Das ende eines lebens.

Story by Fukano on SoFurry

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Das Ende eines Lebens

Es war ein verregneter Samstag Abend in den Straßen von Los Angeles im Jahre 1931. Die Stimmung in der Charlston Bar war ausgelassen, trotz der miesen wirtschaftlichen Lage die seit nun mehr als 3 Jahren das Land und deren Bewohner plagte. Eine Blues - Band heizte der Menge ein und viele waren in Gespräche vertieft als ein Schuss fiel..... Sekundenlang erstarben alle Gespräche in der Bar und alles sah in die Richtung aus der der Schuss gekommen war.

Eine hübsche Rotfüchsin brach nun blutüberströmt zusammen. Und der Schütze, eine Bulldogge mit Mantel und Schlapphut, war dabei sich aus dem Staub zu machen.

Das Letzte was der Füchsin in diesem Moment durch ihre Gedanken ging, war die Geschichte, wie es zu diesem Ereignis gekommen war.

6 Monate zuvor......

Eine junge Rotfüchsin stand an der Mauer eines Hotels in der 16. Straße der Lower Eastside und wartete. Sie hatte einen grauen Mantel an und trug hohe Stiefel. Ihr völlig verfilztes Fell roch seit Tagen nach der Umgebung und dem Sex, den sie anbot um sich über Wasser zu halten. Viele beachteten sie gar nicht und nur die schmierigen und widerlichen Typen wollten sie mit auf ein Zimmer nehmen um ihre Gelüste zu befriedigen, aber ihr war es egal, solange sie sich wenigstens ein Mal am Tage etwas zu Essen leisten konnte. Für Alkohol, der ihr wenigstens zeitweise das Elend aus den Gedanken hätte trüben, können reichte es fast nie, und so war sie nun schon seit Stunden auf den Beinen und sah hoffend die Straße entlang. Sie hoffte auf einen Freier, der ihr wenigstes ein bisschen Geld geben würde, auch wenn es wieder nur ein mageres Trinkgeld sein würde. Und tatsächlich schien es so, als würde sie endlich ein bisschen Glück haben, als sich ihr ein groß gewachsener Wolf näherte, der eindeutig ein Seemann war. Aber auch dieser ging einfach an ihr vorbei und ging stattdessen in ein Geschäft, das nicht weit weg war, um dort Lebensmittel zu kaufen.

Eine weitere Stunde verging und die Füchsin wollte sich schon zurückziehen, als sie von einem finster wirkenden Rottweiler angesprochen wurde.

„Hey Kleine, was machst du denn ganz alleine hier draußen?" fragte er und legte dabei ein wissendes und fieses Grinsen auf. Die Füchsin öffnete ihren Mantel als Antwort und und zeigte ihm so ihre Weiblichkeit, die, so wie der Rest ihres Fells, nicht sehr gepflegt wahr. „Hmmmm du gefällst mir Kleines.... komm mit" sagte er und packte die Füchsin am Handgelenk um sie grob hinter sich her zum Eingang des Stunden Hotels an dessen Mauer sie gewartet hatte zu zerren. Sie wehrte sich nicht, auch wenn er ihr wehtat, aber sie war es nicht anders gewohnt. Im Inneren des Hotels sah es nicht viel besser aus als draußen. Es war ein schäbiges heruntergekommenes Hotel und der Löwe an der Rezeption sah eben so schmierig aus. Sein ärmelloses Hemd war mit Flecken übersät und sein Fell stank nach Alkohol.

Der Rottweiler sprach den Löwen an und erkundigte sich nach dem Preis für ein Zimmer und der Löwe antwortete:" 20 Dollar und keinen Cent weniger für jede angefangene Stunde." Der Rottweiler knurrte und sagte:"Das ist Wucher!" Zahlte aber dann doch und zog die Rotfüchsin weiter hinter sich her, nach dem er den Schlüssel bekommen hatte.

Im ersten Stock angekommen öffnete er die Tür zu einem der ungepflegten Zimmer und schob die Füchsin vor sich ins Zimmer, damit er die Tür anschließend verriegeln konnte.

