ihr ein leises Stöhnen. „Ist es mir ein leichtes, deinen Geruch aufzuspüren und zurück zu verfolgen. Mach dir also keine sorgen. Hier drin werden wir uns nicht verirren!“ Anschließend ging er weiter und ließ Rianna, abermals erregt, zurück. Nur zu gerne war sie dazu bereit, wenn er weiter gemacht hätte. Ernüchtert sah sie aber ein, dass ihm die Erkundung der Höhle derzeit wichtiger war.

Die Gänge teilten sich noch einige Male und je tiefer sie hinabstiegen, desto wärmer wurde es. Selbst ohne Kleidung begann Rianna nun zu schwitzen. Schließlich endete der Weg in einer riesigen Höhle.

Diese war mehr oder weniger kreisrund. Die Decke lag so hoch, dass man sie kaum erkannte. Turmalon könnte ohne Probleme in ihr herumfliegen. Was höchstwahrscheinlich auch nötig war. Denn in den Wänden rings um, gab es überall Nischen und Durchgänge zu weiteren Höhlen in den verschiedensten Größen. Aber alle groß genug, dass ein oder mehrere Drachen Platz darin fanden.

An der rechten Seite wurde der Kreis von einem großen unterirdischen See unterbrochen. Rianna kam zu dem Schluss, dass der See irgendwie mit dem Teich vor dem Hort verbunden sein musste. War sich dessen aber nicht vollkommen sicher.

Aber als wäre dies alles nicht schon beeindruckend genug, befand sich auch noch ein imposanter Felsen in der Mitte des Raumes. Das besondere an ihm war, dass er ein gelb-oranges Licht von sich gab und zusätzlich Wärme abstrahlte. Außerdem befanden sich in den meisten der Nischen, kleinere Abbilder dieses Steines. Alles zusammen tauchten sie die gesamte Höhle ich ein sanftes Licht und waren wohl auch für die hohe Temperatur darin verantwortlich.

Gemeinsam mit Turmalon, erkundete Rianna einige der Nischen und Höhlen auf Bodenhöhe. Darin gab es jedoch nichts Besonderes zu entdecken. Ein paar Steine, Äste und selbst über einige bleiche Knochen wunderte sie sich nicht. Als sie dann ein zerbrochenes Ei fand, welches mal die Größe ihres Kopfes gehabt haben muss, fragte sie: „Das hier ist zwar der Erste den ich betrete aber ich glaube nicht, dass es der übliche Hort eines Drachens ist, oder? Hier lebten doch weit mehr als nur ein oder zwei von ihnen!“

„Es ist auch für mich der Erste“, erwiderte Turmalon, was Rianna erstaunen ließ. „Aber ja ich gebe dir recht! Hier ist Platz für mehr als hundert von uns! Aber ich habe das Gefühl, dass diesen Ort schon sehr viel länger kein Drache mehr betreten hat. Im Gegensatz zu der Höhle am Eingang.“

„Was lässt dich das glauben?“, wollte Rianna wissen.

„Nun das ist ganz einfach erklärt. Der Eingang des Hortes wurde von dem Drachen, der ihn zuletzt für sich beanspruchte, markiert“, erklärte Turmalon. „Diese Markierung war zwar nicht mehr sehr stark aber immer noch gut wahrnehmbar. Auch hier unten ist noch die ein oder andere dieser Markierungen vorhanden. Jedoch sind sie fast nicht mehr spürbar.“ „Markiert? Wie ein Hund der sein Revier markiert in dem er überall hinpinkelt?“, fragte Rianna und verzog angeekelt ihr Gesicht.

Turmalon schien dieses Vorstellung ebenfalls zu missfallen, fing dann aber an zu lachen und antwortete: „Nein, es ist eine einfache magische Markierung. Die hält auch etwas länger und überlebt auch den nächsten Regenschauer!“

„In Ordnung, das hört sich auch besser an“, stellte sie erleichtert fest und wandte sich von ihm ab. „Ich werde mir mal den See etwas genauer ansehen.“

Turmalon gab ihr keine Antwort sondern begann die höhergelegenen Zugänge zu untersuchen.

Als Rianna am Rand des Sees stand, fiel ihr sofort auf, dass auch darin überall die leuchtenden Steine lagen. Sie kniete sich davor und Tauchte ihre Hand in das Wasser. Es überraschte sie nicht einmal mehr das auch dieses angenehm warm war und rief: „Hätte ich gewusst, dass hier unten ein warmes Bad auf mich wartet, wäre ich eben nicht in den kalten Teich gegangen!“

„Was hält dich davon ab, noch eines zu nehmen?“, rief ihr Turmalon entgegen, der sie offensichtlich gehört hatte „Ich werde sowieso noch einige Zeit brauchen bis ich mich hier umgesehen habe und wir haben doch alle Zeit der Welt!“

„Du hast Recht!“, sagte sie mehr zu sich selbst. Dann ließ sie sich vorsichtig ins Wasser gleiten um zu sehen wie tief es war. An der Stelle wo sie hinein ging, wurde es vom Rand aus direkt sehr tief. Aber an einigen der leuchtenden Steine, die nah an der Wasseroberfläche lagen, erkannte sie dass es auch flachere Stellen geben musste. Also schwamm sie am Rand entlang und fand nur wenige Augenblicke später einen Platz an dem sie bequem im Wasser liegen konnte. Und dann machte sie da weiter, womit Turmalon kurz zuvor, zweimal aufgehört hatte.

Turmalon flog eine der oberen Kammern an. Er war sich nicht sicher, was er überhaupt erwartete hier zu finden. Einen ersten Hoffnungsschimmer, dass er seine Eltern tatsächlich fände, hatte er bei der Markierung vor dem Hort. Diese stammte eindeutig von seinem Vater. Dann aber die völlig leere Höhle vorzufinden, verpasste seiner anfänglichen Freude einen deutlichen Dämpfer. Rianna versuchte er dies nicht spüren zu lassen. Zwar konnte er ihre Entscheidung, dass sie ihre Eltern verließ, nicht ganz nachvollziehen. Denn schließlich war er im Gegensatz auf der Suche nach seinen, die er noch nie getroffen hatte. Aber er akzeptierte ihren Entschluss, da er nicht den Eindruck hatte, dass es sie bedrückte oder unglücklich machte.

Was ihn aber am meisten an ihr faszinierte, war ihre Neugierde und die Hartnäckigkeit dahinter, diese zu sättigen. Wann immer er ihr die Beantwortung einer Frage zu seiner Vergangenheit verwehrt hatte, gab sie ihm das Gefühl, dass sie es nicht dabei belassen wollte. Allerdings gab es mittlerweile ohnehin nicht mehr viel, was sie nicht von ihm wusste.

Turmalon musste innerlich auflachen wegen dieses Umstandes. So hatte es Rianna tatsächlich geschafft, ihm mehr zu entlocken, als er zu Beginn bereit war preis zu geben. Allerdings bereute er dies auch nicht. Schließlich vertraute er ihr, wie noch keinem anderen in seinem bisherigen Leben. Dies war jedoch eines der Rätsel, welches ihn seit einiger Zeit, immer mal wieder beschäftigte: Wie konnte sie es so schnell bewerkstelligen, sein Vertrauen zu gewinnen.

Ein schriller Schrei von Rianna, der aber schnell wieder verstummte, riss Turmalon aus seinen Gedanken.

„Alles in Ordnung bei dir?“, rief er in die Tiefe der Höhle hinunter. Das Echo seiner Stimme war allerdings die einzige Antwort, die er bekam. Besorgt darüber, was geschehen sein mochte, ließ er sich vom Rand der Nische herab gleiten.