„So nun sind wir ganz unter uns......" sagte der Rottweiler verschmitzt und wartete nicht darauf, das die Füchsin sich ihren Mantel abstreifte.

Eine gute dreiviertel Stunde später war das Martyrium der Füchsin zu Ende und der Rottweiler zog sich an. Dabei war deutlich zu merken das er nun sanfter wurde. Auch seine Stimme wurde nun angenehmer und er fragte:" Wie heißt du?" Die Füchsin sah ihn überrascht an und fragte:"Wie?"

„Na deinen Namen, ich will wissen wie du heißt." Antwortete Der Rottweiler und sah sie abwartend an. Es dauerte noch einige Sekunden, aber dann rückte die Füchsin endlich mit der Sprache heraus und sagte:" Miré, mein Name ist Miré Dossié." Ein Lachen schallte durch den Raum und der Rottweiler erwiderte:"Ein wirklich schöner Name für so eine süße Maus wie du es bist..." Miré rechnete nun damit, das er ihr etwas Geld hinwerfen würde, um sich dann wie jeder andere Freier auch aus dem Staub zu machen, aber nun geschah etwas, womit sie nicht gerechnet hatte."Sag Miré bist du es nicht Leid, deinen Körper so billig jedem Dahergelaufenen anzubieten?" Die Füchsin wusste nicht was sie antworten sollte, darum nickte sie nur stumm. Wieder lachte der Rottweiler und sagte:" Dann sei heute abend an der Adresse, die auf der Karte hier steht und sag, das Eddie dich schickt." Dabei zückte er eine Karte, auf der ein Name und eine Adresse standen, die er der Füchsin in die Handpfote drückte, zusammen mit einem 10 Dollar Schein. Miré nahm beides entgegen und dachte bei sich:"10 Dollar.... so großzügig war noch keiner zu mir..." Dann brachte sie ein verunsichertes Danke heraus und der Rottweiler sah sie an. Vorher jedoch solltest du dringend ein Bad nehmen, du stinkst, als wenn du in der Kanalisation schläfst. Was auch der Wahrheit entsprach. Miré übernachtete tatsächlich in der Kanalisation, alleine schon, weil es dort relativ warm war. Aber auch sie störte sich an dem Gestank, der dort herrschte. Und wer weiß, vielleicht war dieses kleine Stück Papier ein Ticket in eine bessere Zukunft.

Der Rottweiler verließ nun das Zimmer und machte sich wieder auf seinen Weg. Miré blieb alleine zurück aber auch sie ging kurz darauf und folgte dem Rat des Rottweilers nach dem sie sich erst einmal etwas zu Essen besorgt hatte.

Es wurde schnell Abend und Miré war um kurz vor 7 Uhr an der angegebenen Adresse und klopfte an die eiserne Tür. Ein schmaler Sichtschlitz wurde aufgeschoben und eine tiefe, mies gelaunte Stimme fragte:" Wer bist du und was willst du?" Die Füchsin antwortete:" Mein Name ist Miré und Eddie schickt mich." Ihre Stimme zitterte und man sah, das sie etwas ängstlich war. Der Sichtschlitz wurde nun ruckartig geschlossen und die Tür entriegelt.

Eine missmutig drein blickende Bulldogge Stand nun in der offenen Tür und sagte:" Dann bist du die Kleine, die es unserem Boss so angetan hat... Komm rein aber wehe, du moserst rum.." Dann lies die Bulldogge Miré ohne weiteres Wort in das Haus und schloss die Tür hinter ihr wieder zu. „Nimm die dritte Tür rechts" sagte die Bulldogge, bevor sie sich wieder auf ihren Stuhl setzte und sich die Melone ins Gesicht zog.