Die Höhle bat zwar ausreichend Platz, dass er problemlos darin herumfliegen konnte. Jedoch befürchtete er, wenn er sich herabfallen lassen würde und erst kurz vor dem Boden seinen Sturz abfinge, dass er gegen eine der Wände stoßen würde. So blieb ihm nichts anderes übrig, als langsam, immer im Kreis fliegend, hinab zu sinken.

Kurz bevor er den Boden erreichte, bemerkte er eine Spur aus Wasserlachen, die zum Ausgang der Höhle führte.

„Wo willst du hin?“ rief er in den Gang und landete davor, da er zu eng war, um hinein zu fliegen. Der Weg teilte sich bereits nach wenigen Schritten das erste Mal. Die immer weniger werdenden Pfützen auf dem Boden zeigten aber, dass Rianna in die falsche Richtung lief.

„Das ist nicht der richtige Weg! Wenn du …“, Turmalon konnte gerade noch erkennen, wie etwas um die Ecke des Gangs huschte. Er wusste nicht um was es sich handelte, konnte aber mit Sicherheit sagen, dass es nicht Rianna war.

Nach dem er vor Schreck kurz stehen geblieben war, spurtete er so schnell wie möglich, dem, was auch immer es war, hinterher. Zu Augen bekam er es nicht mehr. Dafür bewegte es sich offensichtlich zu schnell. Schließlich musste Turmalon die Witterung von Rianna aufnehmen, was allerdings nicht allzu schwer war. Ihr lieblicher und für ihn durchaus erregender Duft, war schon fast zu intensiv für seine empfindliche Nase. Auch die Spuren auf dem Boden, wurden zwar deutlich weniger, verschwanden aber nicht gänzlich.

Immer tiefer drang er in das, wie es Rianna treffend beschrieben hatte, Labyrinth ein. Und je weiter er ging, desto weniger der licht spendenden Kristalle gab es. Auch die Tunnel selbst sahen immer weniger so aus als wären sie angelegt worden. Längst hatte Turmalon seine, noch vorhin hoch angepriesene Orientierung verloren. Wie Berausch, folgte er nur noch Riannas betörender Witterung und nahm an, dass er ihr auf dieselbe Weise wieder hinausfände.

Immerhin reichte ihm das Licht, der wenigen, verbleibenden Kristalle, vollkommen aus um alles erkennen zu können. Ein Mensch hätte längst nur noch das schwache leuchten selbst wahrgenommen und wären ansonsten Blind umhergeirrt.

Turmalon blieb abrupt stehen, als er vor sich ein schabendes Geräusch hörte.

Vorsichtig und so leise er konnte, schlich er weiter und kam in einen weiteren Raum. Kaum größer als der Tunnel selbst. Alles war von einem feinen Gespinst eingehüllt und die Ursache dafür war auch schnell gefunden.

Eine, im Vergleich zu Turmalon, halb so große Spinne, die gerade dabei war, etwas in ihre Spinnenseide einzuwickeln. Er musste nicht lange überlegen, was dies sein könnte.

Knurrend ging Turmalon langsam auf die Spinne zu. Jederzeit dazu bereit sie anzugreifen, wenn sie eine falsche Bewegung machte.

Rianna war wie von Sinnen. Die Spinne hatte sie, kurz nach dem sie sich selbst zum Orgasmus gebracht hatte, angegriffen. Und seit dem fühlt es sich für sie an, als würde dieser nicht mehr aufhören wollen. Ihr Lustspalt war nass wie noch nie und Rianna spürte wie er förmlich auslief. Sie konnte gar nicht anders als weiter an sich herumzuspielen. Selbst während die Spinne sie in ihren Bau trug.

Auch was dort passierte, hielt Rianna nicht davon ab endlich nach ihrer Erlösung zu suchen. Nach dem die Spinne sie in ihrem Bau abgelegt hatte, tastete sie mit einer ihrer Vorderbeine nach Riannas Schlitz. Mit einem Ruck drang das Spinnenbein, ohne Vorwarnung, so tief ein wie es konnte. Zum Glück waren ihre Gliedmaße sogar dünner als Rianna Arme, sodass dies ein leichtes war. Der vor Feuchtigkeit überlaufende Spalt, tat dabei sein Übriges.