Miré gehorchte und klopfte nur wenige Schritte später an die angegebene Tür. „Ja bitte?" war von Innen zu hören. Die Stimme klang weiblich und freundlich, Miré öffnete die Tür und sagte vorsichtig:" Hallo..... ähm Eddie schickt mich." Eine schlanke, gutaussehende Gepardin drehte sich nun um und besah sich die kleinere Füchsin. Dann sagte sie freundlich:" Ah, dann musst du Miré sein, freut mich, deine Bekanntschaft zu machen, mein Name ist Cleo. Eddie sagte schon, dass du wahrscheinlich kommst." Dann sah sie, wie schüchtern und ängstlich Miré drein blickte und fügte hinzu:" Keine Angst, ich beiße nicht." Miré schloss vorsichtig die Tür hinter sich und näherte sich der Gepardin. Cleo schätzte indessen die Größe der Füchsin und welche Farbe ihr stehen würde, als sie in ihren Gedanken unterbrochen wurde, indem Miré sie fragte:" Warum bin ich hier....? Was will Eddie von mir?" „Das sind gute Fragen aber ich denke, die soll er dir beantworten. Aber Eines ist klar, so kannst du nicht zu ihm..." Dann ging Cleo an einen großen Kleiderschrank und nahm ein rotes Abendkleid heraus, das ungefähr Mirés Größe hatte und sagte:" Zieh das hier an, das steht dir sicher vortrefflich."

Es dauerte fast eine Stunde, bis Cleo mit Miré fertig war, denn sie bekam nicht nur das hübsche Abendkleid, sondern auch eine Maniküre und Make Up, um so ihre Reize noch etwas besser zu betonen. Auch ein Spritzer Parfüm durfte nicht fehlen. Dann sagte die Gepardin:"Ja, so ist es doch gleich viel besser nicht?" Miré errötete leicht, aber in ihren Augen sah man, dass sie sich so wohlfühlte, wie zuletzt als kleines Kind. „Danke Cleo" sagte sie mit belegter Stimme und sah dann auf die Uhr. Cleo folgte ihrem Blick und bemerkte:"Ach her je, schon so spät? Jetzt müssen wir uns aber sputen."

Miré und Cleo beeilten sich nun, wobei Cleo deutlich ruhiger blieb. Miré hingegen war anzusehen, dass es ihr furchtbar peinlich war, sie würde zu spät kommen und das am ersten Tag.Denn sie fühlte dass Heute ein neues Leben beginnen sollte.

Um kurz nach 8 Uhr war es dann soweit. Miré und Cleo standen vor einer Tür im 3. Stock und Cleo klopfte an. „Kommt rein" war von drinnen zu hören und Cleo öffnete die Tür.

„Hier ist die Kleine, die du eingeladen hast" sagte sie und Miré erkannte erst jetzt, wer hinter dem massiven Schreibtisch saß und sich mit 2 weiteren Rottweilern unterhielt. Eddie sah zu Miré und sagte erfreut:" Schön, dass du gekommen bist Kleines, komm mal her und lass dich ansehen." Die beiden anderen Rottweiler drehten sich um auch einen Blick auf Eddies neue Gespielin zu erhaschen. Miré ging leicht unsicher in Richtung Eddie, merkte aber plötzlich, wie sich eine Pfote auf ihre Schulter legte. Cleo war dicht bei ihr geblieben und wollte ihr damit Mut machen, was auch funktionierte. Miré wurde etwas fester im Schritt und war nur wenig später bei Eddie. Dieser musterte sie nun ausgiebig und sagte dann:" Cleo, du hast die Kleine in einen Schatz verwandelt, ich bin froh, dich bei mir zu haben und du Kleines ich denke ab heute wird es dir besser gehen denn ich denke du wirst ab sofort meine Frau." Miré war sprachlos. Und ihr standen mit einem Mal die Tränen in den Augen, nie wieder würde sie sich jemandem hingeben müssen, der nur sein eigenes Verlangen stillen wollte. Dies war wohl der glücklichste Tag in ihrem Leben, auch wenn ihr klar war das irgendetwas mit Eddie und den anderen nicht stimmte, aber es war ihr egal. „Na komm, setz dich endlich hin" wurde sie aus ihren Gedanken gerissen und Miré gehorchte. Sie setzte sich auf eine Seite des mit grünem Stoff überzogenen Sofas und Cleo setzte sich neben sie und begann, sanft zu schnurren. Es war fast zu leise um gehört zu werden. Aber man konnte die Vibrationen schon fast in der Luft fühlen.

Währenddessen nahmen Eddie und seine beiden Gäste das Gespräch wieder auf.

„Wann trifft die Lieferung ein?" fragte Eddie und sah einen der Rottweiler an. Dieser antwortete :" In 2 Tagen." Seine Stimme war rau und rauchig aber nicht unangenehm. „Gut... gut. Und was ist mit der Hafen Polente?" Nun antwortete der andere Rottweiler:" Die ist geschmiert und wird die Pfoten still halten." Die Stimme dieses Rottweilers hatte etwas schmieriges und unheilträchtiges, man konnte sich fast sicher sein, dass er schon die nächste Schandtat plante, noch ehe er die erste beendet hatte. Miré fuhr ein kalter Schauer über den Rücken, sie war mitten in die Fänge der Mafia geraten, das wurde ihr nun schlagartig klar, sie drehte sich zu Cleo und fragte ganz zaghaft:"Eddie... er, er ist ein Pate...... o...oder?" Cleo lachte los und sagte:" Aber nein Schätzchen, er ist Geschäftsmann." Auch wenn das mehr eine ausweichende Antwort gewesen war.

Die drei Rotweiler sahen nun zu den beiden Frauen und Eddie grinste leicht. Als er Cleos Antwort bestätigte. Auch wenn er zugeben musste, das sich seine Geschäfte auf dem Schwarzmarkt abspielten. Die anderen beiden Rottweiler hingegen hatten ein böses Funkeln in den Augen und einer der beiden sagte zu Eddie:" Warum hast du dir eigentlich diese Hure ins Haus geholt? Du kannst dir doch jede andere nehmen." Der Rottweiler bereute sofor,t dass er das gesagt hatte, denn als er zu Eddie sah, blickte er direkt in den Lauf eines Revolvers und Eddie sagte:" Weil die Kleine was Besseres verdient, klar.....? Wenn einer von euch die Kleine anpackt, kann er sich schon mal einen Sarg bestellen" war Eddies Antwort und die beiden Rottweiler legten die Ohren an und sagten wie im Chor:"Ja Boss." Eddie steckte nun seinen Revolver weg und sagte:" Dann wäre das ja geklärt." Der Rest des Abends verlief ohne weitere Zwischenfälle und nachdem die beiden Lackeien gegangen waren blieb endlich etwas Zeit. Eddie, Cleo und Miré gingen nun ins Erdgeschoss und durch eine Tür in eine Bar, die sich ebenso im Haus befand, die Bar hatte eine gehobene Stimmung zu dieser späten Stunde. Der Alkohol floss in strömen und die Blues - Band heizte den Leuten noch mehr ein. Cleo verabschiedete sich nun von Miré und verschwand hinter die Bühne, denn ihr

abendlicher Auftritt stand kurz bevor. Eddie setzte sich zusammen mit Miré auf eine bequeme Couch die sich direkt am Kopf der Bühne befand und sagte zu Miré:" Ich hoffe du hast einen schönen Abend an meiner Seite. Denn ab heute bist du mein Mädchen." Miré kuschelte sich an Eddie und bedankte sich auch wenn sie noch nicht wusste was das nun für sie bedeutete.

Die kommenden Monate waren die schönsten in Mirés Leben. Sie bekam Unmengen an neuen Kleidern und alles andere was sie sich wünschte, das alles mit Schwarzgeld gekauft worden war störte sie dabei nicht weiter. Im Gegenteil sie begann Eddie sogar in manchen Dingen zu beraten und würde so nicht nur seine Verlobte sondern auch zu einer wertvollen Partnerin. Sie entdeckte das sie ein Talent für Schmuggelrouten und Verstecke hatte was sogar Eddie beeindruckte. Mit Mirés Hilfe verdreifachte Eddi seinen Gewinn und erweiterte sein Territorium. Den anderen Mafiosi wurde er dabei aber ein Dorn im Auge und man begann ihm zu drohen. Aber Eddie lies sich von so was nicht beeindrucken. Dann aber begann er einen fatalen Fehler der ihm das wertvollste nehmen sollte was er je besessen hatte.