Als wolle die Spinne Rianna mit dem Bein begatten, begann sie es langsam raus zuziehen, nur um es dann wieder schnell und bis zum Ende hineinzustoßen. Dabei reizten die feinen Härchen daran Rianna nur noch mehr. Mit jedem stoß stemmte sie der Spinne ihr Becken entgegen. Zusätzlich steckten zwei ihrer Finger in ihr und stimulierten zusätzlich ihr inneres, während sie gleichzeitig über ihre Perle stich. Doch nichts davon vermochte ihr den ersehnten Höhepunkt zu verschaffen.

Nach einer Weile zog sich die Spinne aus Rianna zurück aber nur, um über sie zu klettern.

Rianna konnte zwischen sich und der Spinne erkennen, wie nun das hinterste Beinpaar nach ihrer Öffnung suchte aber nicht eindrang, sie stattdessen aber dazu zwang, ihre Schenkel zu spreizten.

An Riannas nun weit geöffnetes Heiligtum, führte die Spinne etwas schlauch ähnliches, dass aus dem Hinterleib ragte. Nicht dazu fähig, irgendwelche Gegenwehr leisten zu können, stieß die Spinne auch dieses Mal wieder, so tief sie konnte. Dann zog sich der Abdomen immer wieder zusammen und man konnte durch den halb durchsichtigen Schlauch erkennen wie etwas rundes, langsam darin herunter glitt.

Als das erste Ei, welches die Spinne legte, Riannas Muttermund passierte, bekam sie endlich den heißersehnten Orgasmus. Ab dann spürte sie, wie ihr Körper jedes weitere Ei gierig in sich aufnahm.

Durch ihren Höhepunkt war Rianna völlig erschöpft und bekam daher gar nicht mehr mit, als die Spinne sich nach einer Weile endlich aus ihr zurück zog und ihren Spalt mit einem sehr Klebrigen sekret, versiegelte.

Ebenfalls bekam sie nichtmehr mit wie Turmalon kurz darauf auftauchte. Im Gegensatz zur Spinne. Diese hatte seine Anwesenheit bereits lange bemerkt, hatte sich aber nicht daran stören lassen, während sie Rianna in ihr neues Gewand einwickelte.

Als der Drache Jedoch Knurrend auf sie zukam, sprang sie zischend zurück und spreizte ihm ihr vorderstes Beinpaar entgegen, an dem noch immer Riannas Säfte klebten.

Mit jedem Schritt den Turmalon auf sie zu machte, wich sie einen zurück. Das ging so lange, bis er die, vollkommen in Spinnenweben eingehüllte Rianna erreichte.

Sofort befreite er ihren Kopf von dem Gespinst und entdeckte eine Bisswunde in ihrem Nacken.

So als wolle sie ihre Beute verteidigen, sprang die Spinne einige Schritt nach vorne, ohne den Drachen jedoch direkt anzugreifen. Sie schien zu ahnen, dass sie dem Drachen nicht nur körperlich unterlegen war und versuchte den Störenfried durch bloße Drohgebärden zu vertreiben.

Turmalon ließ sich davon aber nur wenig beeindrucken. Eher im Gegenteil. Seinerseits sprang er der Spinne entgegen. Mit seinem Maul schnappte er nach einem ihrer Beine und hätte dieses auch erwischt, wäre die Spinne nicht augenblicklich zurückgewichen.

Im Gegenzug spuckte sie ihm irgendetwas ins Gesicht. Der Drache reagierte allerdings nicht schnell genug und bekam die Flüssigkeit in Nase und eines der Augen, wo es einen brennenden Schmerz verursachte. Schnaubend schreckte Turmalon zurück und versuchte durch Kopfschütteln das Brennen wieder loszuwerden. Auf einem Auge geblendet nahm er keine Rücksicht mehr auf die Spinne und griff sie an.