Eddie stieg in die Schutzgeld Erpressung ein Bereich in dem die italienische Mafia ihr Monopol hatte. Eddie hatte keinen Respekt vor den Italienern genau so wenig wie vor den Asiaten, Kolumbianern oder sonst wem.

Miré war inzwischen zu einer selbstbewussten und stolzen Frau geworden lediglich ein paar Narben verborgen unter ihrem Fell erinnerten sie daran, dass sie von nicht ganz 5 Monaten noch in der Gosse gelebt und sich prostituiert hatte um zu überleben. An diesem Abend sollte aber allen der Ernst der Lage bewusst werden denn während in der Charlston Bar im Erdgeschoss die Stimmung langsam ihren Höhepunkt erreichte fuhr ein schwarzes Automobil vor und ohne jede Vorwarnung wurde das Feuer eröffnet.

Die Panoramascheibe zerbrach sofort und und viele der Gäste wurden getroffen. Auch Cleo, die gerade ihren Auftritt hatte bekam einige Kugeln ab. Sie sackte sofort tot zusammen. Miré war nicht anwesend, denn sie hatte mit Eddie wichtige Gespräche zu führen, über eine neue Drogen Lieferung die demnächst eintreffen sollte.

Dann stürmte auch schon Lorenzo, der Barkeeper, in Eddies Büro und berichtete was so eben geschehen war. Die Dogge war noch völlig außer Atem und Eddie und Miré konnten nicht fassen was sie da hörten. Sofort rannten beide nach unten, um zu sehen was passiert war. Einige Gäste hatte es ziemlich erwischt andere waren unverletzt, aber standen unter Schock .Wieder andere waren durch den Schreck so nüchtern geworden das sie begonnen hatten den anderen zu helfen. Eddie und Miré kämpften sich durch das Chaos und suchten nach Cleo. Miré fand sie schließlich in einer Lache aus Blut neben der Bühne auf der sie eben noch gesungen hatte. „Eddi hier drüben!" rief Miré und kniete neben Cleos Leiche. Sie strich der toten Gepardin durch das Blut verklebte Fell und konnte es nicht glauben.

Ihre beste Freundin lag tot neben ihr. Eddie versuchte sich zu Miré durchzuschlagen kam aber kaum voran darum rief er:" Wie geht es Ihr?" „Sie hat's erwischt!" rief Miré zurück. Als Antwort kam nur ein wütendes Gebell wie sie es noch nicht von Eddie gehört hatte, und er war jetzt wirklich sauer. Aber zuerst musste er sich um die Gäste Kümmern er bellte Lorenzo an, er solle nicht nur rumstehen sondern nach Ärzten rufen. Aber noch bevor Lorenzo einen Schritt machen konnte, kam auch schon die Polizei. Als sie das Chaos sahen war ihnen klar, das hier etwas vorgefallen sein musste und sie riefen über Funk Krankenwagen und Verstärkung. Beides kam nach wenigen Minuten. Die Retter sahen sich einem gewaltigen Durcheinander gegen über und die Polizei riegelte alles weiträumig ab. Aber die Täter waren längst über alle Berge. Miré hatte sich inzwischen an Eddies Seite gedrängt und hatte ihn schluchzend um Armt.

Die Polizei hatte derweil alle Pfoten voll zu tun die völlig verwirrten und verängstigten Gäste in den Griff zu bekommen. Wo bei sie gleichzeitig versuchten zu erfahren was genau passiert war. Dies gestaltete sich aber sehr schwer, da allen der Schock noch tief in den Gliedern saß.

Einige Tage später erinnerten nur noch die Bauarbeiten an der ehemals verglasten Front an das geschehen. Miré hatte sich in ihrer Trauer völlig abgekapselt und Eddie wahr in einem wahren Tobsuchts-Anfall Verfallen und bellte seine Handlanger an sie sollen endlich herausfinden wer für den Anschlag verantwortlich war. Denn bisher hatte noch niemand etwas herausgefunden, auch die Polizei wusste nicht weiter und stellte die Ermittlungen offiziell ein. Aber jeder der nur etwas Ahnung hatte wusste das die zuständigen Cops geschmiert worden waren.

Eine Woche später war Cleos Beerdigung angesetzt. Und Eddie hatte seine ganze Bande versammelt, um Cleo die letzte Ehre zu erweisen, auch viele ihere Fans waren gekommen und trauerten mit.

Miré selbst konnte es noch immer nicht fassen, das die einst so lebensfrohe Cleo nicht mehr zurück kommen würde und hielt sich an Eddie fest, denn sie war einer Ohnmacht nahe, als sie erneut den Sarg sah.

Aber auch dieses Ereignis sollte nicht ohne Zwischenfälle bleiben, denn die Polizei rückte nun an und jeder fragte sich was das zu bedeuten hatte.

Sie begleiteten einen stämmigen Löwen zu den Trauernden und Eddie erkannte in ihm Cleos Vater wieder. Er war der Polizei Chef von New York und hatte einen traurigen aber entschlossenen Ausdruck in den Augen aber auch er konnte sich die Tränen der Trauer nicht verkneifen.

Nach dem die meisten Trauernden gegangen waren, gesellte sich der Löwe zu Eddie und Miré und fragte sie, was geschehen war. Miré und Eddie sagten ihm, was sie wussten und Cleos Vater war anzusehen das er vor Wut brodelte. Er wunk einen der Polizisten zu sich die an ihrem Streifenwagen warteten und sagte zu ihm:" Wenn ihr nicht auf der stelle alles daran setzt aufzuklären, wer meinem Liebling das angetan hat , dann werden hier bald Köpfe rollen ist das klar!"

Die Polizisten verschwanden sofort in ihren Streifenwagen und fuhren in Windes eile in alle Richtungen davon.

Der Löwe drehte sich nun zu Eddie und sagte:" Ich werde sicher bald wissen wer dafür verantwortlich war und wehe dir... du hast auch nur einen Teil Schuld daran... dann werden du und dein Gesindel keinen Tag mehr an der frischen Luft bleiben...."

Eddie verstand und erwiderte nur:"Ich will genau so, dass der oder die Verantwortlichen dafür büßen. Ich habe Cleo geliebt....." Ihm war die aufrichtige Trauer anzusehen. Mirè stand dabei fast teilnahmslos neben Eddie und wollte den Friedhof einfach nur noch hinter sich lassen.

Nach einer weiteren Woche erinnerte nichts in der Charlston Bar mehr an den Vorfall außer ein Portrait von Cleo, das mit einer schwarzen Schleife versehen war. Die Stimmung und die Verglaste Front waren so gut wie zuvor und die Gäste wahren in Massen gekommen um die Strapazen des Tages zu vergessen. Mirè stellte sich nach einem anstrengenden Tag an die Bar. Sie trug das rote Kleid; das sie einst von Cleo geschenkt bekommen hatte und wartete auf Eddie, der noch immer im Büro im 3. Stock arbeitete. So glaubte sie es zumindest. Sie wusste nicht, dass er längst in einer Lache seines eigenen Blutes lag und dass sie ihm noch innerhalb derselben Stunde folgen würde. Denn zwei seiner Handlanger waren zu den Italienern übergelaufen und hatten nun den Auftrag, Mirè und Eddi auszuschalten.

Die Stimmung hatte ihren Höhepunkt erreicht und alles feierte ausgelassen, als sich Oliver, die Bulldogge, zu Mirè an die Bar gesellte. Was sie verwunderte, weil er um diese Zeit immer die Hintertür bewachte. Sie fragte aber nicht nach, was er in der Bar wollte, denn sie ging davon aus, dass er nur einen Drink wollte und dann wieder auf seinen Posten gehen würde. Doch dann spürte sie die Kälte eines Revolverlaufes und nach einem Knall gefolgt von einem stechenden Schmerz sah sie an sich herab und erblickte die Waffe in Olivers Pfote deren Lauf auf ihren Bauch zeigte. Sie wusste das sie das nicht überleben würde und fragte Oliver:" Warum?" Oliver grinste nur hämisch und erwiderte:"Damit du deinen Liebsten nicht alleine lässt....." Dann drehte er sich um und drängelte sich zum Ausgang während Mirè bewusst wurde, dass ihr Eddie auch tot sein musste.........

-ENDE-