Mit voller Kraft rammte er sie und stieß sie gegen eine der Wände. Einzig und allein ihr harter Panzer schützte sie vor größerem Schaden. Wieder versuchte sie in mit ihrem Gift anzuspucken doch verfehlte dieses mal. Erneut griff Turmalon an und schlug mit seinen Pranken zu. Gegen seinen kräftigen Hiebe konnte sie sich nicht wehren. Allerdings konnte sie sich auf ihre natürliche Rüstung verlassen, die sie ausreichend vor schwereren Verletzungen schützte. Zudem gelang es ihr immer mal wieder eine der Pranken zu packen. Dabei versuchte sie ihn zu beißen und ihr Gift zu injizieren. Dies gelang ihr aber nicht jedes Mal. Dadurch erinnerte sich Turmalon an die Bissspuren in Riannas Nacken und war sich sicher, dass die Spinne auch sie vergiftet hatte. Er musste jetzt also rasch handeln, wenn er ihr noch helfen wollte.

Mit einer schnellen Drehung peitschte Turmalon seinen Schwanz gegen die Seite der Spinne, die dadurch einige Schritt zur Seite geschleudert wurde. Langsam rappelte sie sich wieder auf, sah aber offensichtlich ein, dass sie keine Chance gegen den Drachen hatte. Sobald sie wieder auf ihren, stark in Mitleidenschaft gezogenen Beinen stand, zog sie sich tiefer in ihren Bau zurück.

Direkt nach dem sie verschwunden war, galt Turmalons Aufmerksamkeit nur noch Rianna. Behutsam befreite er sie von dem Restlichen Gespinst. Das Gift, welches die Spinne ihm verabreicht hatte, heizte seinen ohnehin schon berauschten Verstand weiter an. Daher musste er sich unheimlich zusammenreißen, dass er nicht über Rianna herfiel die nun wieder vollkommen Nack vor ihm lag. Erleichtert Atmete er auf, als er beobachtete wie sie zwar Flach aber regelmäßig Atmete. Was ihn aber beunruhigte war ihr Bauch, der aussah als wäre sie im dritten oder vierten Monat schwanger. Dass dies in gewisser Weise Tatsächlich der Fall war, wusste er allerdings nicht.

Turmalon hatte keine Ahnung auf welche Weise das Gift wirkte und daher auch nicht wie er Rianna helfen sollte. Darüber konnte er sich aber immer noch unterwegs Gedanken machen.

Nun galt es erst einmal sie aus dieser Höhle herauszubekommen.

Er legte sie sich schließlich auf den Rücken und fixierte sie mit dem Flügeln, so dass sie nicht runterfallen konnte. Die beiden Schwingen langen nun zum Teil übereinander, was für Turmalon eine eher unangenehme, fast Schmerzhafte Haltung war. Aber für Riannas Wohlergehen nahm er dies hin. Eilig lief er wieder zurück in die verzweigten Gänge der Höhle.

Es gelang ihm jedoch nicht mehr die Witterung aufzunehmen, um einen Weg nach draußen zu finden. Egal wo er es versuchte, überall nahm er Riannas Geruch und zum Teil seine eigene Erregung, die er mit größter Mühe im Zaum hielt, wahr.

Verzweifelt nahm er die Gänge, von denen er glaubte, dass er durch sie zuvor gekommen war. Fand sich aber dann, schnell in einer Sackgasse wieder. Sofort machte er kehrt und rannte blindlings die Wege entlang. Immer wieder endete es darin, dass er irgendwo nicht weiter kam. Bis er letztlich sogar wieder im Bau der Spinne, möglicherweise aber auch in dem einer anderen, landete.

Nun bestand keine Zweifel mehr für Turmalon, dass er sich hoffnungslos verlaufen hatte.

Frustriert ließ er sich auf den Boden sinken und überlegte krampfhaft, wie er hier wieder raus kommen sollte